Großbaustelle auf der B 474

Vollsperrung der Umgehungsstraße von Lette

• Teilsperrungen auf der Coesfelder Straße
• Parkverbot in der Ortsdurchfahrt von Lette
• Autofahrer können sich auf längere Wartezeiten einrichten
• Baustelle bis Mitte Juni

Coesfeld, 27.04.16 (hlm). Ab Montag, 02.05.16 wird es still auf der Umgehungsstraße B 474 von Lette. Ab 7 Uhr morgens gilt Vollsperrung (siehe Karte unten). Dafür wird es in der Ortsdurchfahrt Lette belebter und lauter. Denn der Verkehr wird durch die Ortsdurchfahrt von Lette geführt. Beidseitige gilt dann auf der Coesfelder Straße in Lette Parkverbot. Das ist aber nicht alles. Zusätzlich sperrt Straßen NRW halbseitig den Abschnitt auf der B 474 ab der K 48 und ein Teilstück der Ortsdurchfahrt von Lette. Eine Durchfahrt zur K 48 Richtung Rorup / Darup ist nicht möglich. Dieser erste Teilabschnitt wird parallel zur Umgehungsstraße saniert. Eine Ampel regelt den Verkehr. Ab Mittwoch, 04.05.16, kommt ein zweiter Teilabschnitt hinzu. Von Coesfeld aus kommend, wird vor Lette die B 474 halbseitig gesperrt. Mit mehreren Minuten Wartezeit ist dann zu rechnen.

Straßensanierung im großen Stil auf der L 457 von Coesfeld bis hinter Lette.

Deutlich sind die Risse in der Fahrbahndecke auf der B 474 zu erkennen. Das muss dringend saniert werden, findet Josef Brinkhaus, Sprecher von Straßen.NRW. (Foto hlm)

Nach Abschluss der Arbeiten an den Teilabschnitten 1 und 2, wandert die Baustelle ca. 400 Meter weiter in Richtung Coesfeld bis zur Kreuzung B 474/Dülmener Straße. Eine Verkehrsampel steuert den Verkehrsfluss.

Als Umleitung bietet sich aus Dülmen kommend die K 44 und die K 12 an. Dieser Weg ist für Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen befahrbar. Dem Lkw-Verkehr empfiehlt Josef Brinkhaus, Sprecher der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen NRW, den Weg über die A 43 bis Nottuln.

Täglich passieren 15600 Fahrzeuge den Autobahnzubringer B 474, davon 1300 Lkw. Die wichtigste Verkehrsader nach Coesfeld ist einer hohen Belastung ausgesetzt. Vor sieben Jahren sind Bereiche der B 474 repariert worden. Jetzt zeigen sich wieder lange Risse und Frostschäden auf der Fahrbahndecke. Um eine weitere Schädigung der Straße zu vermeiden, saniert Straßen NRW jetzt. So kann die Unterkonstruktion der Straße noch genutzt werden. Zuvor wird die obere Schicht 16 Zentimeter abgefräst. Auf der verbleibenden alten Schicht wird zunächst eine Tragschicht aufgebracht. Dann folgt eine spezielle Gewebe-Glasfaserschicht, als sogenannte Asphaltarmierung bezeichnet, die die Spannungen abfedern soll. Darauf wird eine Asphaltdecke aufgetragen. 1,3 Millionen Euro kostet die Maßnahmen dem Bund. Ein genaues Datum der Fertigstellung kann Brinkhaus nicht nennen. Er rechnet mit etwa Mitte Juni.

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