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KiGa-Platz – Bedarf bis zum 12.01.18 melden

Keine absolute, aber notwendige Frist

Denk dran, anmelden für den Kindergarten!

Eine absolute Frist ist der 12.01.18 für die Eltern nicht, wenn sie ihre Kinder für das Kindergartenjahr 2018/2019 in Coesfeld anmelden wollen. Aber ein Datum, mit dem der Stadtverwaltung genügend Zeit zur Planung bleibt. Der Meldestatistik nach braucht es 1497 Plätze. Davon 400 für Kinder unter drei Jahre. In welcher Einrichtung und wie lange diese Kinder pro Woche betreut werden sollen, geben die Eltern bei der Anmeldung an. Diese kann im Wahlkindergarten direkt erledigt werden. Die Stadt Coesfeld steht zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

„Da sind noch Mehrfachmeldungen von Kindern in verschiedenen Einrichtungen und reichlich Bewegung drin“, so die Erfahrung von Hartmut Kreuznacht, zuständig für die Jugendhilfeplanung bei der Stadt Coesfeld. Prinzipiell sollte die Stadt genügend Plätze zur Verfügung haben. Eventuell nicht pünktlich zu Beginn des Kindergartenjahres. In greifbare Nähe rückt das Bauprojekt für einen weiteren Kindergarten mit 75 Plätzen in
Trägerschaft des DRK. Bei rechtzeitiger Fertigstellung hat die Stadt einen Bestand von 1367 1369 (371 Kinder unter drei Jahre und 998 Kinder über drei Jahre).[1] Ein bisschen enger zusammenrücken in den Kindergärten heißt es da zunächst. Denn das Defizit von 137 135 Plätzen soll durch eine zeitlich begrenzte Vergrößerung der Gruppen abgefedert werden. Ab dem Jahr 2019 könnten weiter 100 Plätze vorhanden sein, wenn die integrative Einrichtung von Haus Hall am Gerlever Weg bezugsfertig sein sollte.

Eltern haben für ihre Kinder unter drei Jahre einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz und für Kinder über drei Jahre einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. [2] Der Bedarf muss spätestens sechs Monate vor Inanspruchnahme von den Eltern schriftlich angemeldet werden, wie das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW auf Anfrage der Coesfelder Nachrichten erläutert. Bei Zuzug nach Coesfeld kann mit einem Sonderantrag diese Frist verkürzt werden. „Für solche Fälle haben wir bis jetzt immer eine Lösung gefunden“, beruhigt Kreuznacht.

Bei der Voranmeldung geht es auch um die Nachfrage der wöchentlichen Betreuungszeiten 25, 35 oder 45 Stunden.Dafür gibt keinen Rechtsanspruch. Im Kinderbildungsgesetz heißt es dazu: „Der zeitliche Umfang des Betreuungsanspruchs richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Die Eltern haben das Recht, die Betreuungszeit für ihre Kinder entsprechend ihrem Bedarf und im Rahmen dieses Gesetzes zu wählen. Die Träger der Tageseinrichtungen und die Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendämter) sollen das Angebot an den Bedarfen der Familien ausrichten und den Wünschen für den Betreuungsumfang in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege entsprechen.“[3] Hier hat die Kommunen eine Einschränkung in der Planung. Sie darf den Anteil der über dreijährigen Kinder mit einem Betreuungsbedarf von 45 Stunden um maximal um vier Prozent des Vorjahres erhöhen.[4] Es gibt somit nur ein eingeschränkt Kontingent für die maximale Betreuungsdauer.


[1] Stadt Coesfeld, Öffentliche Beschlussvorlage vom 31.08.2017: Bedarfsplanung Kindergartenbetreuung Auskunft der Stadt Coesfeld vom 11.01.2018
[2] http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2016&Sort=3&nr=76248&pos=0&anz=185
[3] Kinderbildungsgesetz NRW, § 3a, Wunsch und Wahlrecht, Absatz 3
[4] Kinderbildungsgesetz NRW, § 19, Berechnungsgrundlage für die Finanzierung der Kindergarteneinrichtungen, Absatz 3

Schwedings Handhabung der Wolken

Ein Roman mit einem Platz unterm Weihnachtsbaum

Schwedings Handhabung der Wolken. Ein gelungener und lesenswerter Roman, den der Coesfelder Georg Veit kürzlich veröffentlicht hat. (Foto hlm)

Coesfeld, 14.12.17 (hlm). Ist es kindliche Naivität in Wolkenbildern Figuren zu erkennen – kurzlebige, immer wechselhafte? Ist es ein Ausdruck von Kreativität – oder gar ein Medium zur Präkognition, zum Hellsehen? Schweding sieht genau das darin. Eine Fähigkeit, gar ein geerbtes Talent, die in einem münsterländischen Dorf, in dem er geboren und aufgewachsen ist, nicht sein darf. Seitens seines Vaters nicht, von seinen Verwandten nicht und von seinem Umfeld ohnehin nicht. Er wird gehänselt, ausgegrenzt und isoliert sich zunehmend. Da passt es Schweding im Erwachsenenalter als Experte vorzüglich in einer Wetterstation am Longinusturm in den Baumbergen zu arbeiten. Am höchsten Punkt des Münsterlandes, den Wolken am nächsten dran. Der ansonsten stille Vater Johannes Schweding, der seinen Sohn an einer Stelle im Buch aus eigener Erfahrung belehrt: „Unauffälligkeit! Wenn man außen sicher ist, ist man’s drinnen auch“, wird später Opfer seiner eigenen Unterdrückung. Schweding kann es dennoch nicht lassen und hört nicht auf seinen Vater. Der Eigenbrötler feilt an seiner Präzision der Methodik geradezu mit wissenschaftlichem Ansatz. Er wird der Hellseher, der Spökenkieker, der mit Hilfe von Wolkenbildern in seine fantastisch visionäre Welt taucht und seine Fähigkeiten so weit perfektioniert, dass er auch ohne sein Hilfsmedium in seine Gedankenwelt eintauchen kann. Er wird zum Voyeur, zum Big Brother, wenn er seinen auserwählten Probanden für seine Experimente beobachtet. Nur eines kann oder will Schweding nicht: Sehen, dass die in seinen Kindheitstagen tödlich verunglückte Mutter ein Mordopfer war. Schlussendlich gerät der Hellseher selbst in Zweifel an seinen Fähigkeiten. Am Ende gehen Schweding entsetzt die Augen auf: Er war selbst über Jahrzehnte hinweg Proband eines Experimentes.

Coesfelds Buchautor Georg Veit schreibt mit seinem Roman nicht einfach eine Geschichte, die im Münsterland spielt. Er konstruiert mit Worten kunstvoll ein bisweilen surreales Gebilde mit filigran verschachtelten Sätzen, die den Leser in seine Welt eintauchen lässt. Mit den punktuell gesetzten wahren Geschichtsereignissen schwankt man zwischen der Fantasiewelt und der realen Welt hin und her. Da wird das detektivische Gespür geweckt, das Geburtsdatum des Hellsehers aufzustöbern. Denn auch das lässt Veit im Latenten. Die Kontinuität, mit der Schweding ohne Vornamen bleibt, hinterlässt eine Distanz zu dieser bisweilen abstoßenden, aber auch bedauernden Figur mit autistischen Zügen.
Kurz und knapp als Tipp der Redaktion: Kaufen. Einpacken. Verschenken!

Georg Veit: Schwedings Handhabung der Wolken.
ISBN 978-3-942788-39-7
Preis: 16,00 €
Erschienen im Elsinor Verlag, Coesfeld, 2017

Acht Wochen „Bürgerbühne“ nutzen

Friedrich Becker holt mit seiner historischen Uniform ein Stück Geschichte über Coesfeld bei seiner Führung „Militär und Befestigungsanlagen in Coesfeld“ vor die Haustür. (Foto Stadt Coesfeld)

Arbeitskreis Kultur & Freizeit mit frischem Angebot für Bürgerinnen und Bürger

Coesfeld, 25.11.17 (hlm). Die Bühne im Schlosspark wird einmal jährlich von der Stadt zur Nutzung aufgebaut. „Wahrscheinlich im Bereich der Sommerferien“, terminiert grob Udo Hoppe, Geschäftsführer des Stadtmarketingverein Coesfeld & Partner. Nach ursprünglichen Vorstellungen sollte die „Bürgerbühne“ auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Aber es stellte sich aktuell heraus, dass zum einen der Aufbau für Laien zu Komplex sei. Zum anderen die Kosten zu hoch seien, wenn Mitarbeiter des Bauhofs diese Aufgabe übernehmen. Elf Arbeitsstunden werden für Auf- und Abbau, Transport und Einlagerung kalkuliert. Das macht Kosten von 2480 Euro, so die Auskunft aus dem Rathaus. Eine Summe, die die Mieter tragen müssten. „Das ist zu viel und ist keinem Verein oder Bürger zumutbar“, meint Hoppe. Die Alternative könnte so aussehen: Die Stadt lässt die Bühne für acht Wochen einrichten. Nach vorheriger Anmeldung kann dann die Eventstätte über der Berkel von jedem genutzt werden. Bei einigen Punkten besteht aber noch Klärungsbedarf. Besonders empfindliches Thema ist der Lärmschutz. Beim Event „Sport im Park“, dass im Zuge der Eröffnung des Schlossparks viele Menschen bewegt hat, zeigten Messungen Schalldruckwerte, die über die Grenzwerte gingen. Zukünftig bedarf es einer Regelung, was überhaupt im Schlosspark möglich ist und wie die Lärmbelästigung in Grenzen zu halten ist. Bis alles in trockenen Tüchern ist, wird es noch etwas Zeit brauchen. Das war Ergebnis eines Besprechungspunktes auf der Sitzung des Arbeitskreises Kultur & Freizeit vom Stadtmarketingverein am vergangenen Mittwochabend im Pulverturm.

Auf der Tagesordnung stand auch das zukünftige Vorgehen des Hansemahls. Martin Althoff von der Interkulturellen Begegnungsprojekte e.V. (IBP) findet prinzipiell: „Die Einfachheit ist der Charakter der Veranstaltung.“ Damit zielt er auf die Aufstellung von Bänken und Tischen ab. Um den Rest kümmern sich bekanntlich die Teilnehmer. Trotzdem ist das Angebot nicht zum Renner aufgestiegen. Der Grund ist nicht das Interesse. Vielmehr hat in der Vergangenheit schlichtweg das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit einer Verschiebung auf einen anderen Monat soll sich die Wahrscheinlichkeit, einen Tag mit trockenem und wärmerem Klima zu treffen, erhöhen. Zusätzlich ist angedacht, das Hansemahl mit dem Feierabendmarkt an einem Donnerstagabend zu koppeln. Dann gäbe es parallel zusätzliche Strukturen und Versorgungsangebote für die Teilnehmer, schätzt Arbeitskreissprecherin Anne Grütters.

15 Stadtrundgänge hat Coesfeld im Repertoire. In 2018 ergänzt sich das Angebot um die Führung „Militär und Befestigungsanlagen in Coesfeld“. Die Probeläufe mit Friedhelm Becker in 2017 seien gut angenommen worden. Magnet ist dabei Beckers Auftritt. In historischer Militäruniform und altertümlicher Waffenausstattung macht er sich auf Spurensuche bis ins mittelalterliche Coesfeld. Dieses Angebot und weiter finden sich ab dem Frühjahr 2018 in der Neuauflage der Broschüre „Stadtführungen Coesfeld“.

Die letzte Arbeitskreissitzung in diesem Jahr hat auch einen resümierenden Blick auf den zweiten Coesfelder Atelierrundgang geworfen, bei dem heimische Künstler ihre Türen zu den Werkstätten für Interessierte öffneten. Coesfelds Künstlerin Karola Wortmann findet durchweg positive Resonanz. Mit den Möglichkeiten ins Gespräch zu kommen, sei es eine Bereicherung für Künstler und Kunstinteressierte gewesen. In zwei Jahren soll dieses Angebot wiederholt werden. Aber nicht im September, wie beim diesjährigen Rundgang, sondern in der ersten Hälfte des Jahres. Denn im Herbst 2019 wird Coesfeld ganz im Zeichen der Kulturnacht stehen.

Bürgerversammlung zur Natur-Berkel

Ökologische Aufwertung und mehr Hochwasserschutz Coesfeld, 06.07.17 (PM) Die Umgestaltungen der Berkel im Innenstadtbereich sind teilweise schon abgeschlossen. Nach der Zeitplanung des Regionale 2016 Projektes BerkelStadt geht es in der nächsten großen Etappe um die ökologische Verbesserung der Berkel und der Optimierung des Hochwasserschutzes der Bürger in der Stadt. Über aktuelle Planung der NaturBerkel informiert…

Coesfelder Heinz Dickhoff im DGB-Vorstand

Wahlen beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) – Kreisverband Coesfeld Dülmen / Coesfeld, 29.0617 (PM). Der DGB-Kreisverband Coesfeld stellte auf der konstituierenden Sitzung den Vorsitz für die kommenden vier Jahre auf. In seinem Amt bestätigten die Mitglieder den bisherigen Kreisvorsitzende Ortwin Bickhove-Swiderski einstimmig. Als Stellvertreter wählte die Versammlung Heinz Dickhoff und Dominik Schnabel neu. In einem mündlichen Geschäftsbericht…

44. Coesfelder Pfingstwoche

Open-Air-Party vom 31. Mai bis 3. Juni Coesfeld, 23.05.17 (PM). Vier Tage lang wird die Coesfelder Promenade am Schützenwall zur Partymeile. Für die acht Bands und Live-Musik bildet die Allee am Ufer der Berkel-Umflut die Kulisse für beste Partylaune. Mittwoch bekommen die Nachwuchsbands der Region ihre Bühne. Am Donnerstag wir es Improvisatorisch. Dann heißt es für weiter lokale Bands „Berkel-Brawl“. „Wir…

Impulse der Zusammenarbeit

Spontanes Ständchen zum Geburtstag des Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke

Coesfeld, 16.05.17 (Thomas Bücking). Das war eine Überraschung für Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke. Arnold Gerritsen (Vorsitzender der Stichting dritten Berkelcompagnie), Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann und alle Konferenzteilnehmer wünschten ihm mit einem gemeinsamenn viel Glück und viel Segen. Die erste deutsch-niederländische Zusammenarbeit an diesem Tage war damit schon erfolgreich.

Wie sich die Innenstadt-Berkel zukünftig ins Stadtbild integriert erläutern Larissa Bomkamp (Stadt Coesfeld) und Thomas Bücking (3. Berkelcompagnie) deutschen und niederländischen Mitgliedern der Berkelcompagnie bei einem Rundgang. Foto hlm

Auch die sehr gute Resonanz auf die gemeinsame Einladung der dritten Berkelcompagnie und Stadt Coesfeld zu der inzwischen siebten Berkelkonferenz in Coesfeld geht auf der Erfolgsseite, wie Arnold Gerritsen in seiner Begrüßung betonte. Achtzig Teilnehmer aus der Politik, den Regionalverwaltungen, von Kreisen und Gemeinden, Wasserbehörden und –verbänden, aber ebenso auch von Tourismusverbänden und jeglichen Institutionen, die Bezug zur Berkel haben, hatten den Weg ins Coesfelder Rathaus gefunden. Gerritsen betonte: „Es ist die Berkel, die uns verbindet und für deren Belange sich unsere Compagnie einsetzt.“

Bürgermeister Heinz Öhmann nahm diesen Gedanken auf: „Compagnie heißt, wir handeln gemeinsam. Also lassen Sie uns gemeinsam handeln, um die Zukunft in unserer Region zu gestalten“, hob Öhmann in seiner Begrüßung hervor, die er auf Niederländisch hielt.

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke erinnerte in seinem Grußwort an die Vorläufer der dritten Berkelcompagnie: Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, die Berkel wirtschaftlich zu nutzen, sie schiffbar zu machen. Nachdem dieses Ziel nicht erreicht werden konnte, war es lange Zeit ruhig um die Berkel. Erst in den vergangenen Jahren habe man „den Zauber der Berkel erkannt“. So widmet sich die dritte Berkelcompagnie heute der gemeinsamen Förderung von Tourismus, Landschaftserleben und den Zielen von Naturschutz und Wasserwirtschaft. Er habe nun die dritte Berkelkonferenz und die immer gute Atmosphäre miterlebt und lobte den grenzüberschreitenden Zusammenhalt. Er habe den Eindruck, dass die „Berkelfamilie richtig gut zusammengewachsen“ sei.

Anneliese Haselkamp, stellvertretende Landrätin des Kreises Coesfeld, schlug in die gleiche Kerbe. Sie beschrieb die vielfältigen Verbindungen, denn Wasser und Natur kennen eben keine staatlichen Grenzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über die aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten entlang der Berkel.
Themen gibt es reichlich: Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016-Agentur berichtete darüber, welche Regionale-Projekte bereits umgesetzt worden sind und gab einen Ausblick, wie es nach Abschluss des Präsentationsjahres ab dem 30.06.2017 weitergeht. Ihr Credo war: Weiterberkeln!

Einen ganz interessanten Einblick in die Entwicklung der Touristikwerbung im Euregio-Raum gab Prof. Dr. Gert-Jan Hospers von der Twente Hochschule aus Enschede. Er stellte die großen Chancen des grenzüberschreitenden Berkelkorridors heraus und hatte auch schon ausgemacht, dass mit der „Badenden“, die in allen Städten entlang der Berkel wiederzufinden ist, auch ein ganz hervorragendes Markenzeichen gefunden ist. Seine Schlussfolgerung: Das was die Meerjungfrau für Kopenhagen, ist die Badende für die Berkel!

Die niederländischen Entwickelungen stellte Antoinet van Helfort-Looman, Hemrädin bei der Waterschap Rijn en IJssel, vor. Die Waterschap als große Organisation für die Wasserwirtschaft im Einzugsbereich zwischen Rijn und IJssel hat gemeinsam mit den niederländischen Berkelstädten einen „Berkeldalproces“ angestoßen. In ihm sollen Visionen für die Entwicklung des Berkeltales unter Gesichtspunkten unter anderem wie Natur und Umwelt, Kultur und Touristik entwickelt werden. Dabei ist eine breite Beteiligung der Akteure vorgesehen.

In lockerer Diskussionsrunde unter Moderation des Berkelkenners Thomas Bücking, Vorstandsmitglied der dritten Berkelcompagnie, wurden dann noch weitere Themen zusammengetragen, die in Zukunft voran gebracht werden sollten. Aber zunächst steht ganz greifbar für die Menschen im Berkeltal der nächste Berkelaktionstag am 23. Juli 2017 an. Ein bunter Strauß an Aktivitäten ist geplant – und der wird sich auch bis in die Niederlande erstrecken. Der Berkelaktionstag, der im letzten Jahr mit großem Erfolg stattgefunden hatte, soll nach dem Willen der Teilnehmer in Zukunft regelmäßig reihum stattfinden, wenn möglich auch im Rahmen eines „Interreg-Projektes“ und gefördert durch die EU.

Bei all dem Lob für die Arbeit der dritten Berklecompagnie wies der Vorsitzende Arnold Gerritsen darauf hin, dass sich der Verein bisher ausschließlich ehrenamtlich und ohne eigene Finanzmittel eingebracht habe. Er warb dafür, dass die Aktivitäten der Stichting seitens der Kommunen mit einem kleinen Obolus unterstützt werden sollten.

Am Nachmittag gab es die Berkel „live“: Auf verschiedene BerkelSTADtführungen sahen sich die Konferenzteilnehmer die Coesfelder Berkelprojekte aus der Nähe an.

Ostergruß verteilt

Coesfeld / Lette, 15.04.17 (PM). Mit orangen Teamjacken verteilten Mitglieder des CDU-Ortsverbandes in Coesfeld (Bild) und Lette rund 2.000 bunte Ostereier mit einem Ostergruß. Die Ostereier fanden reißenden Absatz und wurden als nette Geste gewürdigt. Coesfelds Landtagskandidat Wilhelm Korth beteiligte sich an der Aktion und suchte das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürger. (Foto CDU Coesfeld)