Kategorie: Kreis Coesfeld

Themen aus dem Kreis Coesfeld

Funkrock zwischen Beruf und Familie

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Motofunk spielt Motofunk

Logo_Motofunk_webCoesfeld, 15.06.16 (hlm). Unweigerlich strömt vom Kopf in die Beine das Verlangen zur Tanzfläche zu schreiten, wenn Stefan Lenzig (39 Jahre), alias Steffire, den Rhythmus für die Coesfelder Band Motofunk mit seiner Gitarre vorgibt. Sein Stil ist Teil des Bandnamens: Moto von Motor. Er ist der Antrieb. Er gibt die Riffs vor, an denen sich die anderen Bandmitglieder entlang arbeiten. Den Wortteil „Funk“ mit der Musikrichtung zu parallelisieren ist zu einfach. Motofunk hat seinen eigenen Sound, mit einer Mischung aus Funk, Rock, Hardrock und untertönigen Metal-Klängen.

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

Schlagzeuger MotoMoto, Ansgar Wilde. (Foto hlm)

In der bisherigen siebenjährigen Bandgeschichte mischte die Gruppe auf rund zehn Liveauftritten mit. Darunter mehrmals bei Rock am Turm. Schlagzeuger Ansgar Wilde, alias MotoMoto: „Uns gab es als kleine Besetzung schon vorher.“ Mit dem Bassisten Nico Eysing (38 Jahre) spielte der 39-jährige Ansgar seit seiner Jugend zusammen – im lockeren Verbund. Für Motofunk gilt 2009 als Geburtsjahr. Da stieß der 39-jährige Leadgitarristen Marc Bienbeck als ZuluMac dazu.

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Bassist RedhotNiyco, Nico Eysing. (Foto hlm)

Rein Instrumental übte das Quartett fleißig. Das i-Tüpfelchen brachte 2011 Frontsängerin Stephanie Osterholt, alias Singatrix, ein. Die rockige Stimme verleiht Motofunk einen weiteren unverwechselbaren Charakter. Immer wieder schwingend zwischen Hochspannung und emotionsgeladenen Elementen zieht Motofunk die Zuhörer in den Bann. Auf der Pfingstwoche 2016 wurde die Band als Highlight gefeiert.

Rhythmusgitarist Steffire (Stefan Lenzing) (Foto hlm)

Rhythmusgitarist Steffire, Stefan Lenzing. (Foto hlm)

Was auf der Bühne nach einem gelungenen Improvisationsspiel aussieht, ist harter und intensiver Arbeit im Übungsraum vorausgegangen. Bienbeck: „Liveauftritte sind für uns die Belohnung für die lange Arbeit im Proberaum.“ Tagsüber sind die fünf im IT-Bereich, in der Messtechnik, im Gesundheitswesen oder in der Elternzeit beschäftigt. In ihrer Freizeit treffen sich die Bandmitglieder an ihren Musikinstrumenten.

„Wir machen das just vor fun“, so Nico (RedhotNiyco). Aus Liebe zur Musik. Einen Komponisten hat die Band nicht. „Hier bringt jeder was rein“, umschreibt die 39-jährige Sängerin das kreative Zusammenspiel.

Die Sessions im Übungsraum werden zur Bewertung aufgezeichnet, als Basis für die Optimierung der Komposition. Immer wieder fein justiert entsteht nach und nach ein neues Musikstück. Die erste CD „Motofunk“ hat die Band mit eigenem Equipment aufgenommen und mit einigen Überraschungen versehen. Ein Hörgenuss für Liebhaber von Funkrock-Rhythmen, falls sie nicht live auf der Bühne erlebt werden können.

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Frontsängerin Singatrix, Stephanie Osterholt. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Leadgitarrist ZuluMac, Marc Bienbeck. (Foto hlm)

Zusammenarbeit statt Konkurrenz

Brustzentrum feierte zehnjähriges Bestehen

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Brustzentrums Münsterland in der Christophorus-Klinik.

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Brustzentrums Münsterland in der Christophorus-Klinik.

Coesfeld, 15.06.16 (PM). Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist Brustkrebs. Viele von ihnen werden inzwischen geheilt. Dabei helfen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, neue Therapien und interdisziplinäre Zentren, in denen diese Behandlungen geplant und durchgeführt werden.

Hier in der Region haben sich dafür vor zehn Jahren drei Krankenhäuser in Münster und Coesfeld zum „Brustzentrum Münsterland“ zusammengeschlossen. Aus diesem Anlass hatte das Brustzentrum an den Christophorus-Kliniken in Coesfeld zu einem kleinen Festakt eingeladen, bei dem neben den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen auch die Kooperationspartner und niedergelassene Frauenärzte anwesend waren. Dr. Norbert Riedel, der das Brustzentrum auf Coesfelder Seite aufgebaut hat, erinnerte an die Ursprünge des Zentrums. Es folgten einige Kurzvorträge, mit denen das Leistungsspektrum der Einrichtung präsentiert wurde. Dr. Matthias Göb von der Radiologischen Praxis stellte fest, dass aus früher eher konkurrierenden Einrichtungen wie Praxen und Krankenhaus ein gemeinsames Zentrum entstanden sei, in dem man gern und gut „Hand in Hand“ arbeite. Auf Seiten der Klinik referierten zudem Oberärztin Dr. Ester Zehren sowie die Leiterin des Brustzentrums, Dr. Ute Middermann-Blank. Letztere dankte in ihrer Abschlussrede dem „tollen Team“ des Coesfelder Brustzentrums, in dem neben spezialisierten Ärzten speziell ausgebildete Brustschwestern, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger und Psychoonkologen zusammenarbeiten, um erkrankte Frauen ganzheitlich und optimal zu behandeln.

Infokasten Brustzentrum Münsterland 

Das Brustzentrum Münsterland deckt den gesamten südlichen Teil Münsters sowie den südwestlichen Teil des Münsterlandes ab. Ihm gehören das Clemenshospital in Münster sowie die Christophorus-Kliniken in Coesfeld als Operationsstandorte an. Wöchentlich treffen sich Gynäkologen, Radiologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen sowie eingebundene niedergelassene Ärzte zur gemeinsamen Tumorkonferenz. 

Froh, dass es so aussieht

BerkelStadt: Parallelen mit Regionale-2013

Coesfeld/Meschede, 13.06.16 (hlm). „Der Henne-Boulevard wird der Champs-Élysées des Sauerlandes“, sagte Michael Groschek (Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr) bei einem Ortstermin in Meschede 2013.

Die Henne ist ein kleiner Fluss, der durch die sauerländische Stadt fließt. Überdeckelt war sie, Jahrzehnte lang. Nicht wahrnehmbar zog sie durch einen dunklen Tunnel, während oben auf dem Betondeckel Autos parkten. Bis die Entscheidung im Rat mehrheitlich gefällt wurde: Der Deckel kommt weg. Mitgetragen hatte das SPD-Ratsmitglied Kornelius Kuhlmann. Er erinnert sich: „Wir hatten die Wahl zwischen Sanierung der maroden Brücken, die die Stadt hätte selbst tragen müssen, oder Öffnung der Überbauung mit Fördermitteln.“ Eingebunden in das Regionale-2013-Projekt wissen.wasser.wandel flossen 11,5 Millionen Euro in die Umgestaltung der Gewässerlandschaft. Der Eigenanteil der Stadt: 3,2 Millionen Euro. Unter dem Kunstbegriff „Henne-Boulevard“ zieht sich seit 2015 ein Wegeverlauf von der Innenstadt hinauf durch einen naturnah gestalteten Henne-Park zur Himmelstreppe am Hennesee, einer Aussichtsplattform mit Blick auf das sauerländische Landschaftsbild. Den Bachlauf erlebbar machen und parallel die europäische Wasserrahmenrichtlinie umsetzen. Das war das Ziel.

Der Zustand des Winziger Platzes in Meschede um 1970. Foto Sauerlandkurier

Skepsis gab es zu Anfang. Zu viel Geld für eine Stadt in der Haushaltsicherung. Ein stickender Fluss wird freigelegt. Parkraum wird vernichtet. Das waren die häufigsten Gegenargumente. Auch Constanze Köster, Besitzerin eines Tabakladens direkt am „Deckel“, blickte einst unsicher auf die Pläne. Heute ist sie davon überzeugt, dass es ein Gewinn für die Attraktivität der Innenstadt ist. Wenn da nicht der Leerstand des maroden Hertie-Gebäudes in unmittelbarer Nachbarschaft wäre. Der Münsteraner Investor Bövingloh war abgesprungen. Hoffnung keimt jetzt mit einem neuen Finanzier auf. Eine ähnliche Situation wie in Coesfeld mit dem Postareal.

Vor allem die ältere Generation hatte das alte Gewässerbild eines schmutzigen Bachlaufes in der Erinnerung und sorgten sich. „Diese Kritiker sind verstummt. Alle sind froh, dass es jetzt so aussieht“, zieht Kuhlmann das Fazit zwei Jahre nach der Eröffnung des umgebauten Winziger Platzes.

Der entdeckelte Winziger Platz als Teil des Henne-Boulevards in Meschede Foto www.peterbrdenk.de

Josef Sommer, CDU-Ratsmitglied: „Die Regionale 2013 hat geholfen, die Stadt nach vorne zu bringen und lockt Kunden und Besucher aus dem Umland an.“ Stadtführungen, Ruhrradweg und sportliche Events öffnen touristische Akttraktionen in die Wanderregion Meschede.

Die Freitreppe zur Henne in Meschede. Quelle: Stefan Nolte

„Die Einheimischen registrieren das nach einiger Zeit nicht mehr. Dafür gibt es viel Lob von Auswärtigen“ resümiert die Besitzerin des Tabakladens. Zum Champs-Élysées ist der Henne-Boulevard nicht aufgestiegen. Aber es ist ein Anziehungspunkt in der Region geworden.

Meschede – Coesfeld, Regionale 2013 – Regionale 2016: Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen den Städten. Und eine Einladung senden die Sauerländer an die Coesfelder aus, sich vor Ort ein Bild von der Integration eines Flusses in den urbanen Raum zu machen.

Anpfiff auf der Fanmeile am Sonntag

Bernhard-von Galen-Straße von 19 bis 0 Uhr gesperrt

Noch ist kein Fan zu sehen. Das wird am Sonntag ab 19 Uhr anderes aussehen, wenn die Fussballfans das Spiel Deutschland gegen Ukraine live mitverfolgen.

Noch ist kein Fan zu sehen. Das wird am Sonntag ab 19 Uhr anderes aussehen, wenn die Fussballfans das Spiel Deutschland gegen Ukraine live mitverfolgen. (Foto hlm)

Coesfeld, 10.06.16 (PM). Gute Nachricht für alle Nutzer sowie Anwohner der Bernhard-von-Galen-Straße und der Tiefgarage am Markt. Sie können trotz Fanmeile bei den Deutschlandspielen bei der Fußball-Europameisterschaft (EM) 2016 ihre Häuser sowie die Zufahrt der Marktgarage erreichen. Möglich wird das indem die Nutzer im Schritttempo durch die Süringstraße fahren. Und zwar zwei Stunden vor und nach jedem Spielbeginn mit Beteiligung der deutschen Mannschaft. Das bedeutet beim ersten Deutschlandspiel am Sonntag, 12. Juni, von 19 bis 0 Uhr.

Grundsätzlich wird bei allen Spielen der Fußball-EM mit deutscher Beteiligung die Bernhard-von-Galen-Straße  zwischen der Münsterstraße und dem Torbogen für die Public-Viewing-Veranstaltung zwei Stunden vor dem Spielbeginn voll gesperrt.

Wer seinen Pkw in der Marktgarage geparkt hat, kann aber trotzdem ungehindert über die Süringstraße abfahren – allerdings im Schritttempo.

Premiere in Sicht

Endprobenphase für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

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Bevor am Samstag die Zuschauer zur Premiere der „kleinen Meerjungfrau“ in der Freilichtbühnen Coesfeld auf den Rängen platz nehmen, wird jede frei Zeit trainiert.

Coesfeld, 09.08.16 (PM). Seit Januar proben 41 Darstellerinnen und Darsteller mehrmals wöchentlich. Es wird getanzt, gesungen und am Schauspiel gefeilt. Kein leichtes Unterfangen. Das Regieteam Tilman und Victoria Wohlleber muss alle im Blick behalten. Jede Szene muss stimmig sein. Jeder muss genau wissen, was wann zu tun ist.

Tilman und Victoria Wohlleber haben das Musical selbst verfasst, alle Texte geschrieben und die Musik komponiert. Die ideale Voraussetzungen um alles im Blick zu behalten. „Alle spielen ihre Rollen mit voller Leidenschaft, da macht das Zusehen einfach Spaß“, schwärmt Victoria.

Den Augenmerk fest auf die Premiere am 11. Juni gerichtet, heißt es jetzt Endspurt für alle Beteiligten. Mittlerweile sind zwar alle Szenen geprobt und alle Choreographien einstudiert, allerdings müssen jetzt die einzelnen Elemente des Musicals zusammengebaut werden. Dazu kommt noch die Technik, die Beleuchtung und Ton präzise abstimmen muss, damit die Zuschauer ab Samstag überall im überdachten Zuschauerraum perfekt sehen und hören können.

Der Bühnenbau ist jetzt stets anwesend, um eventuelle Probleme am Bühnenbild direkt beseitigen zu können. „Es ist die intensivste Zeit der Proben“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung für das diesjährige Familienmusical. „Aber es macht einfach viel Spaß zu sehen, wie so ein Musical Gestalt annimmt und mit jedem Probentag weiter wächst“.

Das Ensemble nutzt diese letzte Probenwoche, um alle Tänze zu perfektionieren und sich alle Auf- und Abgänge zu merken. Ein bisschen Lampenfieber bleibt natürlich. Trotz der Vorfreude auf die kommende Saison bleibt ein kleiner Wehmutstropfen beim Gedanken an das vergangene halbe Jahr, in dem das Ensemble gemeinsam an dem Musical gearbeitet hat.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es online unter www.freilichtbuehne-coesfeld.de. Telefonisch steht die Tickethotline mo-fr zwischen 10 und 13 Uhr unter 02541-3355 zur Verfügung. Fotos, Hintergrundinformationen über die Freilichtbühne in Coesfeld gibt es auf Facebook, Instagram und Snapchat.

Flottesten Sprüche für Addi und Adele prämiert

Stadtmarketing ermittelt drei Gewinner

Tobias Terwey (Die Genießerei, li.), Frank Hentschel (Ring Foto Hentschel, re.) und Geschäftsführerin Dorothee Heitz von der Serviceinitiative im Stadtmarketing Verein durften Rita Kleinschneider (2.v.li.), Veronika Tendahl (3.v.li.) und Heike Köning (3.v.re.) zu ihren überzeugenden Werbesprüchen

Tobias Terwey (Die Genießerei, li.), Frank Hentschel (Ring Foto Hentschel, re.) und Geschäftsführerin Dorothee Heitz von der Serviceinitiative im Stadtmarketing Verein gratulierten Rita Kleinschneider (2.v.li.), Veronika Tendahl (3.v.li.) und Heike Köning (3.v.re.) zu ihren überzeugenden Werbesprüchen.

Coesfeld, 09.06.16 (PM) „Unser Gras wächst nicht im Internet! Wir kaufen in Coesfeld!“ Da sind sich Addi & Adele, die beiden Kühe aus Flamschen einig. Sie werben als Nachkommen des Coesfelder Wappentiers für einen Einkauf in der Kreisstadt. Die Idee ist der Serviceinitiative des Stadtmarketing Verein Coesfeld & Partner e.V. entsprungen. Den Spruch hat Rita Kleinschneider den Kühen ins Maul gelegt. Er kam am besten in der Arbeitsgruppe an und so darf sich die Letteranerin über einen Coesfeld-Gutschein im Wert von 50 Euro freuen.

„Durch diesen Ausspruch wird unsere Initiative besonders gut auf den Punkt gebracht“, erklärt Werner Prause. Der Sprecher des Arbeitskreises Handel & Gastronomie im Stadtmarketing Verein weist darauf hin, dass in der Sommerzeit wieder Fachhändler aus Coesfeld mit ihren Kunden für die Einkaufsstadt Coesfeld werben werden.

Weil die Serviceinitiative aus vielen guten Vorschlägen wählen musste, sind zwei weitere kreative Ideen aufs Siegertreppchen gelangt. Veronika Tendahl und Heike Köning dürfen dank ihrer kreativen Einfälle ebenfalls Coesfeld-Gutscheine einsetzen. „Wir finden Coesfeld (s)tierisch gut“ von Veronika Tendahl hat es auf Platz 2 geschafft, während Heike Köning den dritten Platz errungen hat. Ihr Vorschlag „Nicht verpassen! In Coesfeld gibt es „KUH“le Sachen“ wird wie die beiden anderen jetzt in der Innenstadt präsentiert. Jeweils zu Beginn der Fußgängerzone empfangen Addi & Adele die Besucher mit einem der drei Gewinner Zitate. Die Banner hängen in der Schüppenstraße, in der Kupferstraße sowie der Letter Straße vor der Jakobikirche.

Neue Parkplätze an der Rekener Straße

Aus Bahnfläche werden 128 Stellplätzen

Mehr Parkplätze für Coesfeld

Die Bauarbeiten können anlaufen: (v.l.n.r.) Jan-Wilm Wenning (Abwasserwerk der Stadt), Bernd Müller (Bauleiter der Firma Zabel), Heribert Bernemann (Fachbereich Bauen und Umwelt der Stadt), Bert Günsch (Ingenieurbüro Kettler und Blankennagel GmbH) sowie Stephan Blankennagel und Alfred Richters (Fachbereich Bauen und Umwelt der Stadt) mit Detailplänen und Abräumbagger.

Coesfeld, 08.06.16 (PM). Die Stadt Coesfeld startet den Parkplatzbau an der Rekener Straße. In dieser Woche beginnen die Kanal- und Straßenbauarbeiten auf dem ehemaligen Bahngelände parallel zur Rekener Straße. Während im Mittelteil ein kostenloser Dauerparkplatz mit 128 Stellplätzen gebaut wird, entstehen zur Friedhofsallee gelegen und im südlichen Bereich in Richtung Bahnweg und Jugendhaus Stellwerk Dienstleistungs- und Gewerbeflächen.

„Wir werden die Arbeiten in zwei Abschnitten durchführen“, informiert Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt der Stadt Coesfeld. Im ersten Bauabschnitt wird das ehemalige Bahngelände südlich der vorhandenen Gewerbehalle abgeräumt und von früheren Fundamenten und Bahnanlagen befreit. Danach wird der Kanal auf dem ehemaligen Bahngelände und in der Rekener Straße mit Querung der Friedhofsallee gelegt. Anschließend wird ein Teil der Stellplätze und Flächen für die künftige Gewerbenutzung hergerichtet. Parallel wird auch bereits die zur Friedhofsallee gelegene ca. 1600 Quadratmeter große Fläche für eine gewerbliche Nutzung vorbereitet, um eine frühzeitige Bebauung zu ermöglichen.

Nach der Umsiedlung des ansässigen Steinmetzmeisterbetriebes wird die alte Gewerbehalle abgebrochen. Erst dann können die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts beginnen. Dabei werden die Parkplätze nach Norden hin bis auf 128 Plätze erweitert und die Zufahrt zur Rekener Straße hergestellt.

Während der Bauarbeiten werden Verkehrsbehinderungen nicht zu vermeiden sein. Ab Mittwoch, 8.06.16, wird der vorhandene Parkplatz auf der nördlichen Teilfläche (Ecke Rekener Straße / Einmündung Friedhofsallee) gesperrt, um ihn als Baustellenzufahrt und als Lagerfläche zu nutzen. Als Alternative stehen für Dauerparker Stellplätze der Park&Ride-Anlage am Bahnweg zur Verfügung.

Die gesamte Baumaßnahme soll im Juni 2017 abgeschlossen werden.

Endproben für ‚Die kleine Meerjungfrau‘

Zweite Premiere an der Freilichtbühne Coesfeld am 11.06.2016

Die Probe lief schon sehr gut. Am 11.06. kann das Publikum das Musical 'Die kleine Meerjungfrau‘ bewundern und bestaunen.

Die Probe war schon sehr beeindruckend. Am 11.06. kann das Publikum das Musical „Die kleine Meerjungfrau“ bewundern und bestaunen.

Coesfeld, 02.06.16 (PM). Nach der gelungenen Premiere von „Heiße Ecke“, bereitet die Freilichtbühne in Coesfeld alles für die Endproben des Familienmusicals „Die kleine Meerjungfrau“ vor.

„Inzwischen sind alle Szenen, Lieder und Tänze einstudiert und wir arbeiten daran, die Szenen auf der großen Bühne zusammen zu setzen“, erklärt Christiane Gottschalk, Produktionsleitung des Musicals. Keine leichte Aufgabe, denn es gilt 41 Darstellerinnen und Darsteller zu koordinieren.

Besonders angetan zeigt sich das junge Ensemble von den fantasievollen und farbenprächtigen Kostümen. „Vor allem das Meervolk sieht wirklich unglaublich märchenhaft aus“, schwärmt Meret Iker, die in diesem Jahr die böse Meerhexe Mandragora verkörpert.

Märchenhaft ist auch die Musik, die eigens für die Freilichtbühne vom Regieteam Victoria und Tilman Wohlleber komponiert wurde. Auch die Dialoge und Choreographien stammen aus der Feder der beiden Düsseldorfer Künstler. „Auf diese Weise zeigen wir in diesem Jahr eine komplett eigene Fassung dieses wunderbaren Märchenklassikers“, berichtet Jan-Hendrik Strotmann, Pressesprecher der Freilichtbühne.

Die Handlung orientiert sich dabei stark am Märchenoriginal: Die junge Meerjungfrau Maricel verliebt sich an der Wasseroberfläche in den Menschenprinzen Lysander, den sie nach einem Unglück auf hoher See vor dem Ertrinken rettet. Die Liebe zu ihm wird immer stärker und Maricel beschließt, selbst Mensch zu werden, um für immer bei Lysander bleiben zu können. Die Meerhexe Mandragora scheint ihr diesen Wunsch zunächst erfüllen zu können, verlangt jedoch einen hohen Preis und Maricel gerät in einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit.

Sabrina Bernemann tritt in diesem Jahr als Maricel – die kleine Meerjungfrau auf. Für sie ist es die erste große Hauptrolle, die sie auf der Freilichtbühne mimt. „Die Rolle macht unglaublich viel Spaß, genauso wie die wunderschöne Musik“, freut sie sich auf die anstehende Premiere am 11. Juni.

Karten für ‚Die kleine Meerjungfrau‘ gibt es im Vorverkauf mo-fr 10-13 Uhr unter 02541-3355 oder online.

Ideen für Berkelaktionstag 2016

Berkelteam geht auf Tour durch die Berkelstädte

Mit dem Berkelaktiontag 2016 wollen Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden eine andere Perspektive des heimischen Flusses ermöglichen – mit Aktionen von Bürgern für Bürger. (Foto hlm)

Billerbeck/Coesfeld/Gescher/Stadtlohn/Vreden, 30.05.16 (PM). Am Sonntag, den 11. September 2016 wird Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden entlang der Berkel gefeiert. Die fünf Städte planen zu Ehren des Flusses ein großes gemeinsames Fest und haben dazu professionelle Unterstützung ins Boot geholt.

Die Regionale2016 hat den Startschuss gegeben, jetzt möchten die Kommunen die Zusammenarbeit an und mit der Berkel fortsetzen. Joachim Hartmann, Mitglied der kommunalen ‚Berkel-AG‘, erläutert: „Wir möchten die Berkel erlebbar machen, und zwar für Touristen und Anwohner. Dazu gab es 2015 den ersten Berkel-Aktionstag mit lokalen Schwerpunkten. Mit der Organisation und Durchführung des diesjährigen überregionalen Berkel-Aktionstages haben wir nun ein Team von PR- und Eventspezialisten, die alle einen engen Bezug zur Berkel haben, beauftragt.“

Zwischen Billerbeck und Vreden gibt am Fluss seit Jahren viel ehrenamtliches Engagement. Einiges davon wurde am Berkel-Aktionstag 2015 der lokalen Öffentlichkeit bekannt. Doris Röckinghausen, verantwortliche Koordinatorin des sechsköpfigen Berkelteams, macht deutlich: „Wir möchten dem Engagement vor Ort mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, indem wir überregionale Vernetzungen aufbauen und intensive Öffentlichkeitsarbeit leisten. Zusätzlich gibt es sicher neue Ideen und solche, die schon länger darauf warten, mit speziellen Hilfsangeboten umgesetzt zu werden.“

Die Berkel hat über Jahrhunderte die Menschen im westlichen Münsterland miteinander und mit dem Achterhoek verbunden. Daran möchte das Berkelteam anknüpfen. Auch an der niederländischen Berkel gibt es derzeit Entwicklungen, die Berkel wieder zu einem verbindenden Element werden zu lassen. Erste Gespräche für grenzüberschreitende Aktionen gab es bereits.

Um viele Interessierte persönlich zu erreichen, geht das Berkelteam in der ersten Junihälfte auf Tour.

 

TERMINPLAN

Gescher             MO, 06.06.16         19:30 Uhr          Café Glashaus

Stadtlohn           DI, 07.06.16           19:30 Uhr          Café Uferlos

Coesfeld            MI, 08.06.16           19:30 Uhr          Valkenhof

Billerbeck          DO, 09.06.16         19:30 Uhr           Waggon, Billerbecker Bahnhof

Vreden               DI, 14.06.16           19:30 Uhr          Sitzungssaal Rathaus

30 Senioren der Caritas-Tagespflege machten sich auf zur Maiandacht ins Kloster Annenthal.

30 Senioren der Caritas-Tagespflege machten sich ins Kloster Annenthal auf.

Caritas Tagespflege Coesfeld besucht das Kloster Annental

Coesfeld, 30.05.16(PM). Zur diesjährigen Maifeier war die Caritas-Tagespflege Coesfeld mit 30 Tagesgästen in das Kloster Annenthal geladen. In der Klosterkapelle hielten die Gäste zusammen mit den Schwestern und dem früheren Pastoralreferenten Andreas Hinz eine feierlich gestaltete Maiandacht mit besinnlichen Texten und vielen Marienliedern zum Thema „Maria, Mutter der Barmherzigkeit“. Im Anschluss erfolgte bei Kaffee und Kuchen ein reger Gesprächsaustausch in der liebevoll dekorierten Kloster-Cafeteria, bevor die Maifeier mit einem Besuch der Marienstatue im Klostergarten beendet wurde. Die Freude über diesen gelungenen Nachmittag war bei allen Teilnehmern so groß, dass die Tagespflege sich schon heute über eine erneute Einladung ins Kloster freuen darf.