Flüchtlingshilfe braucht Hilfe

Viel Verständnis und Unterstützung beim CDU-Arbeitskreis Integration gefunden

Unterstützung für die Anliegen der Flüchtlingsinitiative sagte der CDU-Arbeitskreis Integration zu (v.l.): Gabriele Lenz, Ulrike Busemann-Holters, Valentin Merschhemke, Gerburg Schwering (FI), Jan Büscher, Ulrike Fascher, Holger Weiling, Bernd Lippe (FI) und Simone Frommhold.

Unterstützung für die Anliegen der Flüchtlingsinitiative sagte der CDU-Arbeitskreis Integration zu (v.l.): Gabriele Lenz, Ulrike Busemann-Holters, Valentin Merschhemke, Gerburg Schwering (FI), Jan Büscher, Ulrike Fascher, Holger Weiling, Bernd Lippe (FI) und Simone Frommhold.

Coesfeld, 12.02.16 (PM). Die Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe sind  auch in Coesfeld immens. Viel Verständnis und Unterstützung fanden die beiden Sprecher der Flüchtlingsinitiative (FI) Gerburg Schwering und Bernd Lippe am Aschermittwoch beim CDU-Arbeitskreis Integration, der die Gäste zum Meinungsaustausch und zu gemeinsamen überparteilichen Initiativen eingeladen hatte. Der Vorsitzende des Sozialausschusses Norbert Hagemann (CDU) verwies auf einen „Brandbrief“ der FI an Rat und Verwaltung, wonach die Ehrenamtlichen mit den selbstgesteckten Aufgaben beim großen Flüchtlingsandrang überfordert seien.
Die 74 Mitglieder zählende FI könne die Betreuung in den Wohnungen der jetzt 19 Flüchtlings-Wohnstandorte im notwendigen Umfang nicht mehr leisten, erklärten beide FI-Vertreter und baten um mehr hauptamtliche Sozialarbeiter, aber wissend, dass der Markt an Fachkräften fast leergefegt ist. Eine koordinierende hauptamtliche Anlaufstelle mit Beratungs- und Büroräumen sei erforderlich. Aus der Bevölkerung werden auch Paten für die Flüchtlinge gesucht. Das Verständnis für die Probleme und Anliegen der Flüchtlinge müssten durch Info-Veranstaltungen für Flüchtlinge wie auch durch solche für alle Coesfelder aufrechterhalten bzw. geweckt werden. Ein gutes Beispiel sei die baldige Veranstaltung in Lette.

Sowohl die Flüchtlingsinitiative, wie auch in bestimmten Bereichen das Caritas-Netzwerk, kümmern sich durch Erstbegleitung der jetzt über 400 Flüchtlinge zu Einrichtungen wie Kleiderkammer, Möbelladen und Tafel. Sie  unterstützen bei Behördengängen, sorgen für Kontakt zum Arzt und zum Sprachunterricht, unterhalten ein neues Depot am Erlenweg und eine Fahrradwerkstatt. Für die rund 100 Kinder in etwa 60 Familien werden Spielgruppen angeboten bzw., vermittelt oder man hilft mit bei der Anmeldung zu Kitas und Schulen. Für die Frauen Union (FU) erläuterte Simone Frommhold die praktischen Hilfen der FU. Ulrike Fascher sicherte für die CDU den Ehrenamtlichen die volle Unterstützung bei den anstehenden Beschlüssen zu.

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