Kategorie: Vereinsleben

Nachrichten aus dem Vereinsleben

Singen für die Sprache

Crescendo Chor ersingt 1200 Euro für die Flüchtlingsinitiative Coesfeld, 13.05.16 (PM). „Da haben Sie ja richtig schön was zusammengesungen!“, freute sich Gerburg Schwering von der Flüchtlingsinitiative Coesfeld e.V., als sie den symbolischen Scheck über 1.200 Euro des Crescendo Chores Coesfeld e.V. entgegennahm. Mit seinem bunten Programm unterhielt der gemischte Chor mit seinem Chorleiter Helmut Kathmann…

14. Sponsorenlauf

Bunter Kreis Münsterland e.V. holt das Volk auf die Straße

14. Sponsorenlauf des Buntern Kreises Münsterland e.V.

Erst- bis Viertklässler der Lamberti-Grundschule wollen für den Bunten Kreis beim Sponorenlauf am 21.05.16 richtig viel rennen. (Foto hlm)

Coesfeld, 02.05.16 (hlm). Am 21.05.16, 16 Uhr, stellen sich die Kinder der Lamberti-Grundschule auf die Startlinie an der Ritterstraße und drehen für den Bunten Kreis ihr Runden über die Promenade. „Gut 30 Kinder haben sich bis jetzt für die Teilnahme gemeldet“, begeistert sich Schulleiterin Michaela Ellerbrock über die positive Resonanz. Für jede gelaufene Runde erhalten die jungen Läufer einen Obolus von ihren Sponsoren: Freude, Verwandte oder Eltern.

Regulär ist eine Etappe zwei Kilometer lang. Eine kleine Strecke gibt es über die Ritterstraße und Kellerstraße. „Es kommt nicht auf Schnelligkeit oder die Anzahl gelaufener Runden an. Dabei sein ist alles“, motiviert Karin Gangloff weiter Läufer zur Teilnahme. Das geht ganz einfach: Selber spendenwillige Menschen finden, die für jede gelaufene Runde einen kleinen Betrag abgeben. Die Teilnahmekarte bietet der Bunte Kreis zum Download an. Das erlaufene Geld fließt dem Bunten Kreis Münsterland e.V. zu. Der Verein begleitet Familien mit zu früh geborenen oder schwer erkrankten Kindern nach der Krankenhauszeit. Gerade bei der Rückkehr in den Alltag, der sehr individuelle ist, brauchen Eltern und Kinder Entlastung und fachlichen Beistand, den der Bunte Kreis mit Spendengeldern finanziert. Der Sponsorenlauf im letzten Jahr unterstützte die Vereinsarbeit mit über 11100 Euro.

Anfeuern entlang der Laufstrecke ist selbstverständlich erwünscht. Damit ein bisschen Volksfeststimmung aufkommt, gibt es Kaffee, Kuchen und Leckereien. Zusätzlich lockt eine Tombola mit einem Trekkingbike als Gewinn. Einen anderen Preis mit nach Hause nehmen kann die größte Gruppe, die sich anmeldet. Mehrere Coesfelder Schulen und verschiedene Gruppen haben ihre Teilnahme angekündigt. 2015 gingen 170 Läufer an den Start. Gangloff rechnet mit einer ähnlichen Zahl in diesem Jahr: „Wenn es mehr werde, um so besser.“

Kraftakt in Flamschen

Präsentationsjahr der Regionale 2016 eröffnet

Regionale 2016 geht mit dem Präsentationsjahr in die Zielgerade

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker pfeifen das Präsentationsjahr der Regionalen 2016 an. (Foto hlm)

Coesfeld, 29.04.16 (hlm). 600 Stimmen schmettern lauthals den Refrain „Ich will wieder an die Berkel, ohoho, ich will zurück ins Münsterland“, des Songs von den Ärzten in der Werkshalle bei Krampe Fahrzeugbau im Industriepark Nord.Westfalen. Die Regionale 2016 feiert sich und den Startpunkt des Präsentationsjahres.

Ein neunjähriger Prozess liegt zurück: Das ziehen eines gemeinsamen Weges der Städte und Gemeinden aus den Kreisen Borken und Coesfeld und benachbarten Kommunen aus dem Münsterland, des Ruhrgebiets und des Niederrheins. Ein symbolisches Zeichen für die Zusammenarbeit setzt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit dem Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker. Sie spielen dem Coesfelder Landrat Christian Schule Pellengahr mit einem Konzert von Trillerpfeifen den Zukunftsball in die Hände. Behalten durfte er das runde Ding nicht und gab es dem zufällig auserwählten Dieter van Acken aus Ahaus.

Ministerpräsidentin Kraft vergleicht die Regionale 2016 als Labor, das Antworten auf die Zukunftsfragen wie Mobilität im ländlichen Raum, Gewinnung von Fachkräften, ökonomisches und ökologisches Zusammenspiel sowie der Vernetzung verschiedener Generationen unter einem gemeinsamen Dach. Die hieraus erwachsenen Projekte sollen Stempelkissen für andere Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen sein – übertragbare Modelle. 43 Ideen hat die Regionale-Agentur in die Zielgerade gelenkt. Sie begleitete Leitgedanken, die auch mal in einer Sackgasse endeten, zu förderfähige Konzepte. Die Zahl von 114 Millionen Euro nennt Hannelore Kraft. Fördergelder, die in 25 Projekten bis 2018 in diese Region fließen. Zügig fließen sollen auch Daten. Sie träumt von einem Internet mit einer Datenübertragung vom 50 Mbit/s als Standard im ländlichen Raum. Notwendig und viel geforderte Infrastruktur für die digitale Metamorphose in den gewerblichen Sektoren.

Rudelsingen bei der Eröffnungsfeier: Statt Westland zurück ins Münsterland. (Foto hlm)

Für die Regionale 2016 musste sich die Region finden. Den drei großen I’s kommen bis heute eine wesentliche Bedeutung zu: Integration, Identifikation und Integrität. Die Zusammenarbeit hat es zwischen den Kreisen Borken und Coesfeld an den Grenzräumen vor der Regionalen gegeben. Eine Auffassung die der Borkener Landrat Zwicker und Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) teilen. Der Regionale-Prozess hat das Netzwerk enger geschnürt. Die Flusslandschaft ist dabei zum Logo der Kooperation geworden. Ob Stever oder Berkel, sie durchfließen Gemeinde, Städte, Kreise, Wirtschaftsräume und sogar europäische Räume und wurden sie symbolischen blauen Bändern.

Joachim Hartmann, Fachbereichsleiter der Stadt Vreden, mit dem Ende der Regionalen 2016 nicht das Ende der Zusammenarbeit. Er wünscht sich öffentlichkeitswirksame Formate, die über das Präsentationsjahr, das bis zum Sommer 2017 geht, reicht. Mit den Berkelaktionstagen ist ein Anfang gesetzte worden. Der nächste Termin für diesen gemeinsamen Tag der Berkel-Städte wird der 11.09.2016 sein.

Es braucht „Anpassungsqualität“

Katholisches Bildungswerk und AZ diskutiert über Integration der Flüchtlinge

Integration ist nicht nur eine Sache der gemeinsamen Sprache. Aber sie ist eine Brücke.

Moderator Uwe Goerlich (r.) entlockt dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Matthias Oelck (Mitte), klare Worte zur Herausforderung der beruflichen Integration von Flüchtlingen. Heinz Rengshausen (l.) wird sich wenig später über die kulturellen Herausforderungen an die Vereinen äußern. (Foto hlm)

Coesfeld, 27.04.16 (hlm). Eine Couch hat was von Gemütlichkeit. Oder kann es auch mal ungemütlich werden? Denn das katholische Bildungswerk und die Allgemeine Zeitung Coesfeld hat interessierte Menschen eingeladen, um mit verschiedenen betroffenen Kreisen über die Integration von Flüchtlingen in Coesfeld zu sprechen. Gut 100 Gäste folgten der Einladung in das Pfarrzentrum der katholischen Kirchengemeinde Anna-Katharina. Auf der Couch nehmen neben Bernd Lippe (Flüchtlingsinitiative), Heinz Rengshausen (DJK Eintracht Coesfeld-VBRS e.V.), Dr. Matthias Ölck (Kreishandwerkerschaft Coesfeld), Andreas Kolm (Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt Coesfeld) ein syrischer Flüchtling Platz.

Moderator Uwe Goerlich drehte nicht das Rad der großen Politik. Mit gezielten Fragen an die unterschiedlichen Interessenlager holte er die integrative Arbeit mit den Flüchtlingen hier vor Ort in Coesfeld aus dem Schatten. Aus dem Publikum kommen keine populistischen aber kritischen Fragen. Zum Beispiel nach der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge. Eine Krankenkassenkarte gibt es für die Flüchtlinge nicht. Die Stadt trägt die Kosten für die Notbehandlungen. „Was darüber hinaus geht, muss ein Amtsarzt entscheiden und begründen“, erläutert Andreas Kolm. Luxusbehandlung aus Steuermitteln gibt es nicht.

Schnell leuchtet ein, welche hohe Bedeutung das Erlernen der deutschen Sprache hat. Das Basisvokabular zur allgemeinen Verständigung im Alltag ist das eine. Die Stadt bietet dafür allen Flüchtlingen einen Kurs an. Unabhängig von ihrer Chance auf einen langfristigen Verbleib.

Deutsch lernen als Startpunkt.

Deutschkurs der VHS in Coesfeld für Flüchtlinge. (Foto hlm)

Damit wird der Sprachweg in die Arbeitswelt allein nicht geebnet. Das hat ganz andere Anforderungen, wie Dr. Matthias Oelck aus Erfahrungen weiß. „Sie wollen arbeiten, wissen aber nicht, wie es geht“, ist eine Anmerkung aus dem Publikum. Das beginnt bei völlig verschiedenen Vorstellungen zur Arbeitssicherheit und geht bis hin zu technischen Beschreibungen von Maschinen. Das braucht „Anpassungsqualität“, wie es Dr. Oelck nennt.

Zurechtfinden in dem komplexen System ist selbst für die Einheimischen schwer. Da braucht es besonders für die Flüchtlinge Helfer oder Begleiter, die mit ihnen Behördengänge und andere Dinge leisten. Einsatzorte für die vielen aktiven Ehrenamtler der Flüchtlingsinitiative. Rund 80 Helfer hat der Verein im Verteiler. Ein gutes Grundkapital für die tägliche Arbeit. Aber noch nicht ausreichend für die tägliche Erstbegleitung. An jene gewandt, die sich für das Engagement bei der Flüchtlingsinitiative interessieren, richtet Bernd Lippe: „Offenes Herz, gesunden Menschenverstand und keine Berührungsängste, auf jemanden zuzugehen, mehr Profil braucht es nicht.“

Im Vereinsleben prallen kulturelle Wertevorstellungen aufeinander. Lernen auf Gegenseitigkeit, heißt es. Die DJK-Eintracht Coesfeld will moslemische Frauen mit speziellen Wellnesstagen ansprechen. Da darf kein Mann zugegen sein, Rollos müssen runter und das Mobile ist abgeschlossen. Sicherlich ist es ein Raum unter sich. Doch man muss anfängliches Entgegenkommen zeigen, um an die Menschen heranzukommen. Birgit Pütter, Geschäftsführerin beim DJK, sitzt im Publikum und nickt zustimmend. Die völlige Isolation wäre der falsche Weg, geschlechtsunabhängige Entfaltungsmöglichkeiten offen zu legen. In den Sportvereinen sieht Heinz Rengshausen ein einfaches Angebot, um für die Menschen Brücken zu bauen.  Um das alles zu meistern, sieht er einen größeren Kreis mit im Boot sitzen: „Im Verbund, vielleicht über den Kreissportbund, ist das leistbar.“

Gastgeber Johannes Heling (l.) vom katholischen Bildungswerk bedankt sich bei Bernd Lippe von der Flüchtlingsinitiative für die Teilnahme am fünften Couchgespräch. (Foto hlm)

Eine Frage bewegt Pastor Johannes Hammans. Er will von dem syrischen Flüchtling wissen, ob die Moschee des türkisch-islamischen Kulturvereins für ihn ein passender Ort der Religion sei. Die Frage verneint der Mann. Der Imam spreche türkisch, was die Flüchtlinge nicht verstehen. Er wünscht sich ein Imam, der seine Landessprache spricht. Oder einen, der in deutscher Sprache predigt, was gelegentlich vorkommt, wie Hammans berichtet.

Der Fortschritt der Integration ist ein Weg mit kleinen und steten Schritten aufeinander zu. Das Ergebnis können die Gäste mit nach Hause nehmen.

Sporthalle I ist wieder für Schulen Vereine frei

Stadt plant Grillfeier als Dankeschön an die Flüchtlingshelfer

Sporthalle in Coesfeld steht wieder zur Verfügung

Die Badmintonspieler der Sportgemeinschaft in Coesfeld können in der Halle I wieder mit Trainer Gregor Twilling Montagabends trainieren. Acht Monate nutzte die Bezirksregierung Münster die Sporthalle als Notunterkunft für Flüchtlinge.

Coesfeld, 26.04.16 (PM). Die Halle I am Schulzentrum ist seit dem 25.04.16 wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben. Das teilt die Stadt Coesfeld mit. Die SG Badmintonabteilung trainierte mit Trainer Gregor Twilling Montagabends wie gewohnt. Aktuell plant die Stadt eine Dank-Feier für alle Helfer und Unterstützer der Notunterkunft. „Wir sind vielen Unterstützern dankbar, die haupt- wie ehrenamtlich mitgeholfen haben“, sagt Dr. Thomas Robers, Beigeordneter und Sozialdezernent der Stadt.
Acht Monate lang, von September 2015 bis Ende April 2016, war die Halle I Flüchtlingsnotunterkunft des Landes und hat in den letzten Wochen auch Flüchtlinge beherbergt, die der Stadt zugewiesen waren.Die Schulen im Schulzentrum haben ihr Sportangebot darauf angepasst und vieles neu organisiert. Vereinsvertreter, namentlich Bernd Bohmert und Birgit Störzer, haben flexibel und kompetent die Sportstättennutzung der Vereine umgeplant und notwendige Prioritäten gesetzt.

„Ein besonders Dankeschön gebührt auch allen Helfern, die die Einrichtung und den Betrieb der Notunterkunft unterstützt haben“, betont Dr. Robers. So haben Coesfelder Ärzte die Menschen vor der Aufnahme untersucht und das häufig auch nachts und verbunden mit langen Wartezeiten. Vereinssportler haben spontan und tatkräftig beim Aus- und Wiedereinräumen der Sportgeräte geholfen.

Professionell eingerichtet und rund um die Uhr betreut wurde die Notunterkunft Sporthalle I durch die Mitarbeiter des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Viele praktische und logistische Herausforderungen hatten sie sehr kurzfristig zu bewältigen. Die städt. Hausmeister, Mitarbeiter des Bauhofes aber auch Kollegen aus dem Sozialamt haben sich – teilweise auch am Wochenende – tatkräftig eingebracht, um die Unterkunft herzurichten oder auch den zügigen Umzug der Menschen in andere Objekte zu ermöglichen. Unterstützung erfuhr die Stadt auch von der Feuerwehr, teils auch aus anderen Orten, dem Technischen Hilfswerk (THW) und auch dem Ortsverein Coesfeld des DRK.

Termin und Ort der Dank-Feier für die Helfer werden in Kürze von der Stadt bekanntgegeben.

Crescendo Chor Coesfeld e.V. lockt den Frühling

Benefizkonzert für die Flüchtlingsinitiative

Benefitzkonzert des Gesangchors zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe

Der Coesfelder Cresendo Chor gibt was für die Ohren und für die Flüchtlingshilfe e. V. (Bild PM).

Coesfeld, 21.04.16 (PM). Der Chortag ist vorüber, fünf Stunden lang wurde intensiv geprobt, um am kommenden Sonntag, 24.04.16, in der Aula des St. Pius-Gymnasiums in Coesfeld um 15:30 Uhr ein mitreißendes Programm auf die Bühne zu bringen. Der Kinderchor und der Jugendchor Anna Katharina unter der Leitung von Ralf Blasi als Gäste werden ebenfalls das Publikum mit bunten Stücken unterhalten. „Mit unserem diesjährigen Benefizkonzert möchten wir die Flüchtlingsinitiative Coesfeld e.V. unterstützen“, sagt Regina Selting, Vorsitzende des Chores, „das hatten wir schon länger geplant, und jetzt im Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, unser Vorhaben umzusetzen.“ Da kein Eintritt zum Konzert gezahlt werden braucht, hoffen die Sänger und Sängerinnen auf großzügige Spendenbereitschaft vom Publikum. „In der Pause gibts für kleines Geld Fingerfood und Getränke zu erwerben“, ergänzt Claudia Fleckenstein, Schriftführerin im Chor. „All unsere Mitglieder werden sich zusätzlich künstlerisch in der Küche betätigen, um das Publikum gut zu versorgen.“ Jetzt wünscht sich der Chor, dass die Aula aus allen Nähten platzt, um viele Spenden zu „ersingen“ und mit allen einen beschwingten Frühlingsnachmittag zu erleben.

Weitere Informationen unter www.crescendo-chor-coesfeld.de.

„Recovery“-Gruppe startet wieder

Stärkung der Selbstbestimmung

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Christine Langwald-Schulz von der Kontakt- und Beratungsstelle bietet zum dritten Mal die Recovery-Gruppe an.

Kreis Coesfeld, 08.04.16(PM). Erneut startet die Kontakt- und Beratungsstelle (KBSt) des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld ihr Angebot „Recovery“. Das Gruppenangebot richtet sich an Menschen mit einer psychischen Erkrankung und ihre Angehörigen.

„Im Fokus des Recovery-Behandlungsansatzes stehen die Stärkung der Selbstbestimmung und das Erkennen eigener Kompetenzen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von psychisch Erkrankten“, erläutert Fachfrau Christine Langwald- Schulz. Die gelernte Erzieherin und Mitarbeiterin der KBSt bietet die Recovery- Gruppe zum dritten Mal an. Die insgesamt neun Treffen finden wöchentlich in der KBSt am Ostdamm in Dülmen statt. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und damit eine Erleichterung der Integration in die Gesellschaft. So kann Vereinsamung und sozialer Isolation entgegen gewirkt werden. „Ich habe mich in der Gruppe sehr wohl gefühlt. Mir war es möglich, Erfahrungen auszutauschen und eigene Themen von einer anderen Perspektive zu betrachten. Es ist mir gelungen, frei zu reden und gelassener meinen Weg zu sehen“, sagt ein Teilnehmer nach der letzten Recovery-Gruppe.

Bei Interesse an der Teilnahme oder grundsätzlich zum Thema „Recovery“, steht Christine Langwald-Schulz telefonisch oder per Mail zur Verfügung: 02594/7830120, langwald- schulz@caritas-coesfeld.de

Vorsitzender des Kolping wiedergewählt

Gerhard Schmitz für weitere drei Jahre Vorsitzender des Kreisverbandes Coesfeld

Kolping wählt Vorsitzenden neu.

Für weiter drei Jahre wurde Gehrad Schmitz als Kreisvorsitzender auf der Mitgliederversammlung des Kolping wiedergewählt.

Kreis Coesfeld, 06.04.16 (PM). Der Kolping Kreisverband Coesfeld hat auf der Kreisversammlung im Kolpinghaus in Dülmen wichtige Wahlen durchgeführt: Nach drei Jahren stand die Wahl des Kreisvorsitzenden und die Wahl der Delegierten für den Diözesanhauptausschuss auf der Tagesordnung. Die 35 Teilnehmer aus den 33 Kolpingsfamilien im Kreisverband bestätigten Gerhard Schmitz (Nottuln) einstimmig (bei einer Enthaltung) für weitere drei Jahre als Kreisvorsitzenden.

Zwölf Delegierte und zwei Ersatzdelegierte wurden für den Diözesanhauptausschuss des Kolpingwerkes im Bistum Münster am 17. September in Münster bestimmt. Nach den Berichten des Kreisvorsitzenden Schmitz und des Stellvertreters Dieter Bußmann wurde die Anschaffung eines Banners für den mit über 6800 Mitgliedern stärksten Kreisverband im Bistum Münster und die Fortentwicklung der eigenen Homepage beschlossen.

Uwe Slüter, Geschäftsführer des Diözesanverbandes, informierte abschließend über zahlreiche geplante Aktivitäten auf Bistumsebene, wie über die bald anstehende Verbandsmesse „Engagiertentreffen“ – egat.MS am 16.04.16 in Coesfeld und die Planungen für den „Kolpingtag 2017″ in Münster.