Freie Fahrt in Bussen und Bahnen bei Maskenpflicht

Landratskandidat Hermann-Josef Vogt fordert Entlastung und einen Finanzausgleich für den ÖPNV (Foto SPD-Coe)

Coesfeld, 22.04.20 (PM). Schon mit der Einführung der Kontaktsperre haben vor allem Pendler des ÖPNV, also Nutzer der Busse und Bahnen, mit einem reduzierten Angebot zu kämpfen gehabt.
Immer mehr Bundesländer, aber auch Städte in NRW, wollen ausschließlich für den öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einführen. Auch Nordrhein-Westfalen wird bald in Gänze nachziehen. „Diese Entwicklung muss dazu führen, dass wir die Nutzer von Bussen und Bahnen zumindest für diesen Zeitraum komplett entlasten“, so Hermann-Josef Vogt, Landratskandidat für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).
Die Kreistagsfraktion der SPD sieht in der Pflicht zum Tragen von Masken in Bussen und Bahnen eine erhebliche Einschränkung gegenüber den Nutzern anderer Verkehrsträger z. B. dem PKW. Dies kann dazu führen, dass ein Umstieg weg vom ÖPNV erfolgt, so die These in der Pressemeldung. Die SPD Fraktion will dem entgegenwirken und plant die Einbringung eines entsprechenden Antrages in den Kreistag. Mit diesem soll gleichzeitig der Auftrag an den Landrat gekoppelt sein, die entsprechenden Einnahmeverluste sowohl für die Verkehrsunternehmen als auch für den Kreis bei der Landesregierung einzufordern. „Die Beschränkungen durch Corona ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dazu gehört auch der ÖPNV,“ stellt Hermann-Josef Vogt klar.