Geschichte: 95 Jahre Strom

Das Umspannwerk an der Billerbecker Straße versorgt Coesfeld mit elektrischen Strom. (Foto hlm)

Coesfeld, 03.12.15 (hlm). 

Wenn im Dezember in der Coesfelder Innenstadt, in den Fenstern des Rathauses und auf dem Weihnachtsmarkt Lichter zu einem weihnachtlichen Flair beitragen, dann ist es zugleich eine Geburtstagsfeier. Denn vor 95 Jahren schalten die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) den Strom für das Coesfelder Ortsnetz an. Ein Meilenstein in der Stadtentwicklung. Gut 100 000 Kilowattstunden (kWh/a) Strom nahmen 288 Abnehmer im ersten Jahr ab. 1923 lag für Coesfelder Haushalte der Preis für eine Kilowattstunde Strom bei 48 Pfennige (24,54 Cent). Je nach Verbrauch liegt er heute für die Kilowattstunde zwischen 28 Cent und 29 Cent. 2010 verbrauchten die Coesfelder 209 Gigawatt Strom. Eine Kohlendioxidbelastung von 125 Kilotonnen. Der größte Abnehmer war mit 65 Prozent die Wirtschaft. In die Haushalte flossen 31 Prozent. Der elektrische Strom ist zum unverzichtbaren – ja, lebensnotwendigen Gut geworden. Aber wir stehen vor noch nicht gemachten Hausaufgaben für das 21 Jahrhundert. Es gilt Wegen zu gehen, die Klimaerwärmung zu reduzieren.

 

Datenquellen:

https://www.fh-muenster.de/fb4/downloads/null-emissionskonzepte/Coesfeld_2012-10-25.pdf

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