Kategorie: Tourismus

„Zeigen, wie schön Coesfeld ist“

2. Vespa- und Apetreffen als vollen Erfolg gefeiert

Der volle Spaß stand bis zum Schluß, bei der Verlosung im Vordergrund des Treffens. Daniel Haupt gewinnte bei der Verlosung die Vespa für die Wand, überreicht von Toni und Rosi Manusé und Mitorganisator Michael Banneyer (Foto hlm)

Der volle Spaß bis zum Schluß, bei der Verlosung im Vordergrund des Treffens. Daniel Haupt (r.) gewinnt bei der Verlosung die Vespa für die Wand, überreicht von Toni (2 r.) und Rosi (3. r.)  Manusé und Mitorganisator Michael Banneyer (l.).
(Foto hlm)

Coesfeld, 19.06.16 (hlm). Da können sich die Vespafans Michael Banneyer und Rosie und Toni Manusé gegenseitig auf die Schultern klopfen. In der Summe war das zweite Vespa- und Apetreffen im Industriepark Nord.Westfalen ein voller Erfolg. Der Eishersteller Manusé ist überzeugt das allein bei der Ausfahrt fast 200 Vespa- und Apebegeisterte teilgenommen haben. Über die sozialen Netzwerke bekannt geworden, zog es die Fahrer nicht nur aus dem nahen Umfeld an. Aus Appeldorn und sogar aus dem sauerländischen Arnsberg knatterten die Fans heran. Die gemütliche Tour ging um Coesfelds Umgebung bis in Baumberge hinein. Michael Banneyer: „Mir ist es wichtig den Leuten zu zeigen, wie schön Coesfeld und seine Umgebung sind.“

Aus vielen Mündern ist schon der Ruf nach der Wiederholung zu hören. Nächstes Jahr wird das 3. Vespa- und Apetreffen stattfinden. Da ist sich Banneyer sicher.

Bilderstrecke vom Treffen gibt es hier.

Froh, dass es so aussieht

BerkelStadt: Parallelen mit Regionale-2013

Coesfeld/Meschede, 13.06.16 (hlm). „Der Henne-Boulevard wird der Champs-Élysées des Sauerlandes“, sagte Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr) bei einem Ortstermin in Meschede 2013.

Die Henne ist ein kleiner Fluss, der durch die sauerländische Stadt fließt. Überdeckelt war sie, Jahrzehnte lang. Nicht wahrnehmbar zog sie durch einen dunklen Tunnel, während oben auf dem Betondeckel Autos parkten. Bis die Entscheidung im Rat mehrheitlich gefällt wurde: Der Deckel kommt weg. Mitgetragen hatte das SPD-Ratsmitglied Kornelius Kuhlmann. Er erinnert sich: „Wir hatten die Wahl zwischen Sanierung der maroden Brücken, die die Stadt hätte selbst tragen müssen, oder Öffnung der Überbauung mit Fördermitteln.“ Eingebunden in das Regionale-2013-Projekt wissen.wasser.wandel flossen 11,5 Millionen Euro in die Umgestaltung der Gewässerlandschaft. Der Eigenanteil der Stadt: 3,2 Millionen Euro. Unter dem Kunstbegriff „Henne-Boulevard“ zieht sich seit 2015 ein Wegeverlauf von der Innenstadt hinauf durch einen naturnah gestalteten Henne-Park zur Himmelstreppe am Hennesee, einer Aussichtsplattform mit Blick auf das sauerländische Landschaftsbild. Den Bachlauf erlebbar machen und parallel die europäische Wasserrahmenrichtlinie umsetzen. Das war das Ziel.

Der Zustand des Winziger Platzes in Meschede um 1970. Foto Sauerlandkurier

Skepsis gab es zu Anfang. Zu viel Geld für eine Stadt in der Haushaltsicherung. Ein stickender Fluss wird freigelegt. Parkraum wird vernichtet. Das waren die häufigsten Gegenargumente. Auch Constanze Köster, Besitzerin eines Tabakladens direkt am „Deckel“, blickte einst unsicher auf die Pläne. Heute ist sie davon überzeugt, dass es ein Gewinn für die Attraktivität der Innenstadt ist. Wenn da nicht der Leerstand des maroden Hertie-Gebäudes in unmittelbarer Nachbarschaft wäre. Der Münsteraner Investor Bövingloh war abgesprungen. Hoffnung keimt jetzt mit einem neuen Finanzier auf. Eine ähnliche Situation wie in Coesfeld mit dem Postareal.

Vor allem die ältere Generation hatte das alte Gewässerbild eines schmutzigen Bachlaufes in der Erinnerung und sorgten sich. „Diese Kritiker sind verstummt. Alle sind froh, dass es jetzt so aussieht“, zieht Kuhlmann das Fazit zwei Jahre nach der Eröffnung des umgebauten Winziger Platzes.

Der entdeckelte Winziger Platz als Teil des Henne-Boulevards in Meschede Foto www.peterbrdenk.de

Josef Sommer, CDU-Ratsmitglied: „Die Regionale 2013 hat geholfen, die Stadt nach vorne zu bringen und lockt Kunden und Besucher aus dem Umland an.“ Stadtführungen, Ruhrradweg und sportliche Events öffnen touristische Akttraktionen in die Wanderregion Meschede.

Die Freitreppe zur Henne in Meschede. Quelle: Stefan Nolte

„Die Einheimischen registrieren das nach einiger Zeit nicht mehr. Dafür gibt es viel Lob von Auswärtigen“ resümiert die Besitzerin des Tabakladens. Zum Champs-Élysées ist der Henne-Boulevard nicht aufgestiegen. Aber es ist ein Anziehungspunkt in der Region geworden.

Meschede – Coesfeld, Regionale 2013 – Regionale 2016: Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen den Städten. Und eine Einladung senden die Sauerländer an die Coesfelder aus, sich vor Ort ein Bild von der Integration eines Flusses in den urbanen Raum zu machen.

Bahnhof Coesfeld verbindet Kulturen

BahnLandLust über die Grenzen

Freudenstimmung im Zug. Nur noch wenige Minuten, dann sind die Schüler aus Enschede mit dem „Coesfelder“ in der Partnerstadt Reken angekommen. (Foto hlm)

Coesfeld/Reken/Enschede, 28.05.16 (hlm). Coesfelder Bahnhof, Gleis 4. Hektisch steigt eine Gruppe von Schülern aus dem Zug. Sie kommen gerade aus Enschede. Etwas unsicher blickt Lehrer Lucas ten Napel auf den gegenüber wartenden Zug. Er ist der Richtige. Die Regionalbahn R45 Richtung Dorsten. Nur wenige Minuten bleiben für den Umstieg. Hinein in den Zug und Sitzplätze suchen. Die Türen schließen sich. Noch knapp zwanzig Minuten, dann haben die 32 Schüler und Lehrer das Reiseziel erreicht: Reken.

Seit zehn Jahren besteht eine innige Beziehung zwischen dem Panta Rhei College Enschede und Reken. Durch ein EUREGIO-Projekt unterstützt, besuchen sich Schüler jedes Jahr gegenseitig. Diesmal ist es was besonders. „Wir fahren zum ersten Mal mit dem Zug“, begeistert sich ten Napel. Er blickt aus dem Fenster und schwärmt von der münsterländischen Parklandschaft. Nicht weit von ihm entfernt sitzt der Schüler Hugo. Der Dreizehnjährige freut sich auf die Begegnung mit Gleichaltrigen aus dem Nachbarland: „Vor allem wegen der Sprache.“ Die aufkommende Nervosität lenkt er mit Fingertippen am Smartphone ab.

Herzlich begrüßt Erika Reichert-Maya den Enscheder Lehrer Lucas ten Napel. Seit zehn Jahren organisieren die Beiden das Schülertreffen, unterstützt von der EUREGIO. (Foto hlm)

Der Zug rollt in Reken ein. Auf dem Bahnsteig stehen Schüler der Sekundarschule Hohe Mark mit Begrüßungsplakaten. Mitten in der Gruppe sticht Erika Reichert-Maya hervor. Freudige Umarmung zwischen ihr und ten Napel. Gemeinsam organisieren sie die jährlichen Schülertreffen. Das Programm zur Begegnung ist straff. Es bleibt ein wenig Zeit für den Besucher in der Aula der Schule. Erste Kontakte werden geknüpft. Wechselnde Wortfetzen zwischen Niederländisch und Deutsch sind zu hören. Bei einem Rundgang staunen die Niederländer über die große Küche, die täglich warmes Essen produziert. Einen langen Schultag bis in den Nachmittag kennen die Enscheder. Für die Mittagspause bringen sie Brote von zu Hause mit. Warmes Essen gibt es in den Familien abends. Heute gibt es für die Reisegruppe mittags in der Gaststätte am Rekener Bahnhof was auf den Tisch, bevor es zum nächsten Ausflugsziel geht: Mit dem Bus zum renovierten und künstlerisch aufgewerteten Wärterposten in Klein Reken. Nur unweit davon entsteht im Zuge des Regionale 2016 Projektes BahnLandLust demnächst ein neuer Haltepunkt.

Die Zeit drängt. Die Niederländer müssen zurück zum Bahnhof. Der Schüler Hugo lässt den Ausflug Revue passieren: „Leider bin ich nur kurz mit Deutschen in Kontakt gekommen“. Die Entfernung spielt dabei nicht die große Rolle. „Die Bahnlinie schafft eine kulturelle und touristische Verbindungsachse, bei der Coesfeld der Knotenpunkt zwischen dem Ruhrgebiet und der niederländischen Provinz Overijssel ist“, so Holger Ludorf, Planer bei der Stadt Coesfeld. Der Verkehrsexperte zeichnet mit anderen Kollegen aus den vernetzten Kommunen Reken und Dorsten maßgeblich das Projekt BahnLandLust der Regionalen 2016 mit. Die Coesfelder haben mit dem Ausbau des Bahnhofes davon profitiert. BahnLandLust will mehr, nicht nur Bahnhöfe und Bahnstrecke aufpeppen. Es hat die durchgängige Anbindung ins Ruhrgebietes zum Ziel und will in Sachen Mobilität Lösungen zur Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel anbieten.

Kraftakt in Flamschen

Präsentationsjahr der Regionale 2016 eröffnet

Regionale 2016 geht mit dem Präsentationsjahr in die Zielgerade

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker pfeifen das Präsentationsjahr der Regionalen 2016 an. (Foto hlm)

Coesfeld, 29.04.16 (hlm). 600 Stimmen schmettern lauthals den Refrain „Ich will wieder an die Berkel, ohoho, ich will zurück ins Münsterland“, des Songs von den Ärzten in der Werkshalle bei Krampe Fahrzeugbau im Industriepark Nord.Westfalen. Die Regionale 2016 feiert sich und den Startpunkt des Präsentationsjahres.

Ein neunjähriger Prozess liegt zurück: Das ziehen eines gemeinsamen Weges der Städte und Gemeinden aus den Kreisen Borken und Coesfeld und benachbarten Kommunen aus dem Münsterland, des Ruhrgebiets und des Niederrheins. Ein symbolisches Zeichen für die Zusammenarbeit setzt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit dem Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker. Sie spielen dem Coesfelder Landrat Christian Schule Pellengahr mit einem Konzert von Trillerpfeifen den Zukunftsball in die Hände. Behalten durfte er das runde Ding nicht und gab es dem zufällig auserwählten Dieter van Acken aus Ahaus.

Ministerpräsidentin Kraft vergleicht die Regionale 2016 als Labor, das Antworten auf die Zukunftsfragen wie Mobilität im ländlichen Raum, Gewinnung von Fachkräften, ökonomisches und ökologisches Zusammenspiel sowie der Vernetzung verschiedener Generationen unter einem gemeinsamen Dach. Die hieraus erwachsenen Projekte sollen Stempelkissen für andere Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen sein – übertragbare Modelle. 43 Ideen hat die Regionale-Agentur in die Zielgerade gelenkt. Sie begleitete Leitgedanken, die auch mal in einer Sackgasse endeten, zu förderfähige Konzepte. Die Zahl von 114 Millionen Euro nennt Hannelore Kraft. Fördergelder, die in 25 Projekten bis 2018 in diese Region fließen. Zügig fließen sollen auch Daten. Sie träumt von einem Internet mit einer Datenübertragung vom 50 Mbit/s als Standard im ländlichen Raum. Notwendig und viel geforderte Infrastruktur für die digitale Metamorphose in den gewerblichen Sektoren.

Rudelsingen bei der Eröffnungsfeier: Statt Westland zurück ins Münsterland. (Foto hlm)

Für die Regionale 2016 musste sich die Region finden. Den drei großen I’s kommen bis heute eine wesentliche Bedeutung zu: Integration, Identifikation und Integrität. Die Zusammenarbeit hat es zwischen den Kreisen Borken und Coesfeld an den Grenzräumen vor der Regionalen gegeben. Eine Auffassung die der Borkener Landrat Zwicker und Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) teilen. Der Regionale-Prozess hat das Netzwerk enger geschnürt. Die Flusslandschaft ist dabei zum Logo der Kooperation geworden. Ob Stever oder Berkel, sie durchfließen Gemeinde, Städte, Kreise, Wirtschaftsräume und sogar europäische Räume und wurden sie symbolischen blauen Bändern.

Joachim Hartmann, Fachbereichsleiter der Stadt Vreden, mit dem Ende der Regionalen 2016 nicht das Ende der Zusammenarbeit. Er wünscht sich öffentlichkeitswirksame Formate, die über das Präsentationsjahr, das bis zum Sommer 2017 geht, reicht. Mit den Berkelaktionstagen ist ein Anfang gesetzte worden. Der nächste Termin für diesen gemeinsamen Tag der Berkel-Städte wird der 11.09.2016 sein.

Bunt fährt der Coesfelder nach Dorsten

BahnLandLust-Express pendelt von Coesfeld bis ins Ruhrgebiet

Bahnlinie zwischen Coesfeld und Dorsten sowie Borken und Essen soll attraktiver werden.

Uta Schneider von der Regionalen tauft den neu gestalteten BahnLandLust-Express, der ab heute zwischen Coesfeld, Reken, Dorsten, Borken und Essen pendelt. Ein kleiner Hingucker ist der bunte Zug mit dem BahnLandLust-Logo am Triebwagen (kleines Bild). (Fotos hlm)

Coesfeld, 06.04.16 (hlm). Die Flasche Sekt konnte Uta Schneider, Chefin der Regionale 2016 Agentur, nicht wie bei der Schiffstaufe am Bug zerschmettern. Dafür durfte sie den „Coesfelder“ mit dem Prickelnden begießen. Denn so heißt der bunt gestaltete Zug der Nordwestbahn, der zwischen Coesfeld und Dorsten auf der Linie R 45 die Blicke auf sich ziehen soll. Als „Der Borkener“ pendelt er auf der Strecke RE 14 von Borken über Dorsten nach Essen.

Zur Zugtaufe des neu gestalteten BahnLandLust-Expresses gesellten sich Vertreter aus drei Verwaltungen und zwei Schienenverkehrsanbieter. Für Dr. Hermann Paßlick, vom Zweckverband SPNV Münsterland, ist das Regionale-2016-Projekt BahnLandLust ein Rettungsanker für die Strecke, die vor Jahren dem Rotstift der Deutschen Bahn zum Opfer fallen sollte. Noch heute reisen auf diesen Schienen unter 1000 Kunden täglich. „Bei über 1000 Gästen lohnt sich der Einsatz eines Zuges“, bilanziert Paßlick. Durch die Steigerung der Attraktivität der Bahnstrecke setzte er auf steigende Fahrgastzahlen. Der Verbandsvorsteher vom SPNV sieht sich in der Trendwelle der vernetzten Mobilität mitschwimmen. Die junge Generation sei nicht mehr so affine zum Auto, sondern suche günstigste und schnellste Möglichkeiten von Punkt A nach Punk B zukommen. Einen deutlichen Wandel spürt Plaßeck auch bei der älteren Generation: „Alt aber mobil.“ Der BahnLandLust-Express soll das unter dem Motto Einsteigen – Umsteigen – Aufsteigen ermöglichen. Die Mitnahme oder der Verleih von Fahrrädern wird fakultativ möglich sein. Dem Regionale-2016-Projekt geht es nicht allein um die Verbesserung der Mobilität zwischen dem ländlichen und städtischen Raum. Mit der Bahnlinie soll auch die touristische Attraktivität der Region gesteigert werden. Bis die Bahnfahrt von Coesfeld nach Essen ohne Umstieg in Dorsten gehen wird, müssen sich die Fahrgäste noch bis 2018 gedulden. Das angestrebte Datum nennt Thomas Backes, erster Beigeordneter der Stadt Coesfeld. Zeit, die für Planungen von Fahrplänen und der Schaffung von Infrastrukturen entlang der Bahnlinie gebraucht wird.

„Kulturnacht, dass ist ein bisschen wie Weihnachten“

Vierte Kulturnacht wird zauberhaft

Gespannt ist der Verein Kulturnacht e.V. auf die kreativen Ideen für die vierte Kulturnacht bei der StartUp-Veranstaltung in Cafe Central. (Foto hlm)

Gespannt ist der der Verein Kulturnacht e.V. auf die kreativen Ideen für die vierte Kulturnacht bei der StartUp-Veranstaltung in Cafe Central. (Foto hlm)

• 24.02.16, 19.30 Uhr, Start-up im Café Central
• Jeder der Lust hat, kann mitmachen
• 24.09.16 startet die Kulturnacht
• Kunstraum um Jakobiwall ergänzt
• Late-Night-Party auf dem Marktplatz als Abschluss

Coesfeld, 15.02.16 (hlm). Coesfeld wird zauberhaft – geht es nach den Mitgliedern des Vereins Kulturnacht e. V. Denn unter dieses Motto haben sie die vierte Coesfelder Kulturnacht gestellt. Eben kein lautes und zentrales Kulturfest, sonder mit dem Titel soll inspirierende zurückhaltende Ruhe verbunden werden. Ein Kulturfest von Coesfeldern für Coesfelder. Entlang der Fußgängerzone, die sich zu einem einzigartigen Bühnenraum verkleidet und die erstmalig den Jakobiwall mit integriert. Dieser Raum soll etwas besonders werden. Zehn schwarze Pavillons hat der Verein extra für das Event angeschafft. Für besonders kreative Ideen, die vielleicht etwas mit Wasser zu tun haben. Denn schließlich verläuft hier parallel die Umflut. Bei der letzten Kulturnacht 2013 hatte der Künstler Josef Grösbrink „schwimmende Lichter in den Fluten“ installiert.

Mit welchen Veranstaltungen die Besucher der Kulturnacht diesmal beglückt werden, ist noch unbekannt. Auf jeden Fall bietet die Kulturmeile magische und verwunschene Kulissen. Ganz gespannt sind die Vereinsmitglieder er Kulturnacht schon auf die Start-up-Veranstaltung am 24.02.16, 19:30 Uhr, im Café Central. Alle Interessierten sind eingeladen, kreative Ideen zum Motto der Kulturnacht einzubringen. Bunt solle es werden. Georg Veit schmunzelt: „Es ist alles erlaubt, was sich im rechtlichen Rahmen bewegt.“

Auf die letzten drei erfolgreichen Kulturnächte blickt Sprecher Michael Banneyer zurück: „Kulturnacht, das ist ein bisschen wie Weihnachten.“ Alle Coesfelder arbeiten daran, ein wundervolles Fest vorzubereiten. Alle Coesfelder feiern die Kulturnacht und danach zehren die Menschen von den Erinnerungen. In diesem Jahr wollen die Veranstalter ab 23 Uhr zum Abschluss zu einer Late-Night-Party auf dem Marktplatz einladen. Da wird es noch so manches Überraschungsei geben, versprechen die Initiatoren.

Bereits bei vorherigen Veranstaltungen gab es schnelle Informationen über die sozialen Netzwerke. Das wird sich diesmal verstärken, mit der Präsenz auf Twitter und Facebook.

„Geld spielt keine Rolle“, witzelt Banneyer und meint damit, dass keine Gagen oder Honorare an die Kunstschaffenden gezahlt werden können. Das ist ein besonderes Markenzeichen der Coesfelder Kulturnacht. Dennoch entstehen große Kosten, die ohne den Sponsor, die VR-Bank Westmünsterland, nicht tragbar wären. Für Thomas Borgert, Sprecher des Bankinstitutes, war es von Anfang an klar das Projekt zu unterstützen.

Die Form der Route der Kulturnacht hat was von einem laufenden Männchen.

„Man braucht nicht bis Santiago zu laufen“

23 Stelen informieren entlang des Baumberger Ludgerusweges

23 Stelen zeigen interessante Orte am Ludgerusweg.

Loben die 23 Informationsstelen, die den Baumberger Ludgerusweg bereichern: Josef Räckers (Wanderwart), Heinz Öhmann (Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe LEADER Baumberge), Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzende Sparkasse Westmünsterland), Michael Lukas (Bereichsdirektor Sparkasse Westmünsterland) und Christian Wermert (Sprecher der Baumberger Touristik). Foto hlm

Coesfeld, 15.02.16 (hlm). Das Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling mag vielleicht der Auslöser gewesen sein. Wandern ist wieder in Volkes Mund. Fitness, Ruhe und seine innere Balance finden, versprüht den Reiz beim Durchwandern von Landschaften. „Das braucht nicht mehr bis Santiago de Compostela zu sein, das geht jetzt auch auf dem Baumberger Ludgerusweg,“ schmunzelt Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland) bei der Vorstellung der neuen Informationstafeln entlang des Hauptwanderwegs. Einen ausdrücklichen Dank richtet er an die Initiatoren, die sich für die Ausweisung des Wanderwegenetzes nicht nur starkgemacht haben, sondern aktiv mitgewirkt haben. Namentlich zu nennen sind Diplomgeograf und Wege-Wart Josef Räckes sowie Christian Wermert (Baumberge-Touristik). Sie haben dafür gesorgt, dass aus dem Wirrwarr der einzelnen Wanderwege und dem Kirchturmdenken Einzelner eine vernetzte Wanderwegsroute mit kooperativen Gedanken zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden entstanden ist. 59 neue Rundwege markieren die Wanderwege. Dabei stehen die Buchstaben für den Anfangsbuchstaben der Stadt, wie „C“ für Coesfeld, „L“ wie Lette oder „B“ wie Billerbeck. Kreuzungspunkte verbinden einzelne Rundwege miteinander. Der Hauptwanderweg mit dem Ludgerus-„L“ vereinigt die Städte der Baumberger Region miteinander.

Das Ludgerus-"L" als Kennzeichen für den Hauptwanderweg (Quelle: http://www.baumberge-touristik.de)

Das Ludgerus-„L“ als Kennzeichen für den Hauptwanderweg (Quelle: http://www.baumberge-touristik.de)

Heinz Öhmann, als Vorsitzender des Vereins „Lokale Aktionsgruppe LEADER Baumberge“, ist begeistert: „Wir haben eine optimale Wanderwegskennzeichnung nicht nur für Wanderer, sondern auch für Reiter und Radfahrer.“ 50000 Euro flossen für die Entwicklung des rund 600 Kilometer langen Baumberger Ludgerusweges mit seinen Nebenstrecken. Es ist der erste zertifizierte Wanderweg in der Westfälischen Bucht.

Neben bereits bestehenden Tafeln informieren nun 23 Edelstahlstelen in 14 Orten über Sehenswürdigkeit, die der Tourenbegeisterte auf dem Weg entdecken kann. Die Hälfte der Kosten von 20000 Euro für die Schilder finanzierte die Sparkassenstiftung. Nicht nur um die Gesundheit der Menschen mit zu fördern, sondern auch den Blick in die Heimat des Kreises Coesfelds zu erweitern.

Der Onlineauftritt ist noch im Aufbau. Grundlegende Informationen sind verfügbar. Langfristig gehen die Initiatoren an die Optimierung. Vor allem beim Kartenmaterial fehlen Daten über die interessanten Punkte auf den Wegstrecken. „Wir wollten zunächst die Basis stehen haben“, begründet Josef Räckers den Schritt. Das sei mit der Ausweisung und der Auszeichnung der Wege hervorragend gelungen, so der Wege-Wart.

Es fehlt ein Haushaltswarenladen

Studenten vom Oswald-Nell-Breuning präsentieren ihre Studie Coesfeld, 26.01.16 (hlm). Mangel an Parkplätzen für Autos und Fahrräder, es braucht ein modernes Parkleitsystem, es fehlen Erholungspunkte und Ruhezonen für Jung und Alt, es braucht ein internationales gastronomische Angebot, die Öffnungszeiten sind in der Innenstadt nicht einheitlich und es fehlt das Angebot vonSpielzeug Haushaltswaren. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommen 15…

Bahnfahren wird zum 1.8. günstiger

Tarifausschuss hat zugestimmt Eventuell auch Fernbus ab Coesfeld Coesfeld, 21.12.15 (PM). In einer Pressemitteilung informiert die CDU, dass der Tarifausschuss Tarifgemeinschaft Münsterland der Herabstufung des Münsterlandtarifs für Coesfeld mit Wirkung ab 1. August 2016 zugestimmt hat. Somit wird Coesfeld im Münsterlandtarif von der Preisstufe 7 auf 6 herabgestuft. Das Bahnfahren auf der Strecke Coesfeld –…

BerkelSTADT ist nicht nur Berkel

Coesfeld erhält rund 3 Millionen Velen/Coesfeld 18.12.15 (hlm). Keine 90 Minuten hat es gedauert, da gingen 17 Millionen Euro über den Tisch – oder besser gesagt durch die Hände. Gelder, die aus Fördertöpfen kommen, um verschiedene Regionale-Projekte finanziell zu unterstützen. Auch Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann mit Mitarbeiterin Larissa Bomkamp gehören zu denen, die von der Regierungsvizepräsidentin Dorothee…