Bekenntnisschule birgt auch Chancen

Schulgesetz erlaubt evangelischen Religionsunterricht

Ginge auch beides: katholischer und evangelischer Religionsunterricht (Fotos Wikipedia, Montage hlm)

Lette, 02.02.17 (hlm). Wie berichtet, ist Schulleiterin der Kardinal-von-Galen-Schule, Sabine Schäfer, der Auffassung, sie bräuchte keinen evangelischen Religionsunterricht an der Bekenntnisschule anbieten. Das Kontingent der Lehrerstunden sei verplant. Nur die Streichung bei anderen Angeboten könne notwendige Kapazitäten schaffen. Da es mit der Martin-Luther-Schule in Coesfeld ein evangelisches Angebot bestünde, können Eltern bei der Schulanmeldung auf diese Alternative zurückgreifen. Weiterhin stimmen bei der Anmeldung von Kindern an der katholischen Grundschule in Lette die Erziehungsberechtigten den Erziehung nach katholischen Werten zu.

Das sehen die Stadt Coesfeld und die Bezirksregierung Münster differenzierter. Laut Schulgesetz NRW muss ein Unterricht eines anderen Bekenntnisses angeboten werden, wenn mehr als 12 Schüler einer gleichen Glaubensrichtung an einer Schule sind. Im Falle der Kardinal-von-Galen-Schule stehe sogar eine evangelische Fachkraft für den Unterricht zur Verfügung, so die Aussage der Pressestelle der Bezirksregierung. Den Anspruch auf den Religionsunterricht müssen die Eltern bei der Schule anmelden.

  1 comment for “Bekenntnisschule birgt auch Chancen

  1. 3. Februar 2017 at 17:01

    Man könnte hier erwähnen, dass die katholische Kirche zumindest im Landtag NRW bekannt hat, dass sie sich wünscht, dass auch an katholischen Bekenntnisschulen konfessionsfremder Unterricht erteilt wird. Nähere Informationen dazu finden sich hier: http://www.kurzebeinekurzewege.de/evangelischer-religionsunterricht-an-katholischen-grundschulen/

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