Kategorie: Musik

Der Rohling war Namensgeber

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„Intenso“ der Musikschule Coesfeld

logo_intensoDie ersten Akkorde schwingen durch die Luft. Unverkennbar – das Motiv ist erkannt. Das klingt nach „Zombie“. Es spielen aber nicht The Cranberries, sondern Intenso.

Geburts- und Heimatort der Gruppe ist die Musikschule Coesfeld. Seit rund 13 Jahren leitet Musikschullehrer Ulli Dirks die Band. Der Name ist seit Jahren konstant geblieben. Nicht aber die Besetzung. Die bleibt etwa zwei bis drei Jahre bestehen. Es sind durch die Bank Schüler und Schülerinnen. In der jetzigen Formation im Alter von 13 bis 19 Jahren. Acht an der Zahl. Wobei sich die Ältesten Kinga Beiring (Gesang), Maria Frank (Gesang) und Ralf Wedemann (Schlagzeug), das Abitur in den Taschen, auf einen anderen Weg machen. Es bleiben der 17-jährige Lennart Reckfort (Gitarre), der 14-jährige Luca Völking (Bass), der 15-jährige Paul Schmitz (Gitarre), der 15-jährige Andre Sommer (Gitarre) und mit das jüngste Mitglied Alexander Gottheil (Schlagzeug). Der 13-Jährige hatte mit einer kleineren Besetzung von Intenso kürzlich bei der Eröffnung der neuen Mensa in der Maria Montessori Schule seinen ersten Auftritt.

Intenso in der gegenwärtigen Besetzung von l. Luca Vöcking, André Sommer, Kinga Beiring, Paul Schmitz, Lennart Reckfort und Alexander Gottheil (Foto hlm).

Intenso in der gegenwärtigen Besetzung von l. Luca Vöcking, André Sommer, Kinga Beiring, Paul Schmitz, Lennart Reckfort und Alexander Gottheil (Foto hlm).

„Wir sind eine reine Cover-Band“, fasst Dirks das musikalische Portfolio zusammen. In den ersten Stunden nannten sie sich M.S.B.C. als Abkürzung für MusikSchulBandCoesfeld. Dann holte die Band bei einem Musikwettbewerb von Radio Kiepenkerl den ersten Platz. Da brauchte es einen griffigen Namen. Der Blick fiel auf die CD, auf der die Musikstücke zum Üben gespeichert waren. Der Hersteller der CD-Rohlinge hieß „Intenso“. Bäng! Der Name war gefunden.

Als Sprungbrett in die hiesige Musikszene sehen die Bandmitglieder ihre Gruppe nicht. Wohl aber als Übungsort und als Möglichkeit Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Für den Gitarristen Lennart steht ganz klar Spaß am Hobby und der Ausgleich im Vordergrund. Die anderen Bandmitglieder nicken zustimmend. Regelmäßig treffen sie sich im Proberaum der Musikschule an der Osterwicker Straße. In den nächsten Wochen geht es in ein professionelles Studio. Zwei Songs sollen als Erinnerungstücke aufgenommen werden. „Es ist eine wilde Zusammensetzung, die sich immer wieder neu findet“, ist die Erfahrung von Dirks, wenn sich die Band neu formiert. Die Nachfolgeregelung für die drei, die die Band verlassen ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Intenso hat noch einen weiteren Hocker hinterm Schlagzeug und hinterm Mikrofon frei. Das gemeinsame Spielen in der Gruppe ist die Einladungskarte zur Zusammenkunft. Daneben stärken die Bandmitglieder die Kompetenz zur Teamfähigkeit, kassieren gemeinsam Lorbeeren zur Stärkung des Selbstwertgefühls. Und sie erfahren noch etwas: Kritik anzunehmen, um sich weiter zu entwicklen. Für Kinga endet zwar die Zeit bei Intenso. Nicht aber ihre Leidenschaft zu singen. Sie will mit Gesang weitermachen – an der Universität.

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Funkrock zwischen Beruf und Familie

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CN-Serie band.lokal

Motofunk spielt Motofunk

Logo_Motofunk_webCoesfeld, 15.06.16 (hlm). Unweigerlich strömt vom Kopf in die Beine das Verlangen zur Tanzfläche zu schreiten, wenn Stefan Lenzig (39 Jahre), alias Steffire, den Rhythmus für die Coesfelder Band Motofunk mit seiner Gitarre vorgibt. Sein Stil ist Teil des Bandnamens: Moto von Motor. Er ist der Antrieb. Er gibt die Riffs vor, an denen sich die anderen Bandmitglieder entlang arbeiten. Den Wortteil „Funk“ mit der Musikrichtung zu parallelisieren ist zu einfach. Motofunk hat seinen eigenen Sound, mit einer Mischung aus Funk, Rock, Hardrock und untertönigen Metal-Klängen.

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

In der bisherigen siebenjährigen Bandgeschichte mischte die Gruppe auf rund zehn Liveauftritten mit. Darunter mehrmals bei Rock am Turm. Schlagzeuger Ansgar Wilde, alias MotoMoto: „Uns gab es als kleine Besetzung schon vorher.“ Mit dem Bassisten Nico Eysing (38 Jahre) spielte der 39-jährige Ansgar seit seiner Jugend zusammen – im lockeren Verbund. Für Motofunk gilt 2009 als Geburtsjahr. Da stieß der 39-jährige Leadgitarristen Marc Bienbeck als ZuluMac dazu.

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Rein Instrumental übte das Quartett fleißig. Das i-Tüpfelchen brachte 2011 Frontsängerin Stephanie Osterholt, alias Singatrix, ein. Die rockige Stimme verleiht Motofunk einen weiteren unverwechselbaren Charakter. Immer wieder schwingend zwischen Hochspannung und emotionsgeladenen Elementen zieht Motofunk die Zuhörer in den Bann. Auf der Pfingstwoche 2016 wurde die Band als Highlight gefeiert.

Rhythmusgitarist Steffire (Stefan Lenzing) (Foto hlm)

Rhythmusgitarist Steffire, Stefan Lenzing. (Foto hlm)

Was auf der Bühne nach einem gelungenen Improvisationsspiel aussieht, ist harter und intensiver Arbeit im Übungsraum vorausgegangen. Bienbeck: „Liveauftritte sind für uns die Belohnung für die lange Arbeit im Proberaum.“ Tagsüber sind die fünf im IT-Bereich, in der Messtechnik, im Gesundheitswesen oder in der Elternzeit beschäftigt. In ihrer Freizeit treffen sich die Bandmitglieder an ihren Musikinstrumenten.

„Wir machen das just vor fun“, so Nico (RedhotNiyco). Aus Liebe zur Musik. Einen Komponisten hat die Band nicht. „Hier bringt jeder was rein“, umschreibt die 39-jährige Sängerin das kreative Zusammenspiel.

Die Sessions im Übungsraum werden zur Bewertung aufgezeichnet, als Basis für die Optimierung der Komposition. Immer wieder fein justiert entsteht nach und nach ein neues Musikstück. Die erste CD „Motofunk“ hat die Band mit eigenem Equipment aufgenommen und mit einigen Überraschungen versehen. Ein Hörgenuss für Liebhaber von Funkrock-Rhythmen, falls sie nicht live auf der Bühne erlebt werden können.

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Vier Coesfelder Bands auf der Bühne

Eröffnung der Pfingstwoche

• Eröffnung heute (Mittwoch, 11.05.16) um 18.30 Uhr
• Nepo 7Ups, Roaring Sugar Balls, Intenso und Motofunk auf der Bühne

Motofunk auf der Bühne

Hitzig wird es auf der Pfingstwoche, wenn Motofunk mit Rhythmusgitarristen Steffire, der fetzig rockigen Stimme von Singatrix, dem Schlagzeuger MotoMoto, dem Bassisten RedhotNiyco und Gitarristen ZuluMac live ihr neues Album vorstellen.

Coesfeld, 11.05.16 (PM). Zum Auftakt der 43. Coesfelder Pfingstwoche am heutigen Mittwoch spielen ausschließlich Coesfelder Bands auf der Bühne an der Promenade. Eröffnet wird der Abend von den Nepo 7Ups, eine Band des Gymnasiums Nepomucenum unter der Leitung von Bernd Mertens. Die Band spielt mit Bläsern, E-Gitarren, Schlagzeug und Percussion und weiß durch die Mischung aus Klassikern, modernen Stücken und einer Prise lateinamerikanischer Klänge zu überzeugen.

Die „Roaring Sugar Balls“ proben ebenfalls im Nepomucenum, wollen sich aber nicht bloß als Schülerband verstanden wissen, sondern arbeiten mit zweistimmigen Gesang, einer großen Gitarrenfraktion und einer Menge Vorfreude auf das Konzert daran, die Zuhörer zu überzeugen.

Die von Ulli Dirks geleitete Band der Musikschule Coesfeld „Intenso“ ist in der Coesfelder Musikszene längst bekannt und hat schon viel Bühnenerfahrung gesammelt. Mit ihrer Rockmusik und der Interpretation bekannter Hits wollen sie den Besuchern ordentlich einheizen.

Mit Motofunk spielt die Rock-/Funkband aus Coesfeld. Mit ausschließlich selbst komponierten Songs rocken die fünfköpfige Band seit Jahren auf Bühnen. Die Herren um die Frontfrau Steffi Osterholt haben für die Pfingstwoche ganz frisch ihr erstes Album im Gepäck. Nach der langen Studiozeit brennen die Musiker nun darauf, ihre Songs dem Publikum zu zeigen.

Beginnen wird die Pfingstwoche um 18.30 Uhr, enden um 22 Uhr. In dieser Zeit gibt es vier Coesfelder Bands on stage: Die hiesige Szene trifft auf junge Talente. Eine spannende Mischung versprechen sich die Organisatoren.

Das Programm auf der Bühne:

Tag Bands Zeit
Mi, 11.05.

Coesfelder Bands on stage

NEPO7UPS
(Rock & Pop, Lateinamerikanisch)ROARING SUGARBALLS (Classic Rock)Intenso (Band Musikschule Coesfeld)

Redaktionstipp:

Motofunk (Funk + Rock)

18.00 – 18.20

 

18.30 – 19.00

19.15 – 20.00

 

20.30 – 22.00

Do, 12.05.

Berkel Brawl

Fools of Fortune (Alternative Rock – COE)

Mond (Electropop-ST)

Good Morning Fire Eater (Wave, Postpunk – MS)

19.00 – 22.00
Fr, 13.05.

TopActs

 

Hornebach Big Band am Wirtezelt (vor dem Kreishaus)

BOUNCE – Bon Jovi Tribute Band, präsentiert von der AZ Coesfeld

18.00 – 20.00

 

21.00 – 00.00

Sa,14.05.

Partyabend

Crescendo Chor Coesfeld e.V. lockt den Frühling

Benefizkonzert für die Flüchtlingsinitiative

Benefitzkonzert des Gesangchors zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe

Der Coesfelder Cresendo Chor gibt was für die Ohren und für die Flüchtlingshilfe e. V. (Bild PM).

Coesfeld, 21.04.16 (PM). Der Chortag ist vorüber, fünf Stunden lang wurde intensiv geprobt, um am kommenden Sonntag, 24.04.16, in der Aula des St. Pius-Gymnasiums in Coesfeld um 15:30 Uhr ein mitreißendes Programm auf die Bühne zu bringen. Der Kinderchor und der Jugendchor Anna Katharina unter der Leitung von Ralf Blasi als Gäste werden ebenfalls das Publikum mit bunten Stücken unterhalten. „Mit unserem diesjährigen Benefizkonzert möchten wir die Flüchtlingsinitiative Coesfeld e.V. unterstützen“, sagt Regina Selting, Vorsitzende des Chores, „das hatten wir schon länger geplant, und jetzt im Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, unser Vorhaben umzusetzen.“ Da kein Eintritt zum Konzert gezahlt werden braucht, hoffen die Sänger und Sängerinnen auf großzügige Spendenbereitschaft vom Publikum. „In der Pause gibts für kleines Geld Fingerfood und Getränke zu erwerben“, ergänzt Claudia Fleckenstein, Schriftführerin im Chor. „All unsere Mitglieder werden sich zusätzlich künstlerisch in der Küche betätigen, um das Publikum gut zu versorgen.“ Jetzt wünscht sich der Chor, dass die Aula aus allen Nähten platzt, um viele Spenden zu „ersingen“ und mit allen einen beschwingten Frühlingsnachmittag zu erleben.

Weitere Informationen unter www.crescendo-chor-coesfeld.de.

Sonntagskonzert in der Marienburg

Hamaland-Orchester mit Kompositionen von Bach bis Rautavaara Coesfeld, 22.03.16 (PM). Am Sonntag, 17. April von 16 Uhr bis 18 Uhr, setzt die Stiftung Haus Hall die Reihe ihrer Sonntagskonzerte fort. Im Festsaal der Marienburg spielt das Hamaland-Orchester kammermusikalische Werke aus drei Jahrhunderten. Unter der Leitung von Nikolaus Klein ist ein Programm vorbereitet, das finnische Musik…

Trio zu Zweit

Jazzgrößen Cæcilie Norby und Lars Danielsson auf Burg Vischering

Begeisterten die Fans mit ihrer Reise durch die Musikgenres: die Jazzgrößen Cæcilie Norby (l.) und Lars Danielsson (r.). (Foto hlm)

Kreis Coesfeld / Lüdinghausen, 11.03.16 (hlm). „Als die beiden auf die Bühne stiegen, wusste ich, das wird ein richtig gutes Konzert“, kommentiert eine Zuhörerin den ersten Teil des Konzerts in der Pause. Man konnte Stecknadeln fallen hören, so konzentriert folgten die gut 200 Gäste in der Burg Vischering dem Konzert des Musikerehepaars Cæcilie Norby und Lars Danielsson. Norby singt nicht einfach. Sie spielt mit ihrer Stimme. Elegant und meisterhaft begleitet von Lars Daniellson am Cello und Kontrabass. Wer mit der Erwartung gekommen ist, Jazz der Extraklasse zu hören, wurde nicht enttäuscht. Aber die beiden nordischen Künstler haben noch mehr im Gepäck. Das Konzert wird eine Reise und ein Klangerlebnis durch die Genres verschiedener Musikstile mit Würdigungen verstorbener Größen wie Jimmy Hendrix und David Bowie oder noch lebender Legenden wie Leonard Cohen. Kein abgefahrener, wüster und wirrer Sound. Nein – melancholisch, dezent mit minimalistischer Ausrüstung an Instrumenten. Da übernimmt Norbys Stimme den Part eines Schlagzeugs oder Pianos. Da wird das Duo zum Trio. Ein grandioser Auftakt zum Burg Jazz auf der Burg Vischering. Mit Norby und Danielsson hat Christine Sörries vom Fachbereich Kultur des Kreis Coesfeld wirkliche Jazzgrößen in unsere Region geholt.

Bildstrecke des Konzerts

Vorschau auf den Burg Jazz

17. März 2016 | 11.00 Uhr 
Musikalischer Brunch mit dem Fukio Ensemble Saxophonquartett

08. Mai 2016 | 19:00 Uhr 
Omer Klein Trio

28. Mai 2016 I 20:00 Uhr 
Markus Stockhausen & Florian Weber INSIDE OUT

 

Bildstrecke des Konzerts

„Wir spielen Stücke, die uns bewegen.“

„Alles – außer gewöhnlich“ in der Marienburg

• Sonntagskonzert der „Pommes Connection“ mit Weltmusik
• Acht Musiker – doppelt so viele Instrumente

Pommes Connection spielt "vielsaitig":

Pommes Connection spielt „vielsaitig“:

Coesfeld, 24.02,16 (PM). „International, ausdrucksvoll, mitreißend“: So beschreibt die Band „Pommes Connection“ ihr neues Programm. Mit ihrem Auftritt am 6. März in der Marienburg setzt die Stiftung Haus Hall die Reihe ihrer öffentlichen Sonntagskonzerte fort.
Bouzouki und Mandoline, Melodica und Ukulelenbanjo: Vielfalt ist sicher, wenn die Musiker auf die Bühne kommen. Genauso gemischt sind die Songs und Tanzmusikstücke. Zu hören sind russische, jüdische, armenische, mazedonische, türkische, afrikanische, bretonische, irische, englische, jazzige. „Und eines aus der Uckermark“, fügt ein Gitarrist mit einem Augenzwinkern hinzu.
Was ist, bei all der Vielfalt, der rote Faden, der alles zusammenhält? Die Antwort ist simpel und überzeugend: „Wir spielen Stücke, die uns bewegen.“ Manche Titel seien eher ruhig und ausdrucksvoll, andere energiegeladen und ansteckend mit ihrem schnellen Rhythmus: Weltmusik voller Lebensfreude! Die acht Musiker haben sich über ihre Arbeit zusammengefunden. Alle sind als Lehrer an der Förderschule Haus Hall tätig.

Das Sonntagskonzert findet im Festsaal der Marienburg in Coesfeld statt, Borkener Straße 74. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei und der Beginn um 16:00 Uhr.

Norby und Danielsson auf Burg Vischering

Zwei skandinavische Jazz-Weltstars kommen nach Lüdinghausen

Auf diese Jazzgrößen dürfen sich die Fans freuen, wenn Norby und Danielsson in der Burg Vischering auftreten. Eine Geschmacksprobe gefällig: Kongsberg Jazzfestival 2011.

Kreis Coesfeld, 20.02.16 (PM). Ein Raunen ging durchs Publikum, als Christine Sörries, Leiterin der Kulturabteilung des Kreises Coesfeld, beim letzten Jazzkonzert des Jahres 2015 dieses Duo ankündigte. Denn gleich das erste Gastspiel des Jahres 2016 auf Burg Vischering ist ein echtes Highlight: Mit Cæcilie Norby und Lars Danielsson kommen zwei skandinavische Jazz-Weltstars nach Lüdinghausen – am Freitag, den 11. März 2016 um 20:00 Uhr. Ihre Fans sollten sich dafür möglichst jetzt schon Tickets sichern.

Der Bass führt die Melodie ein, so zart, träumerisch und nachklingend, wie das nur ein Lars Danielsson aus dem sonst so schweren Tieftöner zu zaubern vermag. Dann singt Cæcilie Norby „Both Sides Now“, Joni Mitchells Ballade für die Ewigkeit, auf ihre unwiderstehlich-sinnliche, bluesgetränkte und einnehmende Art. Vom ersten Ton an entführen Norby und Danielsson auf ihrer neuen Platte „Just The Two Of Us“ den Hörer in ihren persönlichen Musikkosmos, der niemanden kalt lassen kann.

Privat sind sie seit langem ein Paar, aber musikalisch gingen beide lange getrennte Wege: Cæcilie Norby schaffte in den Achtzigern als herausragende dänische Funk- und Jazzsängerin lange vor anderen skandinavischen Kolleginnen den Brückenschlag nach Amerika – und wurde die erste europäische Künstlerin beim legendären US-Label Blue Note, für das sie mit Weltstars wie Mike Stern oder Chick Corea zusammenarbeitete. Der Schwede Lars Danielsson kann ebenfalls auf eine lange internationale Karriere an der Seite von Größen wie Charles Lloyd oder den Brecker Brothers verweisen. Erst kürzlich wurde er mit dem ECHO Jazz 2015 als bester Bassist international ausgezeichnet.

Eintrittskarten zum Preis von 20,- EUR (ermäßigt 17,- EUR, Schüler und Studierende 12,- EUR) sind ab sofort persönlich in der Burg Vischering, telefonisch (02591 / 799011) oder über www.adticket.de erhältlich.

Wellenritt durch den Jazz

Münsterlandfestival präsentiert virtuosen Jazzpianisten Billerbeck, 21.10.15 (hlm). Michael Reis macht nicht Jazzmusik. Er zeichnet künstlerisch die Akkorde im exzellenten Zusammenspiel mit seinem Quartett. Mitgerissen von den facettenreichen Kompositionen ließen die gut 60 Zuhörer in der Kolvenburg die Füße mit wippen und die Köpfe mit nicken. Eine Reise mit Klängen, die an die Jazz- und Pianogrößen…