Zutat für die Zukunft

Maria-Montessori-Grundschule eröffnet neue Mensa

Super findet der Schüler Johan die neue Mensa der Maria-Montessori-Grundschule in Coesfeld. (Foto hlm)

Super findet der Schüler Johan die neue Mensa der Maria-Montessori-Grundschule in Coesfeld. (Foto hlm)

Coesfeld, 18.06.16 (hlm). Was als zwangsläufiges Muss begann, entpuppt sich jetzt als Zutat für die Zukunft. Im Ganztagsbetrieb gehört das Mittagessen zum Alltag in der Maria-Montessori-Grundschule. Es ist fester Bestandteil des Schulkonzeptes. Oder wie Mechthild Kolm, Geschäftsführerin des Trägervereins der Schule sich ausdrückt: „Die Zukunft braucht gesunde Kinder.“ Daran will die Schule mitwirken. Das Essen an den Gruppentischen ist mehr als nur Beisammensitzen vor dem Teller. Es ist verknüpft mit Einhalten fester Regeln, der Rücksichtnahmen, der Verantwortung und dem gegenseitigen Respekt, den sich die Schulkinder untereinander zollen. Seit der Gründung 2008 hatte sich die Schule extern versorgt. Stets im Blick, eine eigene Küche zu installieren. Das gelang 2013. Nach knapp einem Jahr musste die erste Mensa im Keller wieder schließen. Kolm erinnert sich: „Nach den Ferien 2014 roch es komisch.“ Ein Gutachten bestätigte: Schimmelpilz durch feuchte Bausubstanz. Es brauchte eine schnelle Lösung. Denn die hungrigen Kindermünder mussten versorgt werden. Die Aula sollte die Mensa werden. Bis zur Fertigstellung speisten die Kinder provisorisch im Ganztagsraum. Der umfangreiche Ausbau brauchte viel Zeit und geschickte Planung. Denn auf die tägliche warme Mahlzeit während der Schulzeit konnte nicht verzichtet werden. Gut eineinhalb Jahren gingen Handwerker ein und aus, Eltern halfen in der Freizeit mit und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) als Vermieter investierte in das Gebäude.
Gut 100 Essen bereitet die Küche wochentags zu. Darum kümmern sich drei Festangestellte, zwei Plusjobber und, als anerkannter Ausbildungsbetrieb, eine Auszubildende. Weitere Mahlzeiten sollen zukünftig hinzukommen. Die Schule will das benachbarte städtische Heriburg-Gymnasium mitversorgen. Die Verhandlungen sind fast abgeschlossen. Die neue Mensa ist aber noch mehr. Sie ist die Initialzündung zukünftiger Ausrichtung. Denn in der Summe fehlt der Schule ein Raum. Das braucht Kompensation. Kolm hat die Idee eines Nebengebäudes mit eigenem Bewegungsraum für die Kinder. Weg von entfernt angemieteten Turnräumen, hin zum Zeitgewinn für die Schulkinder durch das Angebot vor Ort.

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