Kategorie: Gesundheit & Vorsorge

Platz für Wiederbelebung

Ecke Schüppenstraße / Bernhard-von-Galen-Straße wird zum Übungsplatz der Wiederbelebung.

Ecke Schüppenstraße / Bernhard-von-Galen-Straße wird zum Übungsplatz der Wiederbelebung.

Coesfeld, 14.09.16 (PM). Eine Reanimations-Schulung auf dem Marktplatz bietet das Anästhesieteam der Christophorus-Kliniken in Zusammenarbeit mit der Stadt Coesfeld an. Die Veranstaltung findet am Freitag, 23. September statt. Die Organisatoren laden an diesem Tag von 9 bis 12 Uhr unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ an die Ecke Schüppenstraße/Berhard-v.- Galen-Straße ein. Die Aktion ist die Abschlussveranstaltung der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung, deren Ziel es ist, durch die Einbindung von Ersthelfern jährlich 10.000 Menschen mehr das Leben zu retten.
„Ein Großteil der Herzstillstände findet im persönlichen Umfeld statt – das heißt zu Hause, beim Sport oder auf der Arbeit – und wird direkt von Angehörigen oder nahestehenden Personen beobachtet. Deshalb möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Reanimationsfertigkeiten aufzufrischen und so zu Lebensrettern zu werden“, erklärt Dr. Martin Mühlmeyer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin. Er und sein Team haben einen Infostand aufgebaut, an dem sie über die einfachen Maßnahmen informieren, die der Ersthelfer ausführen muss. Dabei können an zehn Mini-Puppen die Wiederbelebungsmaßnahmen direkt geübt werden. Landrat Dr. Schulze-Pellengahr unterstützt die Aktion und besucht den Marktstand an dem Morgen. Bei schlechtem Wetter wird die Aktion ins Büro des Stadtmarketings direkt in der Nähe des Marktplatzes verlegt.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz

Brustzentrum feierte zehnjähriges Bestehen

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Brustzentrums Münsterland in der Christophorus-Klinik.

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Brustzentrums Münsterland in der Christophorus-Klinik.

Coesfeld, 15.06.16 (PM). Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist Brustkrebs. Viele von ihnen werden inzwischen geheilt. Dabei helfen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, neue Therapien und interdisziplinäre Zentren, in denen diese Behandlungen geplant und durchgeführt werden.

Hier in der Region haben sich dafür vor zehn Jahren drei Krankenhäuser in Münster und Coesfeld zum „Brustzentrum Münsterland“ zusammengeschlossen. Aus diesem Anlass hatte das Brustzentrum an den Christophorus-Kliniken in Coesfeld zu einem kleinen Festakt eingeladen, bei dem neben den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen auch die Kooperationspartner und niedergelassene Frauenärzte anwesend waren. Dr. Norbert Riedel, der das Brustzentrum auf Coesfelder Seite aufgebaut hat, erinnerte an die Ursprünge des Zentrums. Es folgten einige Kurzvorträge, mit denen das Leistungsspektrum der Einrichtung präsentiert wurde. Dr. Matthias Göb von der Radiologischen Praxis stellte fest, dass aus früher eher konkurrierenden Einrichtungen wie Praxen und Krankenhaus ein gemeinsames Zentrum entstanden sei, in dem man gern und gut „Hand in Hand“ arbeite. Auf Seiten der Klinik referierten zudem Oberärztin Dr. Ester Zehren sowie die Leiterin des Brustzentrums, Dr. Ute Middermann-Blank. Letztere dankte in ihrer Abschlussrede dem „tollen Team“ des Coesfelder Brustzentrums, in dem neben spezialisierten Ärzten speziell ausgebildete Brustschwestern, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger und Psychoonkologen zusammenarbeiten, um erkrankte Frauen ganzheitlich und optimal zu behandeln.

Infokasten Brustzentrum Münsterland 

Das Brustzentrum Münsterland deckt den gesamten südlichen Teil Münsters sowie den südwestlichen Teil des Münsterlandes ab. Ihm gehören das Clemenshospital in Münster sowie die Christophorus-Kliniken in Coesfeld als Operationsstandorte an. Wöchentlich treffen sich Gynäkologen, Radiologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen sowie eingebundene niedergelassene Ärzte zur gemeinsamen Tumorkonferenz. 

14. Sponsorenlauf

Bunter Kreis Münsterland e.V. holt das Volk auf die Straße

14. Sponsorenlauf des Buntern Kreises Münsterland e.V.

Erst- bis Viertklässler der Lamberti-Grundschule wollen für den Bunten Kreis beim Sponorenlauf am 21.05.16 richtig viel rennen. (Foto hlm)

Coesfeld, 02.05.16 (hlm). Am 21.05.16, 16 Uhr, stellen sich die Kinder der Lamberti-Grundschule auf die Startlinie an der Ritterstraße und drehen für den Bunten Kreis ihr Runden über die Promenade. „Gut 30 Kinder haben sich bis jetzt für die Teilnahme gemeldet“, begeistert sich Schulleiterin Michaela Ellerbrock über die positive Resonanz. Für jede gelaufene Runde erhalten die jungen Läufer einen Obolus von ihren Sponsoren: Freude, Verwandte oder Eltern.

Regulär ist eine Etappe zwei Kilometer lang. Eine kleine Strecke gibt es über die Ritterstraße und Kellerstraße. „Es kommt nicht auf Schnelligkeit oder die Anzahl gelaufener Runden an. Dabei sein ist alles“, motiviert Karin Gangloff weiter Läufer zur Teilnahme. Das geht ganz einfach: Selber spendenwillige Menschen finden, die für jede gelaufene Runde einen kleinen Betrag abgeben. Die Teilnahmekarte bietet der Bunte Kreis zum Download an. Das erlaufene Geld fließt dem Bunten Kreis Münsterland e.V. zu. Der Verein begleitet Familien mit zu früh geborenen oder schwer erkrankten Kindern nach der Krankenhauszeit. Gerade bei der Rückkehr in den Alltag, der sehr individuelle ist, brauchen Eltern und Kinder Entlastung und fachlichen Beistand, den der Bunte Kreis mit Spendengeldern finanziert. Der Sponsorenlauf im letzten Jahr unterstützte die Vereinsarbeit mit über 11100 Euro.

Anfeuern entlang der Laufstrecke ist selbstverständlich erwünscht. Damit ein bisschen Volksfeststimmung aufkommt, gibt es Kaffee, Kuchen und Leckereien. Zusätzlich lockt eine Tombola mit einem Trekkingbike als Gewinn. Einen anderen Preis mit nach Hause nehmen kann die größte Gruppe, die sich anmeldet. Mehrere Coesfelder Schulen und verschiedene Gruppen haben ihre Teilnahme angekündigt. 2015 gingen 170 Läufer an den Start. Gangloff rechnet mit einer ähnlichen Zahl in diesem Jahr: „Wenn es mehr werde, um so besser.“

„Recovery“-Gruppe startet wieder

Stärkung der Selbstbestimmung

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Christine Langwald-Schulz von der Kontakt- und Beratungsstelle bietet zum dritten Mal die Recovery-Gruppe an.

Kreis Coesfeld, 08.04.16(PM). Erneut startet die Kontakt- und Beratungsstelle (KBSt) des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld ihr Angebot „Recovery“. Das Gruppenangebot richtet sich an Menschen mit einer psychischen Erkrankung und ihre Angehörigen.

„Im Fokus des Recovery-Behandlungsansatzes stehen die Stärkung der Selbstbestimmung und das Erkennen eigener Kompetenzen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von psychisch Erkrankten“, erläutert Fachfrau Christine Langwald- Schulz. Die gelernte Erzieherin und Mitarbeiterin der KBSt bietet die Recovery- Gruppe zum dritten Mal an. Die insgesamt neun Treffen finden wöchentlich in der KBSt am Ostdamm in Dülmen statt. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und damit eine Erleichterung der Integration in die Gesellschaft. So kann Vereinsamung und sozialer Isolation entgegen gewirkt werden. „Ich habe mich in der Gruppe sehr wohl gefühlt. Mir war es möglich, Erfahrungen auszutauschen und eigene Themen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Es ist mir gelungen, frei zu reden und gelassener meinen Weg zu sehen“, sagt ein Teilnehmer nach der letzten Recovery-Gruppe.

Bei Interesse an der Teilnahme oder grundsätzlich zum Thema „Recovery“, steht Christine Langwald-Schulz telefonisch oder per Mail zur Verfügung: 02594/7830120, langwald- schulz@caritas-coesfeld.de

Essen auf Rädern wechselt Anbieter

Anna-Katharinenstift Karthausen gibt Löffel ab

Caritas wechselt Anbieter für Essen auf Räder

Ursula Tenberge(l.) und Kornelia Hoffmann (Mitte), von der Perthes-Service GmbH, organisieren mit Bärbel Roß (r.), von der Pflegedienstleitung Caritas Sozialstation Dülmen West, zukünftig den Dienst „Essen auf Rädern“.

Kreis Coesfeld, 31.03.16 (PM). Der Dienst „Essen auf Rädern“ des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld hat den Essensanbieter gewechselt. Nachdem das Anna-Katharinenstift Karthaus über viele Jahre den Dienst beliefert hat, übernimmt das künftig die Perthes Service GmbH. So ist sichergestellt, dass auch weiterhin täglich warme Mahlzeiten an die Kunden ausgeliefert werden können.

Fast 44 Jahre lieferte das Anna-Katharinenstift Karthaus die warmen Mahlzeiten für den Dienst „Essen auf Rädern“. Angefangen hatte alles im sogenannten „Henkelmann“. Heute werden die warmen Mahlzeiten im hochwertigen Porzellangeschirr ausgeliefert. Die Kooperation mit dem Anna-Katharinenstift Karthaus konnte nicht weiter aufrechterhalten werden. „Wir freuen wir uns, mit Perthes Service, die auch für die Versorgung des Evangelischen Altenhilfezentrums in Dülmen tätig ist, einen neuen kompetenten Partner gefunden zu haben“, so Ursula Tenberge, Koordinatorin des Dienstes in Dülmen.

Wie bisher wird neben der normalen Vollkost auch eine Schonkost angeboten. Ausgeliefert werden die Mahlzeiten durch Ehrenamtliche. „Ein großes Dankeschön gilt natürlich dem Team der Ehrenamtlichen, die die Umstellung mitgetragen haben. Ohne sie wäre der Dienst nicht denkbar“, so Frau Tenberge, die den Dienst hauptamtlich organisiert, und fügt hinzu: „Es gibt im Team immer Bedarf für Menschen, die sich für diesen Dienst engagieren möchten. Wir freuen uns, wenn Interessierte Kontakt zu uns aufnehmen.“ Frau Tenberge ist unter der Nummer 02594-950 4001 zu erreichen.

Ein Wunsch: Neues Ultraschallgerät für die Kinderklinik

Förderverein der Christophorus-Kliniken wendet sich an die Bürger

Förderverein der Christophorus-Kliniken feiern einjähriges Bestehen.

Der Förderverein der Christophorus-Kliniken traf sich jetzt zur ersten Jahresversammlung. Dabei stellte der Vorsitzende Dr. Preßler (r.) die vergangenen Projekte und neue Ziele vor.

Coesfeld, 16.03.16 (PM). Auf ein erstes erfolgreiches Jahr seit seiner Gründung blicken die Mitglieder des Fördervereins der Christophorus-Kliniken zurück. Auf der Versammlung am 8. März stellte der erste Vorsitzende Dr. Horst Preßler die bisher geförderten Projekte vor: Beispielsweise die Ausstattung des Eingangsbereiches in Coesfeld mit mehr Sitzgelegenheiten.

Auch für die kommenden Monate und Jahre haben die Mitglieder viele gute Ideen. „Um diese umzusetzen, möchten wir gerne weitere Mitglieder gewinnen“, erklärt Dr. Preßler, „aber auch Spenden ohne Mitgliedschaft sind stets willkommen!“ Der zweite Vorsitzende Dr. Friedrich Krings betonte, das der Förderverein deutlich machen wolle, dass mit den Christophorus- Kliniken an den drei Standorten in Coesfeld, Dülmen und Nottuln und der angeschlossenen Klinik für Psychiatrie das nach der Universitätsklinik Münster größte Krankenhaus im Münsterland entstanden sei, ausgestattet mit modernster Technik und hochspezialisierter Medizin. „Es muss aber auch transparent werden, dass eine große finanzielle Belastung in den nächsten Jahren durch die betriebswirtschaftlich notwendigen baulichen und strukturellen Maßnahmen zu bewältigen ist“, so der Chefarzt.

Für dieses Jahr hat sich der Förderverein vorgenommen, die Kinder- und Jugendklinik mit einem Ultraschallgerät auszustatten – Kosten 35.000 Euro. Das neue, mobile Gerät würde es ermöglichen, die kleinen Patienten bettseitig zu untersuchen, ohne sie aus der gewohnten Umgebung zu reißen. Dies würde die Diagnostik beschleunigen und die Qualität deutlich erhöhen. Der Förderverein möchte sich dieses Projektes gerne annehmen und benötigt Ihre Hilfe.

„Ich bin stolz eine Coesfelderin zu sein“

Erfolgreicher Tag der offenen Tür in der Frauenklinik Coesfeld, 07.03.16 (PM). Mehr als 350 Besucherinnen und Besucher strömten in die Christophorus-Kliniken, um hinter die Kulissen des Brustzentrums und des neu aufgebauten Beckenbodenzentrums zu schauen. Die Mitarbeiter der beiden Zentren erklärten die verschiedenen Gerätschaften und standen bei Fragen Rede und Antwort. Dr. Claudia Fischäß-Pfeiffer, die Leiterin des…

Die graue Tonne ist der richtige Weg!

Altmedikamente in den Restmüll werfen Kreis Coesfeld, 29.02.16 (PM). Im Medikamentenschrank kann sich mit der Zeit einiges ansammeln – und viele Arzneimittel erreichen das Mindesthaltbarkeitsdatum, bevor sie aufgebraucht sind. Sofern die Gebrauchsinformation (Beipackzettel) eines Arzneimittels keine speziellen Hinweise für die Entsorgung enthält, können diese in den Hausmüll gegeben werden. Arzneien gehören nicht in die Toilette. Darauf weisen…

Medizin zum Anfassen

Tag der offenen Tür im Brust- und Beckenbodenzentrum Coesfeld, 24.02.16 (PM). „Medizin zum Anfassen“ wollen das Brust-und Beckenbodenzentrum der Christophorus- Kliniken am Tag der offenen Tür bieten. Dafür öffnet die Frauenklinik am Südring 41, zu den die beiden Zentren gehören, am Samstag, 27. Februar, seine Pforten. Von 11:00 bis 16:00 Uhr erwartet die Besucher ein…