Kategorie: Bühne

Funkrock zwischen Beruf und Familie

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Motofunk spielt Motofunk

Logo_Motofunk_webCoesfeld, 15.06.16 (hlm). Unweigerlich strömt vom Kopf in die Beine das Verlangen zur Tanzfläche zu schreiten, wenn Stefan Lenzig (39 Jahre), alias Steffire, den Rhythmus für die Coesfelder Band Motofunk mit seiner Gitarre vorgibt. Sein Stil ist Teil des Bandnamens: Moto von Motor. Er ist der Antrieb. Er gibt die Riffs vor, an denen sich die anderen Bandmitglieder entlang arbeiten. Den Wortteil „Funk“ mit der Musikrichtung zu parallelisieren ist zu einfach. Motofunk hat seinen eigenen Sound, mit einer Mischung aus Funk, Rock, Hardrock und untertönigen Metal-Klängen.

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

In der bisherigen siebenjährigen Bandgeschichte mischte die Gruppe auf rund zehn Liveauftritten mit. Darunter mehrmals bei Rock am Turm. Schlagzeuger Ansgar Wilde, alias MotoMoto: „Uns gab es als kleine Besetzung schon vorher.“ Mit dem Bassisten Nico Eysing (38 Jahre) spielte der 39-jährige Ansgar seit seiner Jugend zusammen – im lockeren Verbund. Für Motofunk gilt 2009 als Geburtsjahr. Da stieß der 39-jährige Leadgitarristen Marc Bienbeck als ZuluMac dazu.

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Rein Instrumental übte das Quartett fleißig. Das i-Tüpfelchen brachte 2011 Frontsängerin Stephanie Osterholt, alias Singatrix, ein. Die rockige Stimme verleiht Motofunk einen weiteren unverwechselbaren Charakter. Immer wieder schwingend zwischen Hochspannung und emotionsgeladenen Elementen zieht Motofunk die Zuhörer in den Bann. Auf der Pfingstwoche 2016 wurde die Band als Highlight gefeiert.

Rhythmusgitarist Steffire (Stefan Lenzing) (Foto hlm)

Rhythmusgitarist Steffire, Stefan Lenzing. (Foto hlm)

Was auf der Bühne nach einem gelungenen Improvisationsspiel aussieht, ist harter und intensiver Arbeit im Übungsraum vorausgegangen. Bienbeck: „Liveauftritte sind für uns die Belohnung für die lange Arbeit im Proberaum.“ Tagsüber sind die fünf im IT-Bereich, in der Messtechnik, im Gesundheitswesen oder in der Elternzeit beschäftigt. In ihrer Freizeit treffen sich die Bandmitglieder an ihren Musikinstrumenten.

„Wir machen das just vor fun“, so Nico (RedhotNiyco). Aus Liebe zur Musik. Einen Komponisten hat die Band nicht. „Hier bringt jeder was rein“, umschreibt die 39-jährige Sängerin das kreative Zusammenspiel.

Die Sessions im Übungsraum werden zur Bewertung aufgezeichnet, als Basis für die Optimierung der Komposition. Immer wieder fein justiert entsteht nach und nach ein neues Musikstück. Die erste CD „Motofunk“ hat die Band mit eigenem Equipment aufgenommen und mit einigen Überraschungen versehen. Ein Hörgenuss für Liebhaber von Funkrock-Rhythmen, falls sie nicht live auf der Bühne erlebt werden können.

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Premiere in Sicht

Endprobenphase für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

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Bevor am Samstag die Zuschauer zur Premiere der „kleinen Meerjungfrau“ in der Freilichtbühnen Coesfeld auf den Rängen platz nehmen, wird jede frei Zeit trainiert.

Coesfeld, 09.08.16 (PM). Seit Januar proben 41 Darstellerinnen und Darsteller mehrmals wöchentlich. Es wird getanzt, gesungen und am Schauspiel gefeilt. Kein leichtes Unterfangen. Das Regieteam Tilman und Victoria Wohlleber muss alle im Blick behalten. Jede Szene muss stimmig sein. Jeder muss genau wissen, was wann zu tun ist.

Tilman und Victoria Wohlleber haben das Musical selbst verfasst, alle Texte geschrieben und die Musik komponiert. Die ideale Voraussetzungen um alles im Blick zu behalten. „Alle spielen ihre Rollen mit voller Leidenschaft, da macht das Zusehen einfach Spaß“, schwärmt Victoria.

Den Augenmerk fest auf die Premiere am 11. Juni gerichtet, heißt es jetzt Endspurt für alle Beteiligten. Mittlerweile sind zwar alle Szenen geprobt und alle Choreographien einstudiert, allerdings müssen jetzt die einzelnen Elemente des Musicals zusammengebaut werden. Dazu kommt noch die Technik, die Beleuchtung und Ton präzise abstimmen muss, damit die Zuschauer ab Samstag überall im überdachten Zuschauerraum perfekt sehen und hören können.

Der Bühnenbau ist jetzt stets anwesend, um eventuelle Probleme am Bühnenbild direkt beseitigen zu können. „Es ist die intensivste Zeit der Proben“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung für das diesjährige Familienmusical. „Aber es macht einfach viel Spaß zu sehen, wie so ein Musical Gestalt annimmt und mit jedem Probentag weiter wächst“.

Das Ensemble nutzt diese letzte Probenwoche, um alle Tänze zu perfektionieren und sich alle Auf- und Abgänge zu merken. Ein bisschen Lampenfieber bleibt natürlich. Trotz der Vorfreude auf die kommende Saison bleibt ein kleiner Wehmutstropfen beim Gedanken an das vergangene halbe Jahr, in dem das Ensemble gemeinsam an dem Musical gearbeitet hat.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es online unter www.freilichtbuehne-coesfeld.de. Telefonisch steht die Tickethotline mo-fr zwischen 10 und 13 Uhr unter 02541-3355 zur Verfügung. Fotos, Hintergrundinformationen über die Freilichtbühne in Coesfeld gibt es auf Facebook, Instagram und Snapchat.

Endproben für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

Zweite Premiere an der Freilichtbühne Coesfeld am 11.06.2016

Die Probe lief schon sehr gut. Am 11.06. kann das Publikum das Musical 'Die kleine Meerjungfrau‘ bewundern und bestaunen.

Die Probe war schon sehr beeindruckend. Am 11.06. kann das Publikum das Musical „Die kleine Meerjungfrau“ bewundern und bestaunen.

Coesfeld, 02.06.16 (PM). Nach der gelungenen Premiere von „Heiße Ecke“, bereitet die Freilichtbühne in Coesfeld alles für die Endproben des Familienmusicals „Die kleine Meerjungfrau“ vor.

„Inzwischen sind alle Szenen, Lieder und Tänze einstudiert und wir arbeiten daran, die Szenen auf der großen Bühne zusammen zu setzen“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung des Musicals. Keine leichte Aufgabe, denn es gilt 41 Darstellerinnen und Darsteller zu koordinieren.

Besonders angetan zeigt sich das junge Ensemble von den fantasievollen und farbenprächtigen Kostümen. „Vor allem das Meervolk sieht wirklich unglaublich märchenhaft aus“, schwärmt Meret Iker, die in diesem Jahr die böse Meerhexe Mandragora verkörpert.

Märchenhaft ist auch die Musik, die eigens für die Freilichtbühne vom Regieteam Victoria und Tilman Wohlleber komponiert wurde. Auch die Dialoge und Choreographien stammen aus der Feder der beiden Düsseldorfer Künstler. „Auf diese Weise zeigen wir in diesem Jahr eine komplett eigene Fassung dieses wunderbaren Märchenklassikers“, berichtet Jan-Hendrik Strotmann, Pressesprecher der Freilichtbühne.

Die Handlung orientiert sich dabei stark am Märchenoriginal: Die junge Meerjungfrau Maricel verliebt sich an der Wasseroberfläche in den Menschenprinzen Lysander, den sie nach einem Unglück auf hoher See vor dem Ertrinken rettet. Die Liebe zu ihm wird immer stärker und Maricel beschließt, selbst Mensch zu werden, um für immer bei Lysander bleiben zu können. Die Meerhexe Mandragora scheint ihr diesen Wunsch zunächst erfüllen zu können, verlangt jedoch einen hohen Preis und Maricel gerät in einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit.

Sabrina Bernemann tritt in diesem Jahr als Maricel – die kleine Meerjungfrau auf. Für sie ist es die erste große Hauptrolle, die sie auf der Freilichtbühne mimt. „Die Rolle macht unglaublich viel Spaß, genauso wie die wunderschöne Musik“, freut sie sich auf die anstehende Premiere am 11. Juni.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es im Vorverkauf mo-fr 10-13 Uhr unter 02541-3355 oder online.