Autoskooter im Krankenhaus fahren

Gegen Langeweile im Wartebereich der Chirurgischen Ambulanz

Kindgerechter Gestaltung des Wartebereichs in der Chirurgischen Ambulanz, Christophorus Kliniken

Einladend wirkt jetzt die Ambulanz durch Autoskooter und Wimmelbild. Darüber freuen sich (v.r.) Simone Frommhold und ihre Tochter Sophie sowie Martin Große Daldrup und Dr. Horst Preßler.

Coesfeld, 28.01.16 (PM). Neugierig schaut sich das Kind in aller Ruhe die Einkaufsstraße mit den vielen Geschäften und Cafés an. Dann zeigt es seiner Mama die Menschen, die auf dem Bild zu sehen sind. warm Eingepackte und Pakete und Tüten tragend. Vor allem die abgebildeten Kinder machen ihm Freude. Sie spielen Musik, manche werfen Schneebälle und andere ziehen einen Schlitten. – Der Junge steht in der Chirurgischen Ambulanz der Christophorus-Kliniken am Standort Coesfeld. Er hatte sich beim Spielen leicht verletzt und musste mit seiner Mutter auf eine Behandlung warten. „Dabei hilft das neue Wimmelbild, das wir in der Warteecke aufgehängt haben“ freut sich Martin Große Daldrup, der leitende Ambulanzpfleger. Vor allem die kleinen Patienten schauen sich das Bild gern an. Fast zwei mal zweieinhalb Meter groß, bedeckt es eine ganze Wand. „Der Künstler hat überall im Bild kleine blaue Vögel versteckt, die der Betrachter zusätzlich zählen kann“, erklärt Große Daldrup. Entworfen wurde das Werk vom Münsteraner Kinderbuch-Illustrator Alexander Steffensmeier, der es kostenlos zur Verfügung stellte.

Nachdem der kleine Junge versorgt worden ist, kommt er noch einmal in die Warteecke zurück. Vor dem Bild parkt nämlich ein Autoskooter. Den möchte er gern noch einmal ausprobieren. Blitzschnell krabbelt er in den orangenen Wagen, dreht den Lenker und drückt begeistert die Lichter an und aus. „Mit dem Autoskooter und dem Wimmelbild konnten wir die Ambulanz kindgerechter und schöner gestaltet“, erklärt Dr. Horst Preßler, Vorsitzender des Fördervereins der Christophorus- Kliniken. „Nicht nur die Kinder finden es nun schöner, auch die Erwachsenen freuen sich an dem neuen Ambiente!“ fasst Simone Frommhold – ebenfalls Mitglied im Förderverein – zusammen.

Der Verein hat seit seiner Gründung vor einem Jahr schon viele Spuren hinterlassen: So konnten am Standort Nottuln Zustellbetten für Angehörige erworben werden, am Standort Coesfeld machen neue Sessel und Tische sowie eine Bilderausstellung das Foyer wohnlicher. „Wir unterstützen Projekte, die unmittelbar den Patienten und Angehörigen zugutekommen“, erklärt Simone Frommhold.

Der Vorstand freut sich über viele neue Mitglieder und Anregungen für Verbesserungen an allen drei Krankenhaustandorten. Weitere Informationen bietet der Förderverein auf seiner Internetseite.

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