Kategorie: Familienleben

Familienleben in Coesfeld

Vorsitzender des Kolping wiedergewählt

Gerhard Schmitz für weitere drei Jahre Vorsitzender des Kreisverbandes Coesfeld

Kolping wählt Vorsitzenden neu.

Für weiter drei Jahre wurde Gehrad Schmitz als Kreisvorsitzender auf der Mitgliederversammlung des Kolping wiedergewählt.

Kreis Coesfeld, 06.04.16 (PM). Der Kolping Kreisverband Coesfeld hat auf der Kreisversammlung im Kolpinghaus in Dülmen wichtige Wahlen durchgeführt: Nach drei Jahren stand die Wahl des Kreisvorsitzenden und die Wahl der Delegierten für den Diözesanhauptausschuss auf der Tagesordnung. Die 35 Teilnehmer aus den 33 Kolpingsfamilien im Kreisverband bestätigten Gerhard Schmitz (Nottuln) einstimmig (bei einer Enthaltung) für weitere drei Jahre als Kreisvorsitzenden.

Zwölf Delegierte und zwei Ersatzdelegierte wurden für den Diözesanhauptausschuss des Kolpingwerkes im Bistum Münster am 17. September in Münster bestimmt. Nach den Berichten des Kreisvorsitzenden Schmitz und des Stellvertreters Dieter Bußmann wurde die Anschaffung eines Banners für den mit über 6800 Mitgliedern stärksten Kreisverband im Bistum Münster und die Fortentwicklung der eigenen Homepage beschlossen.

Uwe Slüter, Geschäftsführer des Diözesanverbandes, informierte abschließend über zahlreiche geplante Aktivitäten auf Bistumsebene, wie über die bald anstehende Verbandsmesse „Engagiertentreffen“ – egat.MS am 16.04.16 in Coesfeld und die Planungen für den „Kolpingtag 2017″ in Münster.

Schulsozialberatung geht vollständig an den Start

Niedrigschwellige Hilfe für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

Schulsozialberatung geht in Coesfeld an den Start.

Stefanie Benting, Leiterin des Fachbereichs Familie (2. r.) und Simone Wessels, von der Jugendförderung (3. r.) haben mit den drei Sozialpädagogen alle Puzzleteile für die Schulsozialberatung verbunden. (Foto hlm)

Coesfeld, 01.04.16 (PM). Für Sebastian Wilde ist es heute der erste Arbeitstag. Gemeinsam mit Andrea Wiesner und Niklas Dapper, die seit Januar im Einsatz sind, ist er präventiv und beratend vor Ort: in Coesfelds Schulen. Mit einem pädagogischen Konzept, das unter der Leitung von Simone Wessels (Jugendförderung der Stadt Coesfeld) entstand, ist die Präsenz der Schulsozialberatung in allen städtischen Schulen sichergestellt. Jedes Teammitglied kümmert sich um einen Pool Schulen (siehe unten). Dabei stießen die drei Sozialpädagogen auf junge Lehrerkollegien, die der Idee einer Schulberatung vor Ort mit offenen Ohren begegneten. Flankierende Hilfe für das Lehrpersonal wird immer wichtiger, um sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. Das wissen die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen. Die Hauptschule und die Förderschule haben eigenes Beratungspersonal und nehmen dieses Angebot nicht in Anspruch. Auch die nicht städtischen Schulen St.-Pius-Gymnasium und Maria-Montessori-Grundschule können nicht berücksichtigt werden.

Für Stefanie Benting, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie, Soziales und Freizeit, ist die installierte Schulsozialberatung eine Schnittstelle zwischen Bildungseinrichtungen, Familien und Gesellschaft. Es ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für finanziell und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Sozialpädagogen arbeiten in enger Kooperation mit den Bildungseinrichtungen, dem Jugendhaus Stellwerk und verschiedenen Vereinen. Ein Teil ihrer Arbeitszeit widmen sie sich der Beratung und Hilfestellung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes. Es ist eine Hilfemaßnahme, die das Land NRW bereitstellt, und eine individuelle Förderung für die Teilnahme an Bildungs-, Freizeit- und Kulturangeboten öffnet. Den anderen Teil der Zeit nutzen sie mit dem Ziel, die Integration sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher durch außerschulische Freizeit- und Kulturangebote zu fördern. Dabei spielt das Jugendhaus Stellwerk eine zentrale Rolle. Die Erreichbarkeit von der Schule zum Angebotsort soll durch einen Beförderungsdienst sichergestellt werden. Ausnahme bildet die Kardinal-von-Galen-Schule in Lette. Dort wird es das AG-Angebot lokal geben. Persönliche Interessen und Begabungen zu filtern und durch die Kooperation mit Vereinen und Verbänden zu stärken, sind weitere Ziele ihres Wirkens.

In der Vergangenheit leisteten Drittanbieter die Beratung für das Bildungs- und Teilhabepaket. Die Förderung dieser Maßnahme endete 2013. Mit der jetzigen Variante, bei der die Schulsozialberatung an den Fachbereich der Stadt angedockt ist, können die drei Mitarbeiter bis 2017 an der Schnittstelle zwischen den verschiedenen Institutionen handeln. Dann hofft Benting auf eine Weiterfinanzierung der Maßnahme.

Die Schulsozialberater

Schulsozialberatung an den Grundschulen

Andrea Wiesner (23 Jahre) kümmert sich um die Grundschulen Laurentius, Ludgeri, Maria-Frieden, Kardinal-von-Galen in Lette und Martin-Luther.

Schulsozialberatung in Realschulen

Niklas Dapper (26 Jahre) ist der Schul-sozialberater in der Theodor-Heuss- und Freiherr-vom-Stein-Realschule

Schulberatung in Gymnasien und Grundschulen

Sebastian Wilde (29 Jahre) ist in den beiden städtischen Gymnasien Heriburg und Nepomucenum sowie in der Lambertigrund-schule Vorort.

Türspalt für eine Gesamtschule geöffnet

Interfraktionellen Arbeitsgruppe beschlossen

Coesfeld, 17.03.16 (hlm). Die SPD konnte den Antrag zur Gründung einer Gesamtschule auf der Ratssitzung nicht durchbringen. Der Vorstoß kam für die übrigen Parteien überraschend. Trotzdem war sie mit dem taktischen Manöver, wie es die Grünen hinter vorgehaltener Hand benennen, nicht erfolglos. Denn bei nur einer Gegenstimme öffnen die Fraktionen aller Parteien einer interfraktionellen Arbeitsgruppe einer Gesamtschule einen Türspalt. Der Beschlussvorschlag kommt aus den Händen von Pro Coesfeld. Aus informellen Kreisen heißt es, die Partei habe ohne Wissen der SPD Gespräche mit CDU-Mitgliedern im Hintergrund geführt.

Elternbefragung März 2015 Grundschuleltern: 30% Gesamtschule (bei einem zukünftigen Schüleraufkommen von 320 Schülern = rund 95 Schüler, Mindestgröße 100 Schüler)

Ergebnis der Elternbefragung unter Coesfelder Eltern mit Grundschulkindern vom März 2015. (Quelle Projektgruppe Bildung und Region)

30 Prozent der Eltern wünschen sich laut Ergebnis der Befragung zur Schulentwicklung eine solche Schulform. Eine Zahl, die nicht einfach übersehen werden kann. Darin sind sich alle einig. Uneinigkeit besteht darin, wie damit umzugehen ist. Stephan Beck (CDU) zeichnet das Bild von Schulschließungen, gründe sich eine Gesamtschule. Er wird konkret und nennt als Schließungsopfer unteranderem das Heriburg, das städtische Gymnasium mit Halbtagsangebot. Auch die FDP rückt von der grundsätzlichen Ablehnung ab. Wolfgang Kraska: „30 Prozent kann man nicht beiseiteschieben, das muss man betrachten.“ Dem Szenario der Ausdünnung der Schullandschaft durch eine Gesamtschule schließt er sich an. Dem FDP-Mann ist es wichtig, bei einer interfraktionellen Arbeitsgruppe die Zukunft der Hauptschule nicht außen vor zu lassen. Das Profil dieser Schulform sei zu schärfen, statt kaputt zu reden. Außerdem stellt er die Frage, welche Form die Gesamtschule haben soll: mit oder ohne Abiturzweig?

Deutliche Zustimmung für eine Gesamtschule kommt von Charlotte Ahrendt-Prinz. Der Schulentwicklungsplan habe bisher ohne ein Gesamtschulkonzept stattgefunden, obwohl 30 Prozent der Eltern sich diese Schulform wünschen, argumentiert die Fraktionssprecherin der Grünen. Sie wird noch deutlicher: „Die Hauptschule ist am Ende. Kaputt geredet wird die Gesamtschule.“ Für Ahrendt-Prinz braucht es das alternative Schulangebot, weil das die richtige Schulform für einige Kinder sei. In Richtung SPD moniert sie: „Der SPD-Antrag ist für die Galerie.“ Die Grünen werden der Bildung einer Arbeitsgruppe zustimmen.

Dieter Goerke, von Aktiv für Coesfeld (AfC), will dem Antrag der SPD folgen. Er sieht die zahlreiche Zustimmung für diese Schulform in der Befragung. Das Ergebnis sei sogar ohne die Aufklärung der Eltern zustande gekommen. In seinen Augen ist das Potenzial da. Er plädiert für eine Gesamtschule. Sie böte das Abitur in drei Jahren und nicht als Turboabitur in verkürzter Form an. Eine Bestandsgefährdung für andere Schulen weist Goerke nicht von der Hand. Diese heftige Diskussion gelte es auszuhalten.

Bernd Rengshausen (CDU) ist ein Verfechter des dreigliedrigen Schulsystems und poltert in der Ratssitzung: „Sie können in zehn Monaten zwar ein Kind bekommen, aber keine Schule. Der SPD-Antrag ist Nonsens.“ Bei einer Schülerzahl von 600 bis 900 böte nur das Schulzentrum den notwendigen Raum. Das dort angesiedelte städtische Gymnasium Nepomucenum und die Theodor-Heuss-Realschule laufen im Ganztagsbetrieb. 30 Prozent Zustimmung bei der Befragung – das glaubt er nicht. Höchstens 14 Prozent. Denn im Ergebnis sind die „Vielleicht-Sager“ eingerechnet. Eltern, die ihr Kind möglicherweise an eine Gesamtschule anmelden. Diese Schulform ist stets eine Ganztagsschule. Bei Gründung gäbe es dann keine Alternative mehr.

Als Ludger Kämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen) die Hauptschule als Patientin bezeichnet, die künstlich am Leben gehalten wird, schaltet sich Bürgermeister Heinz Öhmann ein: „Seit 35 Jahren führen wir die Strukturdiskussion, statt die Schulen zu stärken.“ Die Hauptschule habe sich gewandelt und das pädagogische Konzept angepasst.

Öhmann als Ratsvorsitzender lässt in zwei Schritten abstimmen. Der SPD-Antrag wird mit 28 Neinstimmen und 14 Jastimmen abgelehnt. Dafür erhält der Beschluss zur Gründung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe ein einstimmiges Votum. Die Frage, ob die Verwaltung in die Arbeitsgruppe einbezogen wird, bleibt noch offen.

Ferienprogramm liegt vor

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Das neue Programmheft für die Ferienaktion ist raus.

Gegen Langeweile in der Ferien hat der Fachbereich Jugend und Familie was: Ein umfassendes Angebot an Aktionen.

Coesfeld, 16.03.16 (PM). Ein sonniges Jahr verspricht das neue knallgelbe Ferienprogrammheft, welches in diesen Tagen in den Schulen verteilt wird. Und auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, sorgt das Programm für spannende und abwechslungsreiche Ferien. So können sich Eltern und Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren schon jetzt Gedanken über ihre Freizeitplanung im Sommer und im gesamten Jahr machen.
Im neuen Ferienprogrammheft sind alle Betreuungsangebote, Projekte und Workshops, die in den Oster-, Sommer- und Herbstferien in Coesfeld stattfinden, aufgeführt. Eine heraustrennbare Übersicht mit allen Betreuungszeiten in Kindertagesstätten und Offener Ganztagsschule sowie Projekte von kommunalen und freien Trägern der Jugendarbeit erleichtert die Planung in den Sommerferien. Erstmalig sind auch Angebote für den Kulturrucksack im Ferienprogrammheft aufgeführt. Diese Angebote wenden sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren.

Für die städtischen Angebote Kinderkulturprojekt, Kinderstadt „Klein Kuhfeld“, Berkeltheaterprojekt „Alles im Fluss“, I-Männchenprojekt sowie für alle Kulturrucksackprojekte sind Anmeldungen erforderlich, die erstmalig am Mittwoch, den 16. März von 08.00 – 16.00 Uhr telefonisch, per Mail und persönlich entgegen genommen werden. Alle Anmeldeformulare sind an dem Tag ab 07.00 Uhr auf www. junges-coesfeld.de abrufbar.

Das Ferienprogrammheft mit allen Angeboten der Stadt Coesfeld sowie vieler Coesfelder Vereine und Verbände wird zurzeit an allen Grundschulen und den üblichen öffentlichen Stellen verteilt. Alle Daten sind auch online abrufbar.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Gabi Kaudewitz im Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Coesfeld unter 0 25 41/939-2230 oder unter gabi.kaudewitz@coesfeld.de.

Wenig bezahlbarer Wohnraum

Ein Meinungsbild über Angebot und Nachfrage von Wohnraum in Coesfeld Coesfeld, 09.03.16 (hlm). Über drei Monate braucht es im Schnitt, bis ein Interessent einen passenden Wohnraum in Coesfeld gefunden hat. Das ergab eine Umfrage in einer Coesfelder Gruppe eines sozialen Netzwerks, an der sich 75 Nutzer beteiligt haben. Eine Neu- oder Wiedervermietung gelingt in 80 Prozent der Fälle…

Frühlingsmarkt im MoKi

Eine bunte Auswahl erwartet die Gäste

Frühlingsmarkt im MoKi

Moki-Kinder freuen sich auf den Frühlingsmarkt mit vielen Gästen. Mit dem Erlös aus dem Markt unterstützt der Förderverein des Montessori Kinderhauses vielfältige Projekte, Spiel- und Förderangebote für die Kinder.

Coesfeld, 03.03.16 (PM). Beim alljährlichen Frühlingsmarkt im Montessori-Kinderhaus am 5. März 2016 sind wieder all diejenigen eingeladen, die Lust am Stöbern haben, denen noch das Frühlings- und Sommeroutfit oder Spielzeuge für die Kinder fehlt oder die sich nach handgemachten, farbenfrohen Frühlings-und Osterkleinigkeiten umsehen möchten. In den vergangenen Wochen haben Mütter, Väter und Mitarbeiter kreative Ideen und Überraschungen für den diesjährigen Frühlingsmarkt erarbeitet. Zwischen 10 bis 14 Uhr wird die Elterninitiative an der Friedhofsallee Kaffee, frische Waffeln, Kuchen und Suppe in der gemütlichen Caféteria anbieten.

Damit sich Schwangere in Ruhe umschauen können, öffnet sich für sie der  Frühlingsmarkt bereits um 9.30 Uhr. Für die Kinder gibt es eine kleine Überraschung. Natürlich informiert das Team des Montessori-Kinderhaus auch über seine tägliche pädagogische Arbeit.

Für den Frühlingsmarkt können Waren am Freitag, dem 4. März 2016 zwischen 16:30 und 17:30 Uhr an der Friedhofsallee 19 abgeliefert werden; 20 Prozent des Verkaufserlöses gehen an das Montessori-Kinderhaus. Abholung und Auszahlung finden dann am Samstag (5. März 2016) zwischen 16:30 und 17:30 Uhr statt. Verkaufsnummern und weitere Informationen erhalten Sie bei:

J. Schulze Scholle (gelbe Nummern) unter 02541 / 970336; N. Schatterny (grün) unter 02541-83562 A. Klein (blau) unter 02541-9669905 und M. Heck (rot) unter 02541-9224983.

Der Raum muss dem Lernen folgen

Konstruktive Gedanken zum Umbau des Schulzentrums dem Rat vorgestellt • Anne-Frank-Hauptschule vererbt rund 2500 Quadratmeter Fläche • Gemeinsame Nutzung von Räumen durch Gymnasium und Realschule • Mehr Raum für moderne Lernmethoden • Fördermittel könnten fließen, wenn der Bezug zum Umfeld hergestellt wird • Flexible Gestaltung, um zukünftigen Anforderungen zu entgegnen Coesfeld, 16.02.16 (hlm). In einer Sondersitzung…

„Man braucht nicht bis Santiago zu laufen“

23 Stelen informieren entlang des Baumberger Ludgerusweges

23 Stelen zeigen interessante Orte am Ludgerusweg.

Loben die 23 Informationsstelen, die den Baumberger Ludgerusweg bereichern: Josef Räckers (Wanderwart), Heinz Öhmann (Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe LEADER Baumberge), Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzende Sparkasse Westmünsterland), Michael Lukas (Bereichsdirektor Sparkasse Westmünsterland) und Christian Wermert (Sprecher der Baumberger Touristik). Foto hlm

Coesfeld, 15.02.16 (hlm). Das Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling mag vielleicht der Auslöser gewesen sein. Wandern ist wieder in Volkes Mund. Fitness, Ruhe und seine innere Balance finden, versprüht den Reiz beim Durchwandern von Landschaften. „Das braucht nicht mehr bis Santiago de Compostela zu sein, das geht jetzt auch auf dem Baumberger Ludgerusweg,“ schmunzelt Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland) bei der Vorstellung der neuen Informationstafeln entlang des Hauptwanderwegs. Einen ausdrücklichen Dank richtet er an die Initiatoren, die sich für die Ausweisung des Wanderwegenetzes nicht nur starkgemacht haben, sondern aktiv mitgewirkt haben. Namentlich zu nennen sind Diplomgeograf und Wege-Wart Josef Räckes sowie Christian Wermert (Baumberge-Touristik). Sie haben dafür gesorgt, dass aus dem Wirrwarr der einzelnen Wanderwege und dem Kirchturmdenken Einzelner eine vernetzte Wanderwegsroute mit kooperativen Gedanken zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden entstanden ist. 59 neue Rundwege markieren die Wanderwege. Dabei stehen die Buchstaben für den Anfangsbuchstaben der Stadt, wie „C“ für Coesfeld, „L“ wie Lette oder „B“ wie Billerbeck. Kreuzungspunkte verbinden einzelne Rundwege miteinander. Der Hauptwanderweg mit dem Ludgerus-„L“ vereinigt die Städte der Baumberger Region miteinander.

Das Ludgerus-"L" als Kennzeichen für den Hauptwanderweg (Quelle: http://www.baumberge-touristik.de)

Das Ludgerus-„L“ als Kennzeichen für den Hauptwanderweg (Quelle: http://www.baumberge-touristik.de)

Heinz Öhmann, als Vorsitzender des Vereins „Lokale Aktionsgruppe LEADER Baumberge“, ist begeistert: „Wir haben eine optimale Wanderwegskennzeichnung nicht nur für Wanderer, sondern auch für Reiter und Radfahrer.“ 50000 Euro flossen für die Entwicklung des rund 600 Kilometer langen Baumberger Ludgerusweges mit seinen Nebenstrecken. Es ist der erste zertifizierte Wanderweg in der Westfälischen Bucht.

Neben bereits bestehenden Tafeln informieren nun 23 Edelstahlstelen in 14 Orten über Sehenswürdigkeit, die der Tourenbegeisterte auf dem Weg entdecken kann. Die Hälfte der Kosten von 20000 Euro für die Schilder finanzierte die Sparkassenstiftung. Nicht nur um die Gesundheit der Menschen mit zu fördern, sondern auch den Blick in die Heimat des Kreises Coesfelds zu erweitern.

Der Onlineauftritt ist noch im Aufbau. Grundlegende Informationen sind verfügbar. Langfristig gehen die Initiatoren an die Optimierung. Vor allem beim Kartenmaterial fehlen Daten über die interessanten Punkte auf den Wegstrecken. „Wir wollten zunächst die Basis stehen haben“, begründet Josef Räckers den Schritt. Das sei mit der Ausweisung und der Auszeichnung der Wege hervorragend gelungen, so der Wege-Wart.

Jeder Asylbewerber erhält 330 Euro

Grundleistung geringer als Hartz IV-Satz Coesfeld, 01.02.16 (PM/hlm). Genau 330,14 Euro bekommt jeder Asylbewerber in Coesfeld an Grundleistungen. Damit bezahlt er Bekleidung, Essen, Hygieneartikel, Fahrkarten, Telefon- und Internetkosten sowie soziokulturelle Bedarfe und Konsumgüter. Der Satz liegt knapp 34 Euro unter dem Regelsatz, den die Bundesregierung mit 364 Euro festgesetzt hat. Die Kürzung kommt durch die kostenlose…

Jakobischule im Wettbewerb

Architekten sollen kreative Vorschläge bringen Coesfeld, 23.01.16 (hlm). Mit einer überraschenden Meldung empfing Beigeordneter Thomas Backes die Mitglieder der Bau- und Schulausschüsse am Mittwoch (20.01.): Für die Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes haben die Gebäude der Lambertischule und der Jakobischule Schutzwert und sollen erhalten bleiben – zumindest der Charakter des äußeren Erscheinungsbildes. „Das soll aber keine Einschränkung…