BerkelSTADT ist nicht nur Berkel

Bürgermeister Heinz Öhmann (3.r.) und Larissa Bomkamp (2.r.) nehmen von Dorothee Feller (2.l.) den Zuwendungsbescheid für die Stadtentwicklung von Coesfeld entgegen.

Bürgermeister Heinz Öhmann (3.r.) und Larissa Bomkamp (2.r.) nehmen von Dorothee Feller (2.l.) den Zuwendungsbescheid für die Stadtentwicklung von Coesfeld entgegen.

Coesfeld erhält rund 3 Millionen

Velen/Coesfeld 18.12.15 (hlm). Keine 90 Minuten hat es gedauert, da gingen 17 Millionen Euro über den Tisch – oder besser gesagt durch die Hände. Gelder, die aus Fördertöpfen kommen, um verschiedene Regionale-Projekte finanziell zu unterstützen. Auch Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann mit Mitarbeiterin Larissa Bomkamp gehören zu denen, die von der Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller einen Zuwendungsbescheid erhalten – für das Projekt BerkelSTADT in Höhe 2,9 Millionen Euro. Insgesamt will die Stadt 5,8 Millionen Euro in 13 Maßnahmen investieren. Nach Auffassung von Öhmann ist das Regionale-Projekt die Initialzündung für die Stadtentwicklung in Coesfeld: „Es hängt nicht nur die Berkel als Fluss daran, sondern viele andere Projektideen, die im Integrierten Handlungskonzept (InHK) den Ursprung finden.“ Ideen, die von Bürgerinnen und Bürger gekommen sind. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass im Betrachtungsraum für das InHK 2013 bewußt das Schulzentrum mit einbezogen wurde. Durch die Integration in die BerkelSTADT ist die Möglichkeit erschlossen, bis zu 60 Prozent Fördermittel für die Sanierung der Gebäude ausschöpfen zu können. Das Schulgebäude dient nicht mehr nur rein schulischen Zwecken. Es ist der wichtigste Standort für die Bildungsmesse CoeMBO, wird für vielfältige Kultur- und Bürgerveranstaltung genutzt und stellt Räumlichkeiten für die Integration der Flüchtlinge.

Vom Projekt BerkelSTADT profitiert in vielfältiger Weise die Stadtentwicklung. Mit den Finanzmitteln soll die Entwicklung des „Kapuziner-Viertels“ (Süringstraße / Kapuzinerstraße / Basteiring) weiter voran gebracht werden. Das Jugendzentrum Stellwerk erhält zur Erweiterung den alten Lokschuppen am Bahnhof.

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