Kategorie: Kunst & Kultur

Kunst & Kultur in Coesfeld

Der Rohling war Namensgeber

logo_bandlokal_web

„Intenso“ der Musikschule Coesfeld

logo_intensoDie ersten Akkorde schwingen durch die Luft. Unverkennbar – das Motiv ist erkannt. Das klingt nach „Zombie“. Es spielen aber nicht The Cranberries, sondern Intenso.

Geburts- und Heimatort der Gruppe ist die Musikschule Coesfeld. Seit rund 13 Jahren leitet Musikschullehrer Ulli Dirks die Band. Der Name ist seit Jahren konstant geblieben. Nicht aber die Besetzung. Die bleibt etwa zwei bis drei Jahre bestehen. Es sind durch die Bank Schüler und Schülerinnen. In der jetzigen Formation im Alter von 13 bis 19 Jahren. Acht an der Zahl. Wobei sich die Ältesten Kinga Beiring (Gesang), Maria Frank (Gesang) und Ralf Wedemann (Schlagzeug), das Abitur in den Taschen, auf einen anderen Weg machen. Es bleiben der 17-jährige Lennart Reckfort (Gitarre), der 14-jährige Luca Völking (Bass), der 15-jährige Paul Schmitz (Gitarre), der 15-jährige Andre Sommer (Gitarre) und mit das jüngste Mitglied Alexander Gottheil (Schlagzeug). Der 13-Jährige hatte mit einer kleineren Besetzung von Intenso kürzlich bei der Eröffnung der neuen Mensa in der Maria Montessori Schule seinen ersten Auftritt.

Intenso in der gegenwärtigen Besetzung von l. Luca Vöcking, André Sommer, Kinga Beiring, Paul Schmitz, Lennart Reckfort und Alexander Gottheil (Foto hlm).

Intenso in der gegenwärtigen Besetzung von l. Luca Vöcking, André Sommer, Kinga Beiring, Paul Schmitz, Lennart Reckfort und Alexander Gottheil (Foto hlm).

„Wir sind eine reine Cover-Band“, fasst Dirks das musikalische Portfolio zusammen. In den ersten Stunden nannten sie sich M.S.B.C. als Abkürzung für MusikSchulBandCoesfeld. Dann holte die Band bei einem Musikwettbewerb von Radio Kiepenkerl den ersten Platz. Da brauchte es einen griffigen Namen. Der Blick fiel auf die CD, auf der die Musikstücke zum Üben gespeichert waren. Der Hersteller der CD-Rohlinge hieß „Intenso“. Bäng! Der Name war gefunden.

Als Sprungbrett in die hiesige Musikszene sehen die Bandmitglieder ihre Gruppe nicht. Wohl aber als Übungsort und als Möglichkeit Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Für den Gitarristen Lennart steht ganz klar Spaß am Hobby und der Ausgleich im Vordergrund. Die anderen Bandmitglieder nicken zustimmend. Regelmäßig treffen sie sich im Proberaum der Musikschule an der Osterwicker Straße. In den nächsten Wochen geht es in ein professionelles Studio. Zwei Songs sollen als Erinnerungstücke aufgenommen werden. „Es ist eine wilde Zusammensetzung, die sich immer wieder neu findet“, ist die Erfahrung von Dirks, wenn sich die Band neu formiert. Die Nachfolgeregelung für die drei, die die Band verlassen ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Intenso hat noch einen weiteren Hocker hinterm Schlagzeug und hinterm Mikrofon frei. Das gemeinsame Spielen in der Gruppe ist die Einladungskarte zur Zusammenkunft. Daneben stärken die Bandmitglieder die Kompetenz zur Teamfähigkeit, kassieren gemeinsam Lorbeeren zur Stärkung des Selbstwertgefühls. Und sie erfahren noch etwas: Kritik anzunehmen, um sich weiter zu entwicklen. Für Kinga endet zwar die Zeit bei Intenso. Nicht aber ihre Leidenschaft zu singen. Sie will mit Gesang weitermachen – an der Universität.

Zur Bilderstrecke

Funkrock zwischen Beruf und Familie

logo_bandlokal_web

CN-Serie band.lokal

Motofunk spielt Motofunk

Logo_Motofunk_webCoesfeld, 15.06.16 (hlm). Unweigerlich strömt vom Kopf in die Beine das Verlangen zur Tanzfläche zu schreiten, wenn Stefan Lenzig (39 Jahre), alias Steffire, den Rhythmus für die Coesfelder Band Motofunk mit seiner Gitarre vorgibt. Sein Stil ist Teil des Bandnamens: Moto von Motor. Er ist der Antrieb. Er gibt die Riffs vor, an denen sich die anderen Bandmitglieder entlang arbeiten. Den Wortteil „Funk“ mit der Musikrichtung zu parallelisieren ist zu einfach. Motofunk hat seinen eigenen Sound, mit einer Mischung aus Funk, Rock, Hardrock und untertönigen Metal-Klängen.

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

In der bisherigen siebenjährigen Bandgeschichte mischte die Gruppe auf rund zehn Liveauftritten mit. Darunter mehrmals bei Rock am Turm. Schlagzeuger Ansgar Wilde, alias MotoMoto: „Uns gab es als kleine Besetzung schon vorher.“ Mit dem Bassisten Nico Eysing (38 Jahre) spielte der 39-jährige Ansgar seit seiner Jugend zusammen – im lockeren Verbund. Für Motofunk gilt 2009 als Geburtsjahr. Da stieß der 39-jährige Leadgitarristen Marc Bienbeck als ZuluMac dazu.

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Rein Instrumental übte das Quartett fleißig. Das i-Tüpfelchen brachte 2011 Frontsängerin Stephanie Osterholt, alias Singatrix, ein. Die rockige Stimme verleiht Motofunk einen weiteren unverwechselbaren Charakter. Immer wieder schwingend zwischen Hochspannung und emotionsgeladenen Elementen zieht Motofunk die Zuhörer in den Bann. Auf der Pfingstwoche 2016 wurde die Band als Highlight gefeiert.

Rhythmusgitarist Steffire (Stefan Lenzing) (Foto hlm)

Rhythmusgitarist Steffire, Stefan Lenzing. (Foto hlm)

Was auf der Bühne nach einem gelungenen Improvisationsspiel aussieht, ist harter und intensiver Arbeit im Übungsraum vorausgegangen. Bienbeck: „Liveauftritte sind für uns die Belohnung für die lange Arbeit im Proberaum.“ Tagsüber sind die fünf im IT-Bereich, in der Messtechnik, im Gesundheitswesen oder in der Elternzeit beschäftigt. In ihrer Freizeit treffen sich die Bandmitglieder an ihren Musikinstrumenten.

„Wir machen das just vor fun“, so Nico (RedhotNiyco). Aus Liebe zur Musik. Einen Komponisten hat die Band nicht. „Hier bringt jeder was rein“, umschreibt die 39-jährige Sängerin das kreative Zusammenspiel.

Die Sessions im Übungsraum werden zur Bewertung aufgezeichnet, als Basis für die Optimierung der Komposition. Immer wieder fein justiert entsteht nach und nach ein neues Musikstück. Die erste CD „Motofunk“ hat die Band mit eigenem Equipment aufgenommen und mit einigen Überraschungen versehen. Ein Hörgenuss für Liebhaber von Funkrock-Rhythmen, falls sie nicht live auf der Bühne erlebt werden können.

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Premiere in Sicht

Endprobenphase für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

160609_Kleine-Meerjungfrauweb

Bevor am Samstag die Zuschauer zur Premiere der „kleinen Meerjungfrau“ in der Freilichtbühnen Coesfeld auf den Rängen platz nehmen, wird jede frei Zeit trainiert.

Coesfeld, 09.08.16 (PM). Seit Januar proben 41 Darstellerinnen und Darsteller mehrmals wöchentlich. Es wird getanzt, gesungen und am Schauspiel gefeilt. Kein leichtes Unterfangen. Das Regieteam Tilman und Victoria Wohlleber muss alle im Blick behalten. Jede Szene muss stimmig sein. Jeder muss genau wissen, was wann zu tun ist.

Tilman und Victoria Wohlleber haben das Musical selbst verfasst, alle Texte geschrieben und die Musik komponiert. Die ideale Voraussetzungen um alles im Blick zu behalten. „Alle spielen ihre Rollen mit voller Leidenschaft, da macht das Zusehen einfach Spaß“, schwärmt Victoria.

Den Augenmerk fest auf die Premiere am 11. Juni gerichtet, heißt es jetzt Endspurt für alle Beteiligten. Mittlerweile sind zwar alle Szenen geprobt und alle Choreographien einstudiert, allerdings müssen jetzt die einzelnen Elemente des Musicals zusammengebaut werden. Dazu kommt noch die Technik, die Beleuchtung und Ton präzise abstimmen muss, damit die Zuschauer ab Samstag überall im überdachten Zuschauerraum perfekt sehen und hören können.

Der Bühnenbau ist jetzt stets anwesend, um eventuelle Probleme am Bühnenbild direkt beseitigen zu können. „Es ist die intensivste Zeit der Proben“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung für das diesjährige Familienmusical. „Aber es macht einfach viel Spaß zu sehen, wie so ein Musical Gestalt annimmt und mit jedem Probentag weiter wächst“.

Das Ensemble nutzt diese letzte Probenwoche, um alle Tänze zu perfektionieren und sich alle Auf- und Abgänge zu merken. Ein bisschen Lampenfieber bleibt natürlich. Trotz der Vorfreude auf die kommende Saison bleibt ein kleiner Wehmutstropfen beim Gedanken an das vergangene halbe Jahr, in dem das Ensemble gemeinsam an dem Musical gearbeitet hat.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es online unter www.freilichtbuehne-coesfeld.de. Telefonisch steht die Tickethotline mo-fr zwischen 10 und 13 Uhr unter 02541-3355 zur Verfügung. Fotos, Hintergrundinformationen über die Freilichtbühne in Coesfeld gibt es auf Facebook, Instagram und Snapchat.

Endproben für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

Zweite Premiere an der Freilichtbühne Coesfeld am 11.06.2016

Die Probe lief schon sehr gut. Am 11.06. kann das Publikum das Musical 'Die kleine Meerjungfrau‘ bewundern und bestaunen.

Die Probe war schon sehr beeindruckend. Am 11.06. kann das Publikum das Musical „Die kleine Meerjungfrau“ bewundern und bestaunen.

Coesfeld, 02.06.16 (PM). Nach der gelungenen Premiere von „Heiße Ecke“, bereitet die Freilichtbühne in Coesfeld alles für die Endproben des Familienmusicals „Die kleine Meerjungfrau“ vor.

„Inzwischen sind alle Szenen, Lieder und Tänze einstudiert und wir arbeiten daran, die Szenen auf der großen Bühne zusammen zu setzen“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung des Musicals. Keine leichte Aufgabe, denn es gilt 41 Darstellerinnen und Darsteller zu koordinieren.

Besonders angetan zeigt sich das junge Ensemble von den fantasievollen und farbenprächtigen Kostümen. „Vor allem das Meervolk sieht wirklich unglaublich märchenhaft aus“, schwärmt Meret Iker, die in diesem Jahr die böse Meerhexe Mandragora verkörpert.

Märchenhaft ist auch die Musik, die eigens für die Freilichtbühne vom Regieteam Victoria und Tilman Wohlleber komponiert wurde. Auch die Dialoge und Choreographien stammen aus der Feder der beiden Düsseldorfer Künstler. „Auf diese Weise zeigen wir in diesem Jahr eine komplett eigene Fassung dieses wunderbaren Märchenklassikers“, berichtet Jan-Hendrik Strotmann, Pressesprecher der Freilichtbühne.

Die Handlung orientiert sich dabei stark am Märchenoriginal: Die junge Meerjungfrau Maricel verliebt sich an der Wasseroberfläche in den Menschenprinzen Lysander, den sie nach einem Unglück auf hoher See vor dem Ertrinken rettet. Die Liebe zu ihm wird immer stärker und Maricel beschließt, selbst Mensch zu werden, um für immer bei Lysander bleiben zu können. Die Meerhexe Mandragora scheint ihr diesen Wunsch zunächst erfüllen zu können, verlangt jedoch einen hohen Preis und Maricel gerät in einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit.

Sabrina Bernemann tritt in diesem Jahr als Maricel – die kleine Meerjungfrau auf. Für sie ist es die erste große Hauptrolle, die sie auf der Freilichtbühne mimt. „Die Rolle macht unglaublich viel Spaß, genauso wie die wunderschöne Musik“, freut sie sich auf die anstehende Premiere am 11. Juni.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es im Vorverkauf mo-fr 10-13 Uhr unter 02541-3355 oder online.

Das Tor mischt International mit

Museumstag im Stadtmuseum

Das Tor öffnet am Museumstag

Das Coesfelder Stadtbild von 1982 in Kleinformat gibt es auf dem Museumstag im Stadtmuseum zu erkunden. (Foto K. Zimmermann, Stadt Coesfeld)

Coesfeld, 17.05.16 (PM). Am Sonntag, den 22. Mai 2016, ist der 39. Internationale Museumstag. Bundesweit beteiligen sich von Heimat- und Regionalmuseen bis hin zu großen staatlichen Einrichtungen Museen aller Art. Auch das Coesfelder Stadtmuseum „DAS TOR“ ist wieder mit dabei.
Bei freiem Eintritt sind alle Interessierten in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eingeladen, das Museum zu besuchen. Eröffnet wird der Tag mit einer Führung zum Thema: Stadt im Wandel: Die Stadtmodelle im TOR. Treffpunkt ist das Stadtmodell im Forum und beginnt mit Coesfelds früher Stadtgeschichte. Von da aus geht es durch alle Museumsbereiche bis in das Coesfeld der 1970er und 1980er Jahre.

Um 10 Uhr und 14 Uhr bietet an diesem Museumstag das Team um Leiterin Kerstin Zimmermann Führung an. Parallel dazu wird eine Museumsrallye durch die verschiedenen Bereiche angeboten.

„Stadt im Wandel“ ist das erste von insgesamt sechs Themenführungen, die das Stadtmuseum in diesem Museumsjahr anbieten will.

 

Lebensträume hören und sehen

Treffpunkt Literatur bietet Nischen im trockenen Sommer

Für das diesjährige Sommerprogramm "Lebensträume" hat der Treffpunkt Literatur bestehend aus Lore Schorn (Stadtmarketing), Brigitte Tingehoff (Stadtbücherei), Susanne Vespermann (VHS), Ulrike Wißmann (FBS) und Elisabeth Roters-Ullrich (Förderverein Stadtbücherei) mit einer Reihe Sponsoren kulturelle Highlights in die Stadt geholt. (Foto hlm)

Für das diesjährige Sommerprogramm „Lebensträume“ hat der Treffpunkt Literatur, eine Kooperation aus Stadtmarketing, Stadtbücherei und dessen Förderverein, Volkshochschule und Familienbildungsstätte kulturelle Highlights in die Stadt geholt. (Foto hlm)

Coesfeld, 12.05.16 (hlm). „Dafür haben wir extra einen Termin gesucht, an dem kein Fußballspiel der Europameisterschaft liegt“, betont Brigitte Tingelhoff (Stadtbücherei). Denn die Macherinnen des Treffpunkts Literatur haben für das Sommerprogramm unter dem Titel „Lebensträume“  Ulli Potofski nach Coesfeld geholt. Und wo sonst, als in der fußballaffinen VR-Bank wird der Sportmoderator und Schalkefan seine Fußballrevue „Entscheidend ist auf dem Platz“ passieren lassen.

Die Lebensträume umfassen insgesamt vier Auftritte an vier verschiedenen Orten. In den Mittelpunkt rücken dabei Geschichten von Menschen und über Menschen, die ihren Notlagen durch Lebensträume einen Hoffnungsschimmer entlockten. Da geht die literarisch-musikalische Reise über Exil und Freiheit in die großen Städte der 1930er-Jahre, wo Armut und Arbeitslosigkeit die Gesellschaft tief zerriss. Werke von Franz Kafka und Kurt Tucholsky dürfen nicht fehlen. Genauso wenig die Moritat von Mäckie Messer aus der Dreigroschenoper von Bertold Brecht, Kurt Weill. Kompositionen von Igor Starwinsky harmonisieren zu dem Titel Lebensträume. Hat doch der russische Komponist früh den Weg der konservativen klassischen Musik verlassen und ist mit dem „Feuervogel“ auf experimentellem Pfad gegangen. Wie das alles das Pindakaas Saxophon Quartett gemeinsam mit dem Schauspieler Frank Dukowski dem Publikum inszeniert, verspricht Hochspannung.

Träume sind Antriebsfedern und Zielfahnen. Ob sie letztendlich real werden steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber sie sichern den Weg zur Überwindung kritischer Lebensphasen, wie es Cordula Sauters am Beispiel der Lebensgeschichten dreier Frauen im Krieg geprägten Europa des vorherigen Jahrhunderts am musikalisch interpretieren wird. Mit dem Akkordeon wird die Musikerin die Zuhörern auch Gefühlswellen mitreiten lassen.

Was passiert, wenn ein Mensch keinen Schatten mehr hat, da er ihn verkauft hat? Ein interessanter Denkanstoß, der von Adelbert von Chamisso (1781–1838) märchenhaft in „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ durchdacht wird. In die Zauberwelt seines Gedankenspiels entführen die Schauspielerin Jutta Seifert und die Querflötistin Birgit Kramarczyk.

Flucht, Vertreibung, die Sehnsucht nach Freiheit, das klingt, als wollen die Organisatoren des Treffpunkt Literatur das gesellschaftlich beherrschende Thema „Flüchtlinge“ widerspiegeln. Für Elisabeth Roters-Ullrich vom Förderverein der Stadtbücherei geht es nur sekundär darum. Primär ist es das Ziel, den Bezug des Themas zur Literatur aufzuzeigen. Unterstützt wurde das Projekt von einer Reihe namhafter Sponsoren aus der Kreisstadt.

An den ausgewählten Spielorten ist Platz für rund 100 Gäste. Der Vorverkauf der Karten hat begonnen. Verkaufsstellen sind das Bürgerbüro der Stadt Coesfeld und die Buchhandlung Heuermann. Ermäßigungen bei den Eintrittspreis sind nicht vorgesehen. Der Treffpunkt Literatur hat versucht die Eintrittsgelder so niedrig wie möglich zu halten. Roters-Ullrich: „Der Spagat zwischen attraktivem Programm und Geld ist eine Kunst.“

Spielplan

DatumOrtProgrammtitelKünstler/AutorEintrittspreis
28. Jun. 2016,
19:30 Uhr
VR Bank Westmünsterland,
Kupferstraße 28
Entscheidend ist auf dem PlatzUlli Potofski9 €
14. Jul. 2016,
19:30 Uhr
WBK, Orchestersaal der Musikschule,
Osterwicker Straße 29
Ballads of Good LifePindakaas Saxophon Quartett9 €
9. Aug. 2016,
19:30 Uhr
Bischofsmühle (Tenne),
Bischofsmühle 10
Der Kartoffelkäfer und die SehnsuchtCordula Sauter9 €
1. Sep. 2016,
19:30 Uhr
Stadtbücherei,
Walkenbrückenstraße 25
Der verkaufte SchattenJutta Seifert & Birgit Kramarczyk9 €

Vier Coesfelder Bands auf der Bühne

Eröffnung der Pfingstwoche

• Eröffnung heute (Mittwoch, 11.05.16) um 18.30 Uhr
• Nepo 7Ups, Roaring Sugar Balls, Intenso und Motofunk auf der Bühne

Motofunk auf der Bühne

Hitzig wird es auf der Pfingstwoche, wenn Motofunk mit Rhythmusgitarristen Steffire, der fetzig rockigen Stimme von Singatrix, dem Schlagzeuger MotoMoto, dem Bassisten RedhotNiyco und Gitarristen ZuluMac live ihr neues Album vorstellen.

Coesfeld, 11.05.16 (PM). Zum Auftakt der 43. Coesfelder Pfingstwoche am heutigen Mittwoch spielen ausschließlich Coesfelder Bands auf der Bühne an der Promenade. Eröffnet wird der Abend von den Nepo 7Ups, eine Band des Gymnasiums Nepomucenum unter der Leitung von Bernd Mertens. Die Band spielt mit Bläsern, E-Gitarren, Schlagzeug und Percussion und weiß durch die Mischung aus Klassikern, modernen Stücken und einer Prise lateinamerikanischer Klänge zu überzeugen.

Die „Roaring Sugar Balls“ proben ebenfalls im Nepomucenum, wollen sich aber nicht bloß als Schülerband verstanden wissen, sondern arbeiten mit zweistimmigen Gesang, einer großen Gitarrenfraktion und einer Menge Vorfreude auf das Konzert daran, die Zuhörer zu überzeugen.

Die von Ulli Dirks geleitete Band der Musikschule Coesfeld „Intenso“ ist in der Coesfelder Musikszene längst bekannt und hat schon viel Bühnenerfahrung gesammelt. Mit ihrer Rockmusik und der Interpretation bekannter Hits wollen sie den Besuchern ordentlich einheizen.

Mit Motofunk spielt die Rock-/Funkband aus Coesfeld. Mit ausschließlich selbst komponierten Songs rocken die fünfköpfige Band seit Jahren auf Bühnen. Die Herren um die Frontfrau Steffi Osterholt haben für die Pfingstwoche ganz frisch ihr erstes Album im Gepäck. Nach der langen Studiozeit brennen die Musiker nun darauf, ihre Songs dem Publikum zu zeigen.

Beginnen wird die Pfingstwoche um 18.30 Uhr, enden um 22 Uhr. In dieser Zeit gibt es vier Coesfelder Bands on stage: Die hiesige Szene trifft auf junge Talente. Eine spannende Mischung versprechen sich die Organisatoren.

Das Programm auf der Bühne:

Tag Bands Zeit
Mi, 11.05.

Coesfelder Bands on stage

NEPO7UPS
(Rock & Pop, Lateinamerikanisch)ROARING SUGARBALLS (Classic Rock)Intenso (Band Musikschule Coesfeld)

Redaktionstipp:

Motofunk (Funk + Rock)

18.00 – 18.20

 

18.30 – 19.00

19.15 – 20.00

 

20.30 – 22.00

Do, 12.05.

Berkel Brawl

Fools of Fortune (Alternative Rock – COE)

Mond (Electropop-ST)

Good Morning Fire Eater (Wave, Postpunk – MS)

19.00 – 22.00
Fr, 13.05.

TopActs

 

Hornebach Big Band am Wirtezelt (vor dem Kreishaus)

BOUNCE – Bon Jovi Tribute Band, präsentiert von der AZ Coesfeld

18.00 – 20.00

 

21.00 – 00.00

Sa,14.05.

Partyabend

Crescendo Chor Coesfeld e.V. lockt den Frühling

Benefizkonzert für die Flüchtlingsinitiative

Benefitzkonzert des Gesangchors zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe

Der Coesfelder Cresendo Chor gibt was für die Ohren und für die Flüchtlingshilfe e. V. (Bild PM).

Coesfeld, 21.04.16 (PM). Der Chortag ist vorüber, fünf Stunden lang wurde intensiv geprobt, um am kommenden Sonntag, 24.04.16, in der Aula des St. Pius-Gymnasiums in Coesfeld um 15:30 Uhr ein mitreißendes Programm auf die Bühne zu bringen. Der Kinderchor und der Jugendchor Anna Katharina unter der Leitung von Ralf Blasi als Gäste werden ebenfalls das Publikum mit bunten Stücken unterhalten. „Mit unserem diesjährigen Benefizkonzert möchten wir die Flüchtlingsinitiative Coesfeld e.V. unterstützen“, sagt Regina Selting, Vorsitzende des Chores, „das hatten wir schon länger geplant, und jetzt im Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, unser Vorhaben umzusetzen.“ Da kein Eintritt zum Konzert gezahlt werden braucht, hoffen die Sänger und Sängerinnen auf großzügige Spendenbereitschaft vom Publikum. „In der Pause gibts für kleines Geld Fingerfood und Getränke zu erwerben“, ergänzt Claudia Fleckenstein, Schriftführerin im Chor. „All unsere Mitglieder werden sich zusätzlich künstlerisch in der Küche betätigen, um das Publikum gut zu versorgen.“ Jetzt wünscht sich der Chor, dass die Aula aus allen Nähten platzt, um viele Spenden zu „ersingen“ und mit allen einen beschwingten Frühlingsnachmittag zu erleben.

Weitere Informationen unter www.crescendo-chor-coesfeld.de.

Berkel „Drunter und Drüber“

Abstieg in den dunklen Stadtteil Coesfeld, 19.04.16 (hlm). Treppenstufen führen am Parkplatz der Liebfrauenschule in den dunklen Teil der Stadt – in die überbaute Berkel. Nicht dauerhaft, nur temporär für den BerkelEventRaum. Der Coesfelder Kulturschaffende und Berkelfan Michael Banneyer macht diesen archaischen Raum begehbar. Für ihn ist es der Raum, der ihm Inspiration für ein einzigartiges Event gab: Eine Bühne…

„Südafrika“ in Coesfeld

Das Abenteuer beginnt am 27.04. im Cinema

Filmstart von Südafrika – Der Film.

Die Filmemacher von „Südafrika“ begegnen Schülerinnen uns Schüler einer Grundschule.

Coesfeld, 19.04.16 (PM). Die unabhängigen Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind im Campingbus kreuz und quer durch Südafrika gereist. Auf dem 10.000 Kilometer langen Weg von Kapstadt bis Johannesburg haben sie jeden Tag mit ihren Kameras dokumentiert. Herausgekommen ist ein packender Kinofilm mit atemberaubenden Landschaften, besonders nahen Tierbeobachtungen und bewegenden Begegnungen mit Südafrikanern.

„Wir haben das Ganze als Kinofilm konzipiert, weil die Schönheit der Natur nur auf der großen Leinwand ihre volle Wirkung entfalten kann“, sagt Christian Wüstenberg. „Wir laden die Zuschauer ein, zu uns in den Camper zu steigen und unsere Erlebnisse und Abenteuer zu teilen, wenn wir zum Beispiel kämpfende Elefantenbullen beobachten oder direkt vor unserem Auto Nashörner, Giraffen und sogar Löwen auftauchen. Wir begleiten Township-Bewohner durch die engen Wellblechgassen, lernen eine Mitschülerin Nelson Mandelas kennen und haben dutzende Male Gänsehaut wegen der wunderschönen Landschaft, die sich vor unseren Augen ausbreitet.“

„Südafrika – Der Kinofilm läuft in Coesfeld am 27.04. um 19:30 und am 01.05. um 17:15 im Cinema. Der Eintrittspreis beträgt je Person 8 €. Weitere  Infos auf www.suedafrikafilm.de und auf www.facebook.com/suedafrikafilm.