Inklusion: Fröbelschule bleibt

Standort der Fröbelschule gesichert

• Fröbelschule bleibt als Teilstandort der Pestalozzischule.
• Schule mit Förderschwerpunkt Lernen
• Bezirksregierung genehmigt die Beschlüsse der Städte Dülmen und Coesfeld sowie des Kreises Coesfeld

Coesfeld, 11.07.15 (PM). Jetzt ist es offiziell: Die Fröbelschule bleibt als Förderschule am Standort Coesfeld bestehen. Dazu wechselt die Trägerschaft von der Stadt Coesfeld zum Kreis Coesfeld, der die Schule als Teilstandort der Pestallozzischule im bisherigen Schulgebäude an der Grimpingstraße weiterführen wird. Die Bezirksregierung hat die neue Schulorganisation jetzt genehmigt. „Die Eltern aus Coesfeld und Umgebung haben so weiter die Möglichkeit eine ortsnahe Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen für ihre Kinder zu wählen“, freut sich Bürgermeister Heinz Öhmann.

Fröbelschule bleibt bestehen.

Die Fröbelschule bleibt in Coesfeld. Dafür wechselt die Schulträgerschaft der Stadt zum Kreis Coesfeld. Über die Genehmigung der schulorganisatorischen Maßnahmen freuen sich (v.l.n.r.) Beigeordneter Dr. Thomas Robers, Landrat Konrad Püning, Bürgermeister Heinz Öhmann und der Schulleiter Michael Hiegemann.

Vorangegangen waren umfangreiche Gespräche zuerst mit der Stadt Dülmen und dann mit dem Kreis Coesfeld sowie Beratungen und Entscheidungen der politischen Gremien in den zurückliegenden Jahren. Schließlich hatte die Fröbelschule Coesfeld nicht mehr die erforderliche Mindestschülerzahl, um als eigenständige Schule nach den Regularien des Landes weitergeführt zu werden.
„Die intensiven Anstrengungen aller Beteiligter für den Erhalt der Fröbelschule haben sich ausgezahlt“, sagt Coesfelds Beigeordneter und Schuldezernent Dr. Thomas Robers. Auch die Übermittagbetreuung mit der Diakonie wird weiter angeboten – damit wird einem besonderen Anliegen von Landrat Konrad Püning entsprochen.
Die Coesfelder Stadtspitze freut sich besonders über eine Aussage der Bezirksregierung: „Bei Ihren Überlegungen haben Sie die individuelle Bildung und Förderung eines Kindes entsprechend seiner Fähigkeiten und seines Förderbedarfes in den Mittelpunkt gestellt.“ Das ist ein großes Kompliment an alle Beteiligten bei der Stadt, in Rat und Verwaltung wie beim Kreis und auch an die Lehrkräfte der Fröbelschule, sagt Verwaltungschef Öhmann. Beim Bürgermeister keimt sogar die Hoffnung, dass auch so genannte Förderkinder aus den nahegelegenen Gemeinden im Kreis Borken nach Coesfeld kommen könnten. Das würde den Förderschulstandort Coesfeld langfristig sichern können.

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