Kategorie: Lokalpolitik

Gegen rechts steuern

Diskussionsrunde der SPD gegen Rassismus

Coesfeld, 03.07.16 (PM). Die SPD Coesfeld lädt am Dienstag 5.7.2016, 19.00 Uhr, zu einer Diskussionsrunde über Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im Hotelrestaurant Haselhoff ein. Als Fachleute haben die Sozialdemokraten zwei Vertreterinnen der mobim (Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster) zu Gast.

„Die politischen Entwicklungen der kürzeren Vergangenheit verlangen nach einer klaren und bestimmten Sprache gegen rassistische und rechte Slogans,“ so der Vorsitzende der SPD Coesfeld  Hermann-Josef Vogt. Er sieht jeden in der Pflicht sich für die Freiheit und Demokratie einzusetzen.

Die öffentliche Veranstaltung will die Situation vor Ort beleuchten und nach Lösungen suchen, wie sich unsere Gesellschaft mit demokratischen Mitteln gegen rechte und rassistische Stimmungsmache zur Wehr setzten kann.

Im Anschluss wird der SPD Ortsverein Delegierte wählen, um die Wahlen für den Landtag und Bundestag im Jahr 2017 vorzubereiten. Ebenfalls steht die Nominierung eines Kandidaten für die Wahlkreisdelegiertenkonferenz am 6.9.2016 für den Wahlkreis Coesfeld I/Borken III an.

Info-Tour führte zum Bunten Haus nach Gescher

CDU-Arbeitskreis Integration mit weiteren Erkenntnissen für Coesfelder Begegnungsstätte

Zum Bunten Haus nach Gescher führte die Info-Tour der Coesfelder CDU zu Begegnungsstätten für Flüchtlinge. Dort zeigten sich die Coesfelder beeindruckt vom Engagement der Gescheraner Ehrenamtlichen.

Mitglieder des CDU Arbeitskreises Integration besichtigten in Gescher die Begegnungsstätten für Flüchtlinge. Dort zeigten sich die Coesfelder beeindruckt vom Engagement der Gescheraner Ehrenamtlichen.

Coesfeld, 03.05.16 (PM). Die Info-Tour zu Begegnungsstätten für Flüchtlinge führten Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Integration zum Bunten Haus nach Gescher. 60 Ehrenamtliche kümmern sich dreimal wöchentlich um rund 320 Flüchtlinge. Die Treffs werden von Ehrenamtlichen unter der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde geleistet.

Carola Gravermann, Norbert Lanfer und Maria Schüttert vom Ehrenamts-Team freuten sich über den Besuch der Coesfelder. Sie führten durch das Haus der früheren Apotheke. Erfreulich sei, dass engagierte Gescheraner dort bei der Einrichtung des Treffs Hand anlegten. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung sei ungebrochen. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um die Flüchtlinge, die spontan ins Bunte Haus kommen. So werden Deutschkurse vermittelt, Sportangebote gemacht, Fußballturniere organisiert, Wandertage durchgeführt oder Teilnahme zum Schwimmen ermöglicht. Sogar ein offener Wortgottesdienst von Flüchtlingen und Gescheranern fand riesigen Anklang. „Ihr seid wie Engel“, habe ein Flüchtling Maria Schüttert gesagt, die dieses Lob auf alle Ehrenamtlichen bezog. Maria Busemann-Holters bedankte sich namens der CDU mit kleinen Präsenten für die Ehrenamtlichen und die Flüchtlinge. CDU-AK-Leiter Norbert Hagemann kündigte in Gescher abschließend an, dass die nächste Info-Tour zum Caritasverband an der Osterwicker Straße in Coesfeld führt. Dort informiert die mitgereiste Fachkraft für Migration und Integration Majda Mchiche.

Blockhäuser sollen Anfang Mai kommen

Letteraner Flüchtlingshelfer bereiten sich vor

Die Unterkonstruktionen für die elf Blockhäuser sind aufbaut. (Foto hlm)

Die Unterkonstruktionen für die elf Blockhäuser in Lette sind aufbaut. (Foto hlm)

Lette, 27.04.16 (hlm). Schräg gegenüber der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Lette, in der der Bezirksausschuss Lette am Dienstagabend tagte, liegen auf dem vorbereiteten Gelände die Unterkonstruktionen für die elf Blockhäuser, die provisorisch Unterbringungen für 120 Flüchtlinge bieten sollen.

Thomas Backes nennt ein Zeitfenster: Anfang Mai sollen die Holzhäuser geliefert werden. Vor Juli wird noch niemand dort einziehen können. So viel Zeit braucht es noch, bis alles hergerichtet ist. „Da haben wir kein Stress“, entspannt sich der erste Beigeordnete der Stadt Coesfeld. In den letzten Wochen sind die Zahlen zugewiesener Flüchtlinge stark rückläufig. Die Stadtverwaltung rechnet nicht damit, in Bedrängnis zu geraten.

Zeit, die Gerold Wilken vom Koordinationsteam der Letteraner Flüchtlingshelfer, gut brauchen kann. Denn die ehrenamtlichen Helfer bereiten sich auf die Ankunft der großen Gruppe Schutz suchender Menschen vor. Bis jetzt leben 19 Syrer und 7 Afghanen t eine kleine Zahl Asylbewerber an zwei Standorten in Lette. Mit niedrigschwelliger Hilfe begleiten die Ehrenamtlichen die Flüchtlinge im Alltag. Und da prallen schon mal unterschiedliche kulturelle Wertevorstellungen aufeinander, berichtet Wilken. Hindernisse, die aus dem Weg geräumt werden können. Was es nach Auffassung des Flüchtlingshelfers dringend braucht: Zugang zum Internet. Bei der Erstverteilung seien Familien auseinandergerissen worden, die über die Smartphones in Kontakt bleiben. „Die WLAN-Einrichtung ist in kleinen Unterkünften nicht umsetzbar, in größeren ja“, gibt Backes einen Lichtblick.

Sporthalle I ist wieder für Schulen Vereine frei

Stadt plant Grillfeier als Dankeschön an die Flüchtlingshelfer

Sporthalle in Coesfeld steht wieder zur Verfügung

Die Badmintonspieler der Sportgemeinschaft in Coesfeld können in der Halle I wieder mit Trainer Gregor Twilling Montagabends trainieren. Acht Monate nutzte die Bezirksregierung Münster die Sporthalle als Notunterkunft für Flüchtlinge.

Coesfeld, 26.04.16 (PM). Die Halle I am Schulzentrum ist seit dem 25.04.16 wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben. Das teilt die Stadt Coesfeld mit. Die SG Badmintonabteilung trainierte mit Trainer Gregor Twilling Montagabends wie gewohnt. Aktuell plant die Stadt eine Dank-Feier für alle Helfer und Unterstützer der Notunterkunft. „Wir sind vielen Unterstützern dankbar, die haupt- wie ehrenamtlich mitgeholfen haben“, sagt Dr. Thomas Robers, Beigeordneter und Sozialdezernent der Stadt.
Acht Monate lang, von September 2015 bis Ende April 2016, war die Halle I Flüchtlingsnotunterkunft des Landes und hat in den letzten Wochen auch Flüchtlinge beherbergt, die der Stadt zugewiesen waren.Die Schulen im Schulzentrum haben ihr Sportangebot darauf angepasst und vieles neu organisiert. Vereinsvertreter, namentlich Bernd Bohmert und Birgit Störzer, haben flexibel und kompetent die Sportstättennutzung der Vereine umgeplant und notwendige Prioritäten gesetzt.

„Ein besonders Dankeschön gebührt auch allen Helfern, die die Einrichtung und den Betrieb der Notunterkunft unterstützt haben“, betont Dr. Robers. So haben Coesfelder Ärzte die Menschen vor der Aufnahme untersucht und das häufig auch nachts und verbunden mit langen Wartezeiten. Vereinssportler haben spontan und tatkräftig beim Aus- und Wiedereinräumen der Sportgeräte geholfen.

Professionell eingerichtet und rund um die Uhr betreut wurde die Notunterkunft Sporthalle I durch die Mitarbeiter des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Viele praktische und logistische Herausforderungen hatten sie sehr kurzfristig zu bewältigen. Die städt. Hausmeister, Mitarbeiter des Bauhofes aber auch Kollegen aus dem Sozialamt haben sich – teilweise auch am Wochenende – tatkräftig eingebracht, um die Unterkunft herzurichten oder auch den zügigen Umzug der Menschen in andere Objekte zu ermöglichen. Unterstützung erfuhr die Stadt auch von der Feuerwehr, teils auch aus anderen Orten, dem Technischen Hilfswerk (THW) und auch dem Ortsverein Coesfeld des DRK.

Termin und Ort der Dank-Feier für die Helfer werden in Kürze von der Stadt bekanntgegeben.

Florian Wenning ist das neue „CDU-Gesicht“

… nach Daniela Balloff und Jennifer Niesig – Erstmals ein Letteraner

CDU-Gesicht des Jahres 2016

CDU-Gesicht des Jahres 2016

Coesfeld/Lette, 08.04.16 (PM). Florian Wenning ist das neue „CDU-Gesicht“. Die Jury der Coesfelder Union kürte nun den 29-jährigen Handelsfachwirt. Damit ist erstmals ein Letteraner das aktuelle CDU-Gesicht. Wenning, verheiratet und zwei Kinder, ist seit zwei Jahren Mitglied der CDU. Er engagiert sich schon im Letteraner Ortsverband sowie als stellvertetendes Mitglied im Bezirksausschuss Lette. Seit 2007 ist er beruflich bei einem heimischen Textilhersteller tätig und inzwischen dort Abteilungsleiter Logistikkoordination. Sport, Jagd und Reisen sind seine Hobbies. Die Jury, unter Leitung von CDU-Chef Valentin Merschhemke, würdigt mit der Auszeichnung „CDU-Gesicht 2016“ ein junges politisch engagiertes Mitglied. Vorgängerinnen waren zunächst Daniela Balloff und im letzten Jahr Jennifer Niesig.

Junge Union seit einem Jahr wieder aktiv

Simon Watermann und Jennifer Niesig neu im  Vorstand

Junge Union wählt neue Vorstandsmitglieder.

Neu im Vorstand der Jungen Union sind Jennifer Niesig (3.v.r.) und Simon Watermann (6.v.r.), hier mit JU-Mitgliedern und den Gästen der Jungen Union aus dem Kreis Coesfeld und der CDU Coesfeld.

Coesfeld, 08.04.16 (PM). „Die Junge Union ist wieder im Gespräch“, konstatiert JU-Vorsitzender Jan Büscher. Der JU-Chef erinnert in seinem Bericht daran, dass die JU Coesfeld/Rosendahl seit einem Jahr wieder mit einem aktiven Vorstand arbeitet und bereits zahlreiche Aktivitäten vorweisen kann. Man arbeitet in Arbeitskreisen der CDU mit und unterstützte die Union in den vergangenen Bürgermeister- und Landratswahlkämpfen. Das will sie auch im kommenden Jahr tun, wenn Landtags- und Bundestagswahlen anstehen, erklärt Büscher. Die JU habe eine eigene Facebook-Seite eingerichtet sowie Stammtische mit benachbarten JU-Verbänden durchgeführt. Auch die Geselligkeit bei einer Radtour und einer Planwagenfahrt kam nicht zu kurz. Geplant ist am 28. Mai ein Treffen mit der Jungen Union aus den Kreisen Coesfeld und Borken. Bei den Nachwahlen gibt es neue Gesichter im Vorstand. Simon Watermann (19) ist neuer Schriftführer. Für den aus beruflichen Gründen aus Lette verzogenen Beisitzer Hendrik Kleinschneider wurde Jennifer Niesig (22) gewählt.

CDU-Ortsvorsitzender Wilhelm Korth ermutigt die Mitglieder der Jungen Union bei ihrer Jahreshauptversammlung im Brauhaus Stephanus sich weiter aktiv in die Politik einzumischen und mit ihren Vorschlägen auch die Kommunalpolitik zu bereichern.

Christdemokraten informieren und überraschen zu Ostern

ostereierwebCoesfeld, 19.03.16 (PM). Einige kommunalpolitische Entscheidungen stehen in Coesfeld bevor. Die CDU nutzt die Gelegenheit mit einem Info-Stand am kommenden Samstag, 26. März, von 10 bis 13 Uhr, vor der Kupferpassage mit einem kommunalpolitischen Flyer zu informieren. Ferner gibt es kostenlos einen Planer zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft. In der Coesfelder Innenstadt und vor Geschäften sowie auch in Lette überrascht die CDU die Coesfelder und ihre Besucher – wie in den Vorjahren – mit bunten Eiern und einem Gruß zum Osterfest.

Türspalt für eine Gesamtschule geöffnet

Interfraktionellen Arbeitsgruppe beschlossen

Coesfeld, 17.03.16 (hlm). Die SPD konnte den Antrag zur Gründung einer Gesamtschule auf der Ratssitzung nicht durchbringen. Der Vorstoß kam für die übrigen Parteien überraschend. Trotzdem war sie mit dem taktischen Manöver, wie es die Grünen hinter vorgehaltener Hand benennen, nicht erfolglos. Denn bei nur einer Gegenstimme öffnen die Fraktionen aller Parteien einer interfraktionellen Arbeitsgruppe einer Gesamtschule einen Türspalt. Der Beschlussvorschlag kommt aus den Händen von Pro Coesfeld. Aus informellen Kreisen heißt es, die Partei habe ohne Wissen der SPD Gespräche mit CDU-Mitgliedern im Hintergrund geführt.

Elternbefragung März 2015 Grundschuleltern: 30% Gesamtschule (bei einem zukünftigen Schüleraufkommen von 320 Schülern = rund 95 Schüler, Mindestgröße 100 Schüler)

Ergebnis der Elternbefragung unter Coesfelder Eltern mit Grundschulkindern vom März 2015. (Quelle Projektgruppe Bildung und Region)

30 Prozent der Eltern wünschen sich laut Ergebnis der Befragung zur Schulentwicklung eine solche Schulform. Eine Zahl, die nicht einfach übersehen werden kann. Darin sind sich alle einig. Uneinigkeit besteht darin, wie damit umzugehen ist. Stephan Beck (CDU) zeichnet das Bild von Schulschließungen, gründe sich eine Gesamtschule. Er wird konkret und nennt als Schließungsopfer unteranderem das Heriburg, das städtische Gymnasium mit Halbtagsangebot. Auch die FDP rückt von der grundsätzlichen Ablehnung ab. Wolfgang Kraska: „30 Prozent kann man nicht beiseiteschieben, das muss man betrachten.“ Dem Szenario der Ausdünnung der Schullandschaft durch eine Gesamtschule schließt er sich an. Dem FDP-Mann ist es wichtig, bei einer interfraktionellen Arbeitsgruppe die Zukunft der Hauptschule nicht außen vor zu lassen. Das Profil dieser Schulform sei zu schärfen, statt kaputt zu reden. Außerdem stellt er die Frage, welche Form die Gesamtschule haben soll: mit oder ohne Abiturzweig?

Deutliche Zustimmung für eine Gesamtschule kommt von Charlotte Ahrendt-Prinz. Der Schulentwicklungsplan habe bisher ohne ein Gesamtschulkonzept stattgefunden, obwohl 30 Prozent der Eltern sich diese Schulform wünschen, argumentiert die Fraktionssprecherin der Grünen. Sie wird noch deutlicher: „Die Hauptschule ist am Ende. Kaputt geredet wird die Gesamtschule.“ Für Ahrendt-Prinz braucht es das alternative Schulangebot, weil das die richtige Schulform für einige Kinder sei. In Richtung SPD moniert sie: „Der SPD-Antrag ist für die Galerie.“ Die Grünen werden der Bildung einer Arbeitsgruppe zustimmen.

Dieter Goerke, von Aktiv für Coesfeld (AfC), will dem Antrag der SPD folgen. Er sieht die zahlreiche Zustimmung für diese Schulform in der Befragung. Das Ergebnis sei sogar ohne die Aufklärung der Eltern zustande gekommen. In seinen Augen ist das Potenzial da. Er plädiert für eine Gesamtschule. Sie böte das Abitur in drei Jahren und nicht als Turboabitur in verkürzter Form an. Eine Bestandsgefährdung für andere Schulen weist Goerke nicht von der Hand. Diese heftige Diskussion gelte es auszuhalten.

Bernd Rengshausen (CDU) ist ein Verfechter des dreigliedrigen Schulsystems und poltert in der Ratssitzung: „Sie können in zehn Monaten zwar ein Kind bekommen, aber keine Schule. Der SPD-Antrag ist Nonsens.“ Bei einer Schülerzahl von 600 bis 900 böte nur das Schulzentrum den notwendigen Raum. Das dort angesiedelte städtische Gymnasium Nepomucenum und die Theodor-Heuss-Realschule laufen im Ganztagsbetrieb. 30 Prozent Zustimmung bei der Befragung – das glaubt er nicht. Höchstens 14 Prozent. Denn im Ergebnis sind die „Vielleicht-Sager“ eingerechnet. Eltern, die ihr Kind möglicherweise an eine Gesamtschule anmelden. Diese Schulform ist stets eine Ganztagsschule. Bei Gründung gäbe es dann keine Alternative mehr.

Als Ludger Kämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen) die Hauptschule als Patientin bezeichnet, die künstlich am Leben gehalten wird, schaltet sich Bürgermeister Heinz Öhmann ein: „Seit 35 Jahren führen wir die Strukturdiskussion, statt die Schulen zu stärken.“ Die Hauptschule habe sich gewandelt und das pädagogische Konzept angepasst.

Öhmann als Ratsvorsitzender lässt in zwei Schritten abstimmen. Der SPD-Antrag wird mit 28 Neinstimmen und 14 Jastimmen abgelehnt. Dafür erhält der Beschluss zur Gründung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe ein einstimmiges Votum. Die Frage, ob die Verwaltung in die Arbeitsgruppe einbezogen wird, bleibt noch offen.

Umbenennung der Straße mit Anwohnern besprechen

Coesfeld, 17.03.16 (hlm). Auf Antrag der Grünen will der Coesfelder Stadtrat die Umbenennung der Agnes-Miegel-Straße mit den dortigen Anwohnern diskutieren. Das ergab eine Abstimmung auf der Ratssitzung.

Der Straßenname wurde vor 31 Jahren vom Rat der Stadt Coesfeld beschlossen. Die 1964 verstorbene Ostpreußin Miegel hatte sich im Nazideutschland öffentlich hinter die NS-Führung gestellt. Bürgermeister Heinz Öhmann befürwortet prinzipiell eine Straßenumbenennung. Vertreter verschiedener Parteien machen deutlich, dass bei einer Umbenennung Kosten für Adressänderung auf die Anwohner zukommen.

Backes bleibt Beigeordneter bis 2024

Backes im Amt bis 2014 bestätigt.
Coesfeld, 17.03.16 (hlm). Einstimmig war das Votum nicht, aber klar für ihn.  In geheimer Abstimmung wurde Thomas Backes von 42 stimmberechtigten Ratsmitgliedern mit 26 Jastimmen in seinem Amt als erster Beigeordneter bestätigt. Für weiter acht Jahre leitet er weiter seine Amtsaufgaben. Traubenzucker überreicht Bürgermeister Heinz Öhmann als Symbol zur weiteren Stärkung der Stadt durch die Geschicke von Backes. Ein Blumenstrauß gab es für Ehefrau Dorothee.