Notunterkunft für 100 Flüchtlinge

Drohende Obdachlosigkeit von Flüchtlingen vermeiden

• Bezirksregierung richtet Notunterkunft im ehemaligen Amt für Arbeitsschutz am Leisweg ein.
• Bis zu 100 Flüchtlinge sollen im Laufe der nächsten Woche untergebracht werden, um eine drohende Obdachlosigkeit zu vermeiden.
Münster/Coesfeld, 16.07.15 (PM). Die Bezirksregierung Münster richtet im landeseigenen Gebäude am Leisweg eine Notunterkunft ein. Die Räume des ehemaligen Amtes für Arbeitsschutz stehen leer und sollen vorübergehend mit Flüchtlingen belegt werden. Darüber informieren die Pressestellen von Bezirksregierung und Stadt in einer gemeinsamen Mitteilung.
Voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche werden die ersten Flüchtlinge erwartet, erklärt die Bezirksregierung Münster. Der anhaltende Strom der Flüchtlinge erfordere ein schnelles Handeln, um Obdachlosigkeit zu vermeiden.
Die Betreuung und Unterbringung der Flüchtlinge wird das Land selbst in die Hand nehmen – anders als bei den Einrichtungen für Flüchtlinge, die die Stadt selber verantwortet wie zum Bespiel die Häuser in Harle oder am Lübbesmeyerweg.
Indes zeigt Coesfelds Beigeordneter Thomas Backes Verständnis für die Notlage. „Die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen sind überbelegt. Mit unseren Möglichkeiten unterstützen wird die vorübergehende Nutzung des leerstehenden Gebäudes. Die betroffenen Nachbarschaften haben wir auf kurzem Wege informiert.“

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