Baakenesch für 205 Euro je Quadratmeter

Bewerbungsverfahren soll im April 2016 starten

Die Baugrundstücke am Baakenesch für 18 Wohneinheiten sollen im April 2016 vergeben werden.

Im Herbst und Winter hat das Gelände am Baakenesch in Teilen den Charakter einer Nasswiese. Durch die Anhebung des Geländeniveaus soll das Baugebiet bebaubarer werden. (Foto hlm)

Coesfeld, 02.02.16 (hlm). Mit der Ausweisung des Baugebietes am Baakenesch mit bis zu 18 Wohngebäuden kommt Coesfeld der großen Nachfrage nach Baugrund entgegen. Zehn Bauflächen befinden sich im städtischen Eigentum, weitere Flächen sind im bischöflichen Besitz. Die Lage am Stadtrand ist ideal für Familien mit Kindern. Im nahen Umfeld liegt die Nahversorgung mit Bioprodukten. Unweit entfernt befindet sich ein Einkaufszentrum sowie das Angebot verschiedener Betreuungseinrichtungen und Schulen für Kinder und Jugendliche. Etwa acht Minuten braucht es Fahrzeit mit dem Fahrrad in die Stadtmitte. Das Baugelände ist zeitweise von Grundwassern und Oberflächenwassern geprägt. Zum Schutz wird das Geländeniveau durch eine Aufschüttung angehoben. Zum Immissionsschutz und Erhalt der Alleenstruktur soll zur südlich angrenzenden Borkener Straße ein mindestens 18 Meter breiter Gehölzsaum aufgebaut werden.

Grob anvisiert ist der Beginn des Bewerbungsverfahrens für April 2016. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Fortgang des Bauleitplanverfahrens. Nach Recherchen der Coesfelder Nachrichten wird der Quadratmeter einen Festpreis 205 € haben. Darin enthalten sind die Erschließungskosten. Für ein Einfamilienhaus ist eine Grundstücksfläche von etwa 400 Quadratmetern vorgesehen, für ein Doppelhaus rund 250 Quadratmeter. Starten kann das Vergabeverfahren, wenn das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen ist.

Beste Chancen für Coesfelder Familien die sich bereits früher beworben haben

Die Vergabe der Baugrundstücke wird zunächst mit einem Punktesystem entschieden, das drei Kriterien beinhaltet:

  1. Coesfeld-Kriterium: Der Bewerber muss in Coesfeld gemeldet sein (Hauptwohnsitz) oder einen festen Arbeitsplatz vorweisen können
  2. Familien-Kriterium: Bei dem Bewerber handelt es sich um eine Familie mit mindestens einem Kind. Geburten bis zum 01.04.2016 werden berücksichtigt.
  3. Wiederbewerbungs-Kriterium: Der Bewerber erzieht in seinem Haushalt mindestens ein Kind (Geburtstag vor dem 01.04.16) und hat sich erfolglos bei dem Vergabeverfahren der letzten beiden städtisch entwickelten Baugebiete beworben.

Die Anregung der lokalen Grünen-Politikerin Charlotte Ahrendt-Prinz „irgendwie“ eine Möglichkeit zu etablieren, dass die Häuslebauer den Vorgarten nicht in gepflasterte und pflegeleichte Steinlandschaften verwandeln, fand in den Beratungen kein Gehör.

Lage des neuen Baugebietes in der westlichen Stadtrandlage von Coesfeld.

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